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Han de Wit | ||||
| Richtung | Joost Ranzijn | |||
| Produzent | Joost Ranzijn Jane Waltman | |||
| Szenario | Herr Heeresma (Buch) Joost Ranzijn (Bildschirm) | |||
| Musik | Wilfried Snellens Kees van der Vooren | |||
| Kinematographie | Lex Wertwijn | |||
| Verteilung | Zick-Zack-Film | |||
| Premiere | 16. Februar1990 | |||
| Genre | Theater | |||
| Spielzeit | 90 Minuten | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Land | ||||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| MovieMeter-Profil | ||||
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Han de Wit ist ein niederländischer Film aus 1990 von Joost Ranzijn mit Koen de Bouw und Nelly Frida.
Das Drehbuch zum Film basiert auf der Novelle Han de Wit geht in die Entwicklungshilfe (1972) von Herr Heeresma. Der Film hat internationale Titel Herr De Wit und Hank Weiß. Der Film floppte in den Kinos und auch die Kritiker waren mit Joost Ranzijns Debüt nicht zufrieden. Der Drehbuchautor Heere Heeresma erhielt über 100.000 Gulden (ca. 45.000 Euro) für die Filmrechte, zeigte sich danach aber mit dem Endergebnis unzufrieden.
Geschichte
Han de Wit ist ein bemerkenswerter Junge. In der Schule ist er ein guter, aber etwas weltfremder Schüler, aber zu Hause kommandiert er seine Eltern, die ein bisschen einfältig sind und Han schrecklich verwöhnt haben. Der Junge weiß alles besser und die armen Leute folgen ihm blind. Für Han de Wit läuft alles gut, bis sein Vater aus der Stahlfabrik gefeuert wird. Die Familie De Wit muss ihr Haus verlassen und in eine kleine Wohnung in einem vernachlässigten Viertel ziehen. Hans Schulgeld kann nicht mehr aufgebracht werden und Han geht zur Arbeit bei der Abfallfirma, wo sein Vater jetzt als Müllsammler arbeitet. Bald wird Han gefördert, indem er alle möglichen neuen Ideen zum Thema Müllabfuhr entwickelt. Auch die Familie De Wit profitiert und kann wieder Zukunftspläne schmieden. Han verliebt sich sogar in Nellie, ein Mädchen, das in einem Café an der Ecke arbeitet. Dann kommt es wieder zu einer Katastrophe. Hans Vater hat einen Unfall und liegt den ganzen Tag im Bett mit Wunden am Bein, die nicht heilen. Sorgen um seinen Vater lassen Han ebenfalls Fehler machen und wird gefeuert. Er versucht nun, das Bein seines Vaters selbst zu heilen, übt an einer Ente, einem Hund und einem blinden Passanten. Mit Hilfe seiner Mutter operiert Han seinen Vater, aber das Ergebnis ist negativ. Han will nun ausreisen und bekommt die Genehmigung für Entwicklungshilfe. Er gilt als fit für Afrika und wird auf eine vierjährige Mission geschickt. Han und Nellie geloben ihre ewige Treue und schwören, aufeinander zu warten. Als Han wegfahren will, um zum Boot zu fahren, stellt sich heraus, dass die Operation am Bein seines Vaters erfolgreich war.
Rollenverteilung
- Koen De Bouw - Han de Wit
- Nelly Frida - Mutter
- Jim van der Woude - Vater
- Eifersüchtige Größe - Nellie
- Huub van der Lubbe - Matrose
- Hans Beijer - Buchhalter
- Kees Hulst - Arzt
- Leny Breederveld - Arzt
- Hans Trentelmann - Arzt
- Mimi Kok - Psychiater
- Patrick Müller - Blinder Douwe
- Sonja Paal - Nachbar
- Han Kerckhoffs - Brillenverkäufer
- Ria Marks - Krankenschwester Skelett
- Annette Nijder - Krankenschwester Prik
- Paulien Leussink - Krankenschwester-Schrank
- Rik Hoogendoorn - Barkeeper
- Bert Köster - Müllmann
- Jan Pontier - Müllmann
- Porgy Franssen - Schuldeneintreiber
- Theo Ponto - Van der Velde
- Bert Luppes - Kupferuhr
Hintergrund
Der Film wurde in und in der Nähe der Stahlfabrik gedreht Cockerill-Sambre im Charleroi (Belgien). Art Director Gert Brinkers schaffte es, die Atmosphäre eines alten Arbeiterviertels heraufzubeschwören. Regisseur Joost Ranzijn hatte für Han de Wit machte eine Reihe von Kurzfilmen als Mann verwirrt und Denk an mich. Einige davon wurden ausgezeichnet. Mit Han de Wit er drehte seinen ersten abendfüllenden Spielfilm, aber laut Kritikern sticht das Endergebnis nicht wirklich heraus. Ranzijns verhaltener Humor, der in seinen Kurzfilmen so gut funktioniert hat, geht im ironischen und absurden Tonfall verloren Han de Wit. Der Film wurde als zu schleppend empfunden, ohne eine echte Handlung.
Zudem wich das Szenario dramatisch vom Original ab und hatte daher mit Heere Heeresmas urkomischem Buch wenig gemein.
Quellen
- Henk van Gelder "Holland Hollywood", 1995
- Rommy Albers, Jan Baeke, Rob Zeeman, "Film in the Netherlands", 2004