WikiDer > Gyrator
EIN gyrator ist eine elektrische und/oder elektronische Quadrupolschaltung, in der:
die Ausgangsspannung ist eine Funktion des Eingangsstroms: SIEvon = ichim · R
der Ausgangsstrom ist eine Funktion der Eingangsspannung: ichvon = SIEim · G
Dieser Quadrupol wird durch einen oder mehrere Operationsverstärker oder Differenzverstärker realisiert Operationsverstärker antiparallel platziert.
Die Gyratorkonstante ist G (im siemens) oder R (im Ohm)
Diese Schaltung wird verwendet in Energiesparlampen zum Umgang mit dem schweren/sperrigen induktiven Vorschaltgerät/ersticken durch einen kleinen ersetzt werden Kondensator mit 180° Phasenverschiebung. Der Gyrator wird auch verwendet mit Equalizer. Das Äquivalent Induktivitätl folgt aus dem KapazitätC und der WiderständeR und Rl:
- l = Rl · R · C (unter der Vorraussetzung, dass Rl << R)
Beispiel: wenn C = 100 Nanofarad, Rl = 100 Ohm und R = 100 Kiloohm dann l = 1 Henry
Anwendung: eine Test-Energiesparlampe 20 Watt; C=1µF, Rl~200Ω, R~20kΩ ergibt eine Luftspule von 4 H
Wissenswertes
- EIN Energiesparlampe mit Gyrator hat einen induktiven cos-phi von 0,5 bis 0,6
- Eine Reihenschaltung von a NIC und ein NII verhält sich wie ein Gyrator.
- Um eine schwimmende Spule zu erhalten, werden zwei Gyratoren benötigt, die in Reihe geschaltet sind, wobei der Gesamtkreis wie ein induktiver Transformator/Transformator.
- Mit zwei "Floating Coils" kann man Ferrit-Kupplung eines kompakten Stroms-Transformator gemacht.
- Theoretisch fungiert die Schaltung auch als Spulenersatz für einen Kondensator.
Literatur
- kongen B.D.H. : Der Gyrator ein neues elektrisches Netzelement. Philips Research Reports, 3. April 1948, S.81 S.101