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Hans Goltfuss (Köln - haacht, 17. November1658) war ein Südliche NiederlandeOrgelbauer, arbeitet im 17. Jahrhundert. Sie markierte den endgültigen Durchbruch des deutschen Orgelbaus in der Herzogtum Brabant.
Lebenszyklus
Er war ein Schüler von Floris II Hocque von Köln und sein Assistent beim Bau der Westorgel in der St.-Johannes-Kirche von 's-Hertogenbosch und vollendete dieses Instrument nach seinem Tod. Er arbeitete mit seinem deutschen Kollegen zusammen Jan Bremser beim Graafs-Kölner Orgelbauer Floris II Hocque. Beide Orgelbauer wanderten um 1634 über 's Hertogenbosch in die Niederlande aus. Dort restaurierten sie die Orgel der Sint-Janskerk in 's Hertogenbosch (1634). Beide arbeiten auch am Bau der Orgel von Asse (Flämisch-Brabant) (1637-1639) und die Orgel in Longueville (Wallonisch-Brabant). Später führte Bremser in seinen Orgeln seinen eigenen Stil ein und gab den Goltfuss-Stil sowohl in der Disposition als auch in der Architektur der Möbel auf. Bei Goltfuss finden wir noch Reminiszenzen an die Renaissance. Nach 1642 siedelte sich Goltfuss an haacht (Flämisch-Brabant).
In den Jahren 1640-1642 baute er eine sehr wichtige zweiHandbuch Instrument für die Abtei von Norbertin van Tongerlo, eine einzigartige Synthese aus dem frühen 17. Jahrhundert zwischen den traditionellen, einheimischen flämischen und deutschen Orgelstilen. In diesem bahnbrechenden Instrument (der Anordnung erhalten geblieben) sind von brabantischen Orgelbauern wie Nicholas Le Royer, de Lannoy's, die Cembalobauer rucker und der Organist der Antwerpener Kathedrale, Hendrick Libertia.
Beim Bau seiner letzten Orgel in aussteigen (1658) starb er. Sein Meistergefährte Jan Dekens, die 1659 die Witwe von Goltfuss heiratete, vollendete das Instrument.
In Goltfuss' Atelier arbeiteten Jan van der Panhuysse und Goltfuss' Sohn und Nachfolger Peter Goltfuss (ca. 1646-1697).
Arbeitslistenorgane
- 1634:'s-Hertogenbosch, St.-Johannes-Kirche, zusammen mit Jan Bremser
- 1634: Steenokkerzeel Orgelgehäuse erhalten
- 1634: Tervuren
- 1637-1639: Asse (Flämisch-Brabant), zusammen mit Jan Bremser
- Longueville (Wallonisch-Brabant), zusammen mit Jan Bremser
- 1640-1642: Abtei Tongerlo
- 1642: Zwijndrecht
- 1642-1646: Rotterdam, St. Laurentius-Kirche
- 1646: Honselaarsdijk
- 1649: Löwen, Abtei Unserer Lieben Frau vom Weinberg
- 1649: Antwerpen, Kaiserkapelle
- 1650: Granatwerfer
- 1652: Kontich
- 1657: Delft, Gasthaus
- 1658: aussteigen
Literatur
- Ghislain POTVLIEGHE, Golffuss, in: Winkler Prins Encyclopedia of Flanders, Band 3, Elsevier Sequoia, Brüssel, 1973, S.169
- Flor PEETERS, Maarten Albert VENTE, Ghislain POTVLIEGHE, u.a., Orgelkunst in den Niederlanden vom 16. bis 18. Jahrhundert, Gaade/Amerongen, 1984, S.199-207