WikiDer > Hans Labohm

Hans Labohm

H.H.J. (Hans) Labohm (1941) ist ein pensionierter niederländischer Regierungsangestellter und Ökonom, der vor allem als der bekannteste Klimaskeptiker der Niederlande bekannt ist. Er tritt regelmäßig in den nationalen und internationalen Medien auf.

Werdegang

Hans Labohm studierte Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Amsterdam.[1]

Er begann seine Karriere bei der Ministerium für Nationale Verteidigung[Quelle?] und war bei der niederländischen Ständigen Vertretung beim Organisation des Nordatlantikvertrags (NATO) in Brüssel. Im 1971 er trat dem niederländischen diplomatischen Korps bei und war der niederländischen Botschaft in . beigeordnet Stockholm. 1974 kehrte er in die Niederlande zurück und bekleidete verschiedene Positionen an der Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten im Den Haag.

Von 1987 bis um 1992 er war Teil der ständigen Vertretung bei der OECD im Paris. Von 1992 bis 2005 war er Gastwissenschaftler und Berater der Geschäftsführung an der Institut Clingendael wo er mit dem in Kontakt kam Kyoto-Protokoll.[2]

Labohm war kurzzeitig "Expertengutachter" für die IPCC, ein Titel, der ohne förmliches Verfahren oder Sachkundenachweis übernommen werden kann.[3] Trotzdem hat Labohm den IPCC immer wieder kritisiert, weil seine Äußerungen gegenüber dem IPCC seiner Meinung nach wirkungslos sind. Gerbrand Komen, ehemaliger Leiter Klimaforschung und Seismologie am at KNMI führt dies jedoch darauf zurück, dass Hans Labohm seine Kommentare an die falsche Arbeitsgruppe geschickt hat.[4]

Klimaansichten

Hans Labohm wendet sich gegen die von der Klimawissenschaft allgemein akzeptierte Theorie, dass menschliches Handeln Treibhauseffekt stärkt. Labohm glaubt, dass der Mensch keinen entscheidenden Einfluss auf das Klima hat.[5] Darüber hinaus ist Labohm der Ansicht, dass Klimamaßnahmen und insbesondere die Kyoto-Protokoll wird die Wirtschaft zu stark belasten. Zu Labohm gesellt sich eine kleine Gruppe anderer klimaskeptischer Ökonomen wie Emiel Van Broekhoven, Björn Lomborg, Richard Toli, Ross McCitrick und Politiker wie Thierry Baudet und Frits Bolkestein.[6][7][8]

Hans Labohm veröffentlicht fast täglich Artikel zur Klimawissenschaft und Klimapolitik auf seiner eigenen Website[9] und manchmal in in- und ausländischen Medien, aber nicht in wissenschaftlichen Zeitschriften. Ab 2009 schreibt er auch gelegentlich Der tägliche Standard. Er trat auch mehrfach im Fernsehen auf und nimmt an Konferenzen von Klimaskeptikern teil.

2004 schrieb Hans Labohm zusammen mit Dick Thönes und Simon Rozendaal das Buch "Vom Menschen verursachte globale Erwärmung: ein Dogma entwirren". Das Buch erhielt gemischte Kritiken: von sehr kritischen in der NRC Handelsblad[10] darin loben Allgemeine Zeitung.[11]

Kritik

Als berühmtester niederländischer Klimaskeptiker wird Hans Labohm oft dafür kritisiert, dass er mit Daten manipuliert, auch vom Wettermann. Gerrit Hiemstra und Klimaforscher Bart Verheggen von dem Energieforschungszentrum der Niederlande und Bart Strengers von dem Planungsbüro für das Wohnumfeld (PBL). Bart Strengers debattierte offen mit Hans Labohm auf der NOS-Website.[12] Die PBL hat die Blogdiskussion später in einen Bericht umgewandelt.[13] Die Diskussion führte zu einer Wette, bei der Hans Labohm darauf wettete, dass sich das Klima in den Jahren 2010-2014 nicht erwärmen oder gar abkühlen würde. Diese Wette hat er verloren.[14]

durch die Zeitungen NRC Handelsblad und de Volkskrant Die Ansichten von Hans Labohm werden aktiv aus der Zeitung verbannt.[15] Chefwissenschaft Martijn van Calmthout van de Volkskrant ist der Meinung, dass Klimaskeptiker versuchen, mit veralteten Ansichten die Öffentlichkeit in die Irre zu führen, und lehnt deshalb Leute wie Hans Labohm und Theo Richel van de Volkskrant ab. Der Grüne Rechnungshof noch in seiner Zeitung erscheinen. Diese Position führte zur Kritik an Frits Bolkestein dass es Zensur gibt.[16]. Auf seiner eigenen Website wendet Hans Labohm selbst Zensur an, indem er die vielen Reaktionen entfernt, die auf Fehler in seinen Artikeln hinweisen, seine Ansicht kritisieren oder seine Argumente widerlegen. Er beschreibt solche Kommentare als "Spam" oder "Troll-Kommentare" und weigert sich, die in diesen Kommentaren gemachten Widerlegungen zu diskutieren oder anzusprechen[17]

Mitgliedschaften

Bücher

  • Basteln mit dem Kapitalismus. Über die intellektuellen Wurzeln der neoliberalen Revolutionliber
  • (und) Hans Labohm, Dick Thönes & Simon Rozendaal : Vom Menschen verursachte globale Erwärmung: Ein Dogma entwirren (2004), ISBN 0906522250

Siehe auch

Externe Links