WikiDer > Hallescher FC
Hallescher FC | ||||||
| Name | Hallescher Fußball-Club e.V. | |||||
| Spitzname | Chemie | |||||
| Etabliert | 1946 | |||||
| Platz | Halle (Saale) | |||||
| Stadion | Erdgas Sportpark | |||||
| Kapazität | 15.057 | |||||
| Anzahl der Mitglieder | 2.150 (08-12-2019) | |||||
| Vorsitzende | ||||||
| Trainer | ||||||
| Liga | 3. Liga | |||||
| Webseite | hallescherfc.de | |||||
| ||||||
| Gültig für die Saison 2020/21 | ||||||
| ||||||
Hallescher FC ist ein Deutsche Fußballverein raus Halle, Sachsen-Anhalt. Der Club ist der inoffizielle Nachfolger von Hallescher FC Wacker 1900 und spielte bis 1991 überwiegend in der höchsten Spielklasse.
Geschichte
DDR-Zeit
Nachdem 1945 alle deutschen Vereine aufgelöst wurden, 1946 ein neuer Verein in Halle gegründet, SG Glaucha das in 1948 sein Name wurde geändert in SG Freiimfelde Halle. Dieser Verein erreichte das Finale um den DDR-Titel und verlor es gegen die SG Planitz. Im 1949 der Name wurde geändert in ZSG Union Halle, dieser Verein wurde nach einem 4:1 Sieg über Landesmeister Fortuna Erfurt. 1950 wurde der Name erneut geändert (zu dieser Zeit war es in Ostdeutschland sehr verbreitet) und der Name wurde BSG Turbine Halle. Inzwischen war ein echter Wettbewerb ins Leben gerufen worden, der DDR-Oberliga und nach zwei Plätzen in der Mitte wurde der Verein 1952 erstmals Meister. Und das war wieder in 1952. Turbine konnte den Erfolg nicht fortsetzen und entging in der folgenden Saison nur knapp dem Abstieg. Die Mannschaft zerbrach und viele Spieler flohen in die Bundesrepublik. Trotzdem erholte sich das Team und belegte in der folgenden Saison den achten Platz.
Am 1. September 1954 war SC Chemie Halle-Leuna etabliert. Die Fußballabteilung der BSG Turbine musste zum neuen Verein wechseln. Die Spieler wollten Turbine jedoch nicht verlassen, sondern weil sie weiter in der höchsten Spielklasse Fußball spielen wollten, gaben sie schließlich nach. Am ersten Spieltag spielte man noch unter dem Namen Turbine Halle, wurde dann aber in SC Chemie Halle-Leuna umbenannt.
Die zweite Mannschaft der BSG Turbine wurde im Oktober, als die Saison bereits begann, als dreizehnte Mannschaft in die Bezirksliga Halle, die vierte Liga, aufgenommen. Dieser Verein spielt immer noch unter dem Namen Turbinenhalle in der deutschen Unterschicht und erhebt wie der Hallescher FC Anspruch auf die Vergangenheit von wacker und die Meistertitel von Union und BSG-Turbine.
Chemnie Halle-Leuna war Vorletzter im Wettbewerb und stieg in die zweite Liga ab. 1956 gewann der Zweitligist den DDR-Pokal im Finale gegen Vorwärts Berlin. Der Verein stieg in dieser Saison wieder in die DDR-Oberliga auf und änderte seinen Namen nach einer Saison in SC Chemie Halle und stieg nach zwei Jahren ab. Nach einer Saison der Abwesenheit kehrte der Verein in die Elite zurück. Im Pokal war der Verein mit einem verlorenen Halbfinale gegen . erneut erfolgreich successful Kaiser Rostock. 1962 folgte sogar ein zweiter Segen, gegen Dynamo Berlin. Damit qualifizierte sich der Verein erstmals für den europäischen Fußball Europapokal II, aber in der Vorrunde verloren OFK Belgrad. Nach vier Spielzeiten in der Oberliga stieg der Verein wieder ab, erst 1963 belegte der Verein einen respektablen sechsten Platz. In dieser Saison erreichte Halle erneut das Halbfinale des Pokals, das verloren wurde Motor Zwickau.
Nach einjähriger Abwesenheit startete der Verein seine erfolgreichste Zeit in der höchsten Spielklasse. Der Name wurde 1966 in . geändert FC Chemie Halle. Nach mehreren mittleren Plätzen belegte der Verein 1971 den dritten Platz dahinter Dynamo Dresden und Carl Zeiss Jena. Damit qualifizierte sich der Club für die erste Auflage des UEFA-Pokal. FC Chemie wurde unentschieden gegen PSV Eindhoven und richtig gespielt. Das Rückspiel wurde nicht gespielt, da nach dem Spiel in Eindhoven ein Feuer ist ausgebrochen Hotel 't Silveren Seepaerd, bei dem ein Spieler der Chemie Halle getötet wurde. Nach einem weiteren sechsten Platz in der folgenden Saison stieg der Verein 1973 wieder ab. Auch hier konnte der Verein nach einem Jahr zurückkehren und spielte zehn Jahre in der höchsten Spielklasse, meist im besseren Mittelfeld, bis 1984 ein weiterer Abstieg folgte .
Diesmal verzögerte sich die Rückkehr nach zwei Vizetiteln etwas länger, der Verein stieg 1987 wieder auf und belegte auf Anhieb den fünften Platz. Nach zwei mittleren Plätzen belegte Halle 1991 den vierten Platz.
Hallescher FC
Bis zum Deutsche Wiedervereinigung dies war die letzte Saison für die DDR-Liga. Weil die ostdeutschen Vereine schwächer waren, der Verein, der jetzt den Namen trug Hallescher FC war angeheuert worden, um in der 2. Bundesliga. Aufgrund der guten Platzierung im Wettbewerb durfte der Zweitligist im UEFA-Pokal noch europäisch spielen, in dem sie auf Anhieb durchkamen Torpedo Moskau wurde abgeschaltet.
Nach einer Saison Abstieg in die Oberliga. 1994 wurde die Regionalliga trat als dritte Liga ein, für die sich der Verein nicht qualifizierte und landete damit in der vierten Liga. 1995 erreichte der Verein mit dem Abstieg in die Verbandsliga sogar einen Tiefpunkt. Dort spielte der Verein bis 2000 mit einer Saison dazwischen in der Oberliga. Ab 2000 spielte der Verein acht Jahre lang in der Oberliga. 2008 wurde der Verein Meister und gewann auch den Pokal Sachsen-Anhalt gegen 1. FC Magdeburg, dadurch qualifizierte sich der Verein für die erste Runde der DFB-Pokal, in dem der Verein 0:5 gegen den Bundesligaclub verlor Hannover 96. Der Titel beförderte HFC zum Regionalliga Nord, aber durch die Einführung der 3. Liga aus dieser wurde nun die vierte Liga, so dass der Verein im Prinzip noch auf dem Niveau des Vorjahres spielte.
In der Regionalliga erwischte der Verein einen guten Start und verlor erst am 27. Spieltag erstmals. Erst am letzten Spieltag verlor der Verein den Titel Holstein Kiel und verpasste damit den Aufstieg in die 3. Liga. 2010 kämpfte der Verein ebenfalls lange um den Titel, landete aber schließlich in der zweiten Liga. Der Verein wurde in der Saison 2011/2012 Meister der Regionalliga Nord und dadurch in die dritte Stufe befördert.
Ehrentafel
- 1949, 1952
- 1959, 1965, 1974, 1987
- 1956, 1962
- 2012
- 2018
- Meister Verbandsliga Sachsen-Anhalt
- 1997, 2000
- Sachsen-Anhalt-Pokal
- 1994, 2002, 2008, 2010, 2011, 2012, 2015, 2016, 2019
Endstand von 1964 (Grafik)
- Stufe 1 (DDR)
- Stufe 2 (DDR)
- Level 2
- Stufe 3
- Level 4
- Level 5
| Liga | Saison 1963/64 bis 1973/74 | Saison 1974/75 bis 1993/94 | Saison 1994/95 bis 2007/08 | Saison 2008/09 bis heute | Hinweis |
|---|---|---|---|---|---|
| Bundesliga | Stufe I | Stufe I | Stufe I | Stufe I | |
| 2. Bundesliga | -- | Stufe II | Stufe II | Stufe II | |
| 3. Liga | -- | -- | -- | Stufe III | |
| Regionalliga | Stufe II | -- | Stufe III | Stufe IV | |
| Oberliga | -- | Stufe III * | Stufe IV | Stufe V | * ab 1978/79 |
Europäische Spiele
#R = #Runde, T/U = Heim/Auswärts, W = Spiel, PUC = Punkte UEFA-Koeffizienten.
Ergebnisse aus Halle-Sicht
Chemie Halle
| Jahreszeit | Liga | Runden | Land | Verein | Gesamtpunktzahl | 1. W | 2. W | PUC |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1962/63 | Europapokal II | VR | OFK Belgrad | 3-5 | 0-2 (U) | 3-3 (T) | 1.0 | |
| 1971/72 | UEFA-Pokal | 1R | PSV Eindhoven | 0-0 | 0-0 (Ü) | Pauschalbetrag | 0.0 |
Hallescher FC
| Jahreszeit | Liga | Runden | Land | Verein | Gesamtpunktzahl | 1. W | 2. W | PUC |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1991/92 | UEFA-Pokal | 1R | Torpedo Moskau | 2-4 | 2-1 (T) | 0-3 (U) | 2.0 |
Gesamtpunktzahl für UEFA-Koeffizienten: 3.0
Siehe auch
- Teilnehmer des UEFA-Turniers der DDR
- Rangliste aller Vereine, die an den verschiedenen Europapokalen teilgenommen haben
Berühmte (ehemalige) Spieler)
Länderspiele
Die folgenden Fußballspieler spielten für den Sport Club Chemie und/oder den Hallescher FC für eine europäische repräsentative A-Mannschaft. Miteinander ausgehen[1] ist Bernd Bransch der mit den meisten Kappen auf seinen Namen. Als Spieler des Halleschen FC spielte er insgesamt 56-mal für den Ostdeutsche Nationalmannschaft.
| Name | Von | Bis um | Gesamt | Nationalmannschaft |
|---|---|---|---|---|
| Jens Adler | 12.09.1990 | 12.09.1990 | 1 | |
| Bernd Bransch | 17.05.1967 | 31.07.1976 | 56 | |
| Timo Furuholm | 15.10.2013 | 15.10.2013 | 1 | |
| Günther Imhof | 21.09.1952 | 26.10.1952 | 2 | |
| Erich Haase | 14.06.1953 | 14.06.1953 | 1 | |
| Erhard Mosert | 19.12.1969 | 19.12.1969 | 1 | |
| Frank Pastor | 24.08.1983 | 24.08.1983 | 1 | |
| Werner Peter | 08.03.1978 | 28.03.1979 | 9 | |
| Helmut Stein | 09.12.1962 | 16.12.1962 | 2 | |
| Dieter Strozniak | 07.05.1980 | 26.01.1982 | 6 | |
| Klaus Urbanczyk | 10.12.1961 | 19.12.1969 | 34 | |
| Horst Walter | 16.05.1962 | 16.05.1962 | 1 | |
| Dariusz Wosz | 22.03.1989 | 12.09.1990 | 7 |
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|