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Gyrus dentatus
gezahnte Wicklung
Gyrus dentatus
Querschnitt durch das Gehirn, die "Ausbuchtung" am unteren Ende des Gyrus dentatus
Histologie des Hippocampus. DG = Gyrus dentatus.
Daten
Element vonHippocampi-Format
KomponentenMolekulare Schicht
Stratum granular
Stratum multiforme
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Das Gyrus dentatus[1][2] oder gezahnte Wicklung[3] ist Teil von Hippocampus.

Bauen

Der Gyrus dentatus besteht aus drei Schichten Nervenzellen (strata gyri dentati[2]):

  • Molekulare Schicht
  • Stratum granular (Kornschicht)
  • Stratum multiforme

Die Kornschicht ragt in die CA3-Region des Hippocampus (Region III Cornus Ammonis[2]).

Funktion

Die Zellen des Gyrus dentatus erhalten viele erregende Fasern vom Kortex entorhinalis. Die meisten dieser Reize werden durch die Körnerzellen in der zweiten Schicht des Gyrus dentatus.[4]

Forschung

Untersuchungen zeigen, dass bei beiden erwachsenen Nagetieren (insbesondere Ratten) wenn beim Menschen der Gyrus dentatus einer der wenigen Teile des Gehirns ist, der noch eine große Skala hat Neurogenese, die Neubildung von Nervenzellen nach der Geburt, findet statt.[5][6]

Literatur Referenzen

  1. Seine, W. (1895). Diese anatomische Nomenklatur. Nomina Anatomica. Der von der Anatomischen Gesellschaft auf ihrer IX. Versammlung in Basel angenommenen Namen. Leipzig: Verlag Veit & Comp.
  2. einbcFöderativer Ausschuss für anatomische Terminologie (1998). Terminologie Anatomie. Stuttgart: Thieme
  3. Pinkhof, H. (1923). Übersetzen und erklärendes Wörterbuch exotischer medizinischer Begriffe. Haarlem: Die Erben F. Bohn.
  4. S. Polyn, X. B. Wu, W. B. Erheben (2000). Entorhinale/dentate Erregung von CA3: Eine kritische Variable in Hippocampus-Modellen. Neurocomputing 32-33: 493-499. DOI: 10.1016/S0925-2312(00)00204-6.
  5. HA. Cameron, R.D.G. Mckay (2001). Die adulte Neurogenese produziert einen großen Pool neuer Körnerzellen im Gyrus dentatus. Zeitschrift für Vergleichende Neurologie 435 (4): 406–417. DOI: 10.1002/cne.1040.
  6. Peter S. Eriksson, et al. (1998). Neurogenese im erwachsenen menschlichen Hippocampus. Naturmedizin 4: 1313–1317. DOI: 10.1038/3305.