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Gyrator
Anwendung eines Gyrators: Simulation einer Induktionsspule mit einem Kondensator und einem Operationsverstärker

EIN gyrator ist eine elektrische und/oder elektronische Quadrupolschaltung, in der:

die Ausgangsspannung ist eine Funktion des Eingangsstroms: SIEvon = ichim · R

der Ausgangsstrom ist eine Funktion der Eingangsspannung: ichvon = SIEim · G

Dieser Quadrupol wird durch einen oder mehrere Operationsverstärker oder Differenzverstärker realisiert Operationsverstärker antiparallel platziert.

Die Gyratorkonstante ist G (im siemens) oder R (im Ohm)

Diese Schaltung wird verwendet in Energiesparlampen zum Umgang mit dem schweren/sperrigen induktiven Vorschaltgerät/ersticken durch einen kleinen ersetzt werden Kondensator mit 180° Phasenverschiebung. Der Gyrator wird auch verwendet mit Equalizer. Das Äquivalent Induktivitätl folgt aus dem KapazitätC und der WiderständeR und Rl:

l = Rl · R · C (unter der Vorraussetzung, dass Rl << R)

Beispiel: wenn C = 100 Nanofarad, Rl = 100 Ohm und R = 100 Kiloohm dann l = 1 Henry

Anwendung: eine Test-Energiesparlampe 20 Watt; C=1µF, Rl~200Ω, R~20kΩ ergibt eine Luftspule von 4 H

Wissenswertes

  • EIN Energiesparlampe mit Gyrator hat einen induktiven cos-phi von 0,5 bis 0,6
  • Eine Reihenschaltung von a NIC und ein NII verhält sich wie ein Gyrator.
  • Um eine schwimmende Spule zu erhalten, werden zwei Gyratoren benötigt, die in Reihe geschaltet sind, wobei der Gesamtkreis wie ein induktiver Transformator/Transformator.
  • Mit zwei "Floating Coils" kann man Ferrit-Kupplung eines kompakten Stroms-Transformator gemacht.
  • Theoretisch fungiert die Schaltung auch als Spulenersatz für einen Kondensator.

Literatur

  • kongen B.D.H. : Der Gyrator ein neues elektrisches Netzelement. Philips Research Reports, 3. April 1948, S.81 S.101