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Die Haager Post | ||||
Redakteure im Aufstand (1973). Mitte links: Ischa Meijer | ||||
| Erste Ausgabe | 1914 | |||
| Neueste Ausgabe | 1990 | |||
| Nationen) | ||||
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Das Die Haager Post (HP) war ein niederländischer General Meinungsmagazin, gegründet 1914 von Salomon Frederik van Oss (1868-1949) als der Die Haager Post. Das Magazin fusionierte 1990 mit Die Zeit in die Gegenwart HP/Die Zeit.
Einrichtung
Das Die Haager Post war ursprünglich eine bescheidene Wochenzeitung von Liberale Unterschrift. Einzigartig (in den Niederlanden) war der Auftritt des Magazins auf rosa Papier. In den frühen Jahren des PS schrieb Louis Couperus inklusive Reiseberichte. Seine Reise nach Indien von Dezember 1921 bis Mai 1923 kostete die Die Haager Post 30.000 Gulden an Reisekosten und Gebühren; eine beachtliche Summe in der Zeit, in der eine einzelne Ausgabe 15 Cent kostete. Van Oss dachte jedoch, Couperus' Briefe seien dieses Geld wert. Das Magazin erreichte in den 1930er Jahren eine Auflage von 70.000 Exemplaren.
Während des Krieges geriet das Magazin unter die Kontrolle der deutschen Besatzer, schließlich war Van Oss jüdisch. Aus redaktioneller Sicht war das Magazin „assimiliert“. Bereits im Juni 1933 hatten die Nazis die Ausbreitung des Die Haager Post in Deutschland wegen der antinationalsozialistischen Haltung der Zeitschrift verboten.
HP unter G.B.J. Hiltermann (1952-1967)
Nach dem Zweiter Weltkrieg verlor die Die Haager Post schnelle Leser und nach dem Tod von Van Oss im Jahr 1949 suchten seine Erben nach Käufern der Zeitschrift. Sie fanden es beim Burgerrecht-Komitee, das die Zeitschrift 1952 weiterverkaufte an G.B.J. Hiltermann, alt-Chefredakteur von Elsevier. Das Die Haager Post geführt von Hiltermann und seiner (späteren) Frau Sylvia Brandts kauft erfuhr eine künstlerische Erneuerung unter anderem mit Beiträgen von Simon Vinkenoog und Jan Cremer und ab 1961 auch des späteren Chefredakteurs von Freie NiederlandeJoop van Tijn, aber finanziell die PS noch kein erfolg.
HP unter W. L. Brugsma (1967-1975)
Im Dezember 1965 verkaufte Hiltermann die Zeitschrift für 15 Millionen Gulden an eine Elsevier-Tochter Bonaventura. Auf Wunsch des neuen Eigentümers blieb Hiltermann zunächst Chefredakteur. Ab 16. Februar 1967 jedoch folgte ihm W. L. Brugsma. Unter seiner Führung hat die Die Haager Post sich im April 1967 zu bezeichnen als PS. Zwei Jahre später, im September 1969, das Magazin sollte im Zeitschriftenformat erscheinen. In dieser Zeit hatte die Zeitschrift eine linke intellektuelle und kritische Handschrift entwickelt, in der dem Zeitgeist entsprechend Artikel veröffentlicht wurden, zum Beispiel über "der letzte Arbeiter in der PvdA" und "warum die Arbeiter Recht haben". Flügel".
Die frühen 1970er Jahre waren eine turbulente Zeit für die Die Haager Post. Es gab viele interne Brände in der Redaktion.
Am 1. Juli 1973 wurde die Geschäftsführung von Bonaventura Han Folkertsma als Chefredakteur von PS. Aus Protest beschlossen die Redakteure zu streiken, woraufhin Bonaventura stimmte immer noch Brugsmas Aufenthalt zu. Im 1975 wurde PS eine Veröffentlichung der BV Haagse Post. Diese eigenständige Fortführung der Zeitschrift, getrennt von der Elsevier-Gruppe, wurde durch ein Darlehen des Pressefonds in Höhe von 1,8 Millionen Gulden ermöglicht. Die Aktien der BV wurden in a Stiftung Haagse Post, die eigentlich von der Redaktion geführt wurde. Elsevier stellte ein Anfangskapital zur Verfügung und die Wöchentliche Presse, Herausgeber von u.a. Freie Niederlande, war bereit, Management- und Supportleistungen zu erbringen, zunächst zum Selbstkostenpreis.
Am 11. März 1975, Arend Jan Heerma van Voss von der Redaktion zum neuen Chefredakteur gewählt. Bereits im Herbst 1976 er trat zurück. PS erhielt daraufhin keinen neuen Chefredakteur und wurde von der Redaktion geleitet. Erst 1986, als das Unternehmen durch große Probleme gezwungen war, seine geschäftliche und redaktionelle Ausrichtung drastisch zu ändern, kam wieder ein Chefredakteur in Person von John Jansen van Galen.
'Links aber noch lesbar'
In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre PS eine neue Blütezeit und die Auflage verdoppelte sich innerhalb weniger Jahre auf über 50.000 Exemplare. Das Magazin präsentierte sich „links und doch lesbar“ und legte viel Wert darauf, neue gesellschaftliche Trends zu beschreiben und zu analysieren. Aufsehen erregte die Weihnachtsausgabe 1979, die ganz der „Ich-Ära“ gewidmet war. Der Song verkaufte sich mehr als 70.000 Mal. Der Text wurde 1980 auch in Buchform veröffentlicht.
Dem plötzlichen Auflagenanstieg in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre folgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre ein ebenso plötzlicher Auflagenrückgang: 1985 die Zahlen waren wieder auf dem Niveau von 1975.
Zusammen mit Die Zeit
Im 1985 nahm den Unternehmer aus Leiden Hans von Brüssel zusammen mit den Redakteuren (über die Haagse Post Foundation), Jacques de Leeuw (vom Medienunternehmen Brabant audax), Werbeleiter Roel Glasbeek und Journalist / RUR-Moderator Jan Lenferink, die praktisch Konkursmasse von PS Über. Die Rettungsaktion blieb erfolglos. 1990 sah PS zur Fusion mit der Wochenzeitung gezwungen Die Zeit, und unter dem Namen weitergeführt HP/Die Zeit.
Auflagenzahlen
Laut Jan van de Plasse: Chronik der niederländischen Zeitungs- und Meinungspresse / zusammengestellt von Jan van de Plasse. rot. Wim Verbei, Otto Cramwinckel Verlag, Amsterdam 2005, ISBN 90-75727-77-1 .
- 1914: 12.000
- 1919: 43.500
- 1920: 53.000
- 1938: 70.000
- 1939: 60.000
- 1940: 46.000
- 1942: 12.500
- 1951: 16.000
- 1960: 35.000
- 1961: 29.000
- 1965: 28.860
- 1970: 29.000
- 1975: 28.121
- 1977: 48.170
- 1979: 51.625
- 1980: 51.788
- 1983: 36.043
- 1984: 33.870
- 1985: 29.078
- 1986: 23.970
- 1988: 23.710
- 1989: 24.174
Literatur
- S. F. von Ossi, Fünfzig Jahre Journalist, 400 S., Amsterdam, 1946.
- John Jansen van Galen, Seltsame Jahre. Die Niederlande und die Haager Post 1914-1990, 343 S., Amsterdam, 1993.