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Hans Memling | ||||
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Selbstporträt (1468) | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Seligenstadt, dazwischen 1430 und 1440 | |||
| Verstorben | Brügge, 11. August1494 | |||
| Beruf(e) | Maler | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Flämische Primitive | |||
| RKD-Profil | ||||
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Hans Memling oder Jan van Menninghen[1] (Seligenstadt, ca. 1430-40 – Brügge, 11. August1494) war ein Maler stammt aus dem Kurfürstentum Mainz. Er gilt weithin als einer der prominenten Persönlichkeiten der Altholländische Malerei. besser bekannt als die Flämische Primitive.
Biografie
Memling wurde auf Deutsch geboren Seligenstadt zum Main, im ehemaligen Kurfürstentum Mainz.
Sein Name wird auch Memlinc, Memlinck, Mamlinc, Memmelinge, Memmeling und Memelingen geschrieben. Jan wird auch als sein Vorname bezeichnet und nach seinem Arbeitsort Hans van Brugge. Seine Mutter Luca Styrn war zuerst mit Henricus Appel verheiratet. Ihr zweiter Ehemann war Hamman Momilingen, der Vater des Malers.
Aus der Mode gekommen und vielfältige Farbaffinität mit Stefan Lochner man folgert, dass Memling an einem Aufenthalt in Köln zu Flandern stammte vor 1451 ab, dem Todesjahr Lochners.
Vermutlich zwischen 1451 und 1465, als er sich in Brügge niederließ, wurde Memling von diesem anderen Meister der flämischen Primitiven erzogen Rogier van der Weyden, im Brüssel.
Am 30. Januar 1465 wurde er im Bücher der Pförtner aus der Stadt Brügge. Damals war er nicht mittellos, denn die Port-Benachrichtigung kostet ihn 24 Schilling und das war der Monatslohn eines Handwerkers. Brügge war damals die bevorzugte Residenz des burgundischen Hofes, Zentrum internationaler Handelsgesellschaften und im Geldhandel tätig.
Im Jahr 1467 wurde er in der Brügge registriert Lukasgilde. Er gab die Porträtmalerei eine neue Wendung, indem der traditionelle dunkle Hintergrund durch ein Interieur oder eine Landschaft ersetzt wird.
1473 trat er dem renommierten Bruderschaft Unserer Lieben Frau vom Schnee. Damit erreichte er einen beachtlichen gesellschaftlichen Status und gehörte als Handwerker auf Anhieb zur höchsten erreichbaren Spitze.
1486 besaß Memling zwei Steinhäuser in der Sint-Jorisstraat, wo er wohnte, und mit einem Tor, das in die Jan Miraelstraat führte. 1466 befindet sich eines dieser Häuser bereits in seinem Besitz. Er konnte sogar bis zu zwei Studenten unterbringen. Hannekin Veranneman und Passchier van der Mersch waren einige davon. Er gehörte damals zu den 10 % reichsten Bürgern von Brügge und zu den 875 Einwohnern, die mindestens 1 Pfund Steuern zahlen mussten, um den Krieg zwischen Maximilian von Österreich und Frankreich. Die darauf folgende Wirtschaftskrise würde ihn jedoch finanziell treffen.
Seine Frau Tanne de Valkenaere starb 1486. Sie hinterließ ihm die Minderjährigen Hannekin, Neelkin und Claykin.
Zum Zeitpunkt seines Todes hatte Memling offenbar nicht genug Geld, um Kirche Saint-Gilles begraben werden, wie es in den höheren Kreisen Brügges üblich ist. Stattdessen ist er in der Pfarrei Saint-Gilles begraben in Brügge, wo er lebte.
Über seine Werke
Reflexionen über Werk, Stil oder Technik Memlings lassen sich in keiner Weise von dem Deutschen Stefan Lochner, Rogier van der Weyden aus Brüssel und seiner Bewunderung für Jan van Eyck ignorieren. Auf der Suche nach einer logischen Integration von Figuren und Gruppen in einer auffallend realistischen Umgebung verarbeitet er Gleichgewicht und Symmetrie in reinigenden Formen und Emotionen zu einem heiteren Welt- und Paradiesbild, in dem Heilige und Menschen in Harmonie miteinander leben. Er drückt also a mystisch Ideal durch eine kontemplative Kunst, die statischer wirkt als die ihrer Vorgänger.
Neben der Suche nach einer logischen Integration seiner Figuren stellt er oft eine dreieckige Komposition in den Vordergrund seiner Szene und schafft so eine unmittelbare Tiefe. Es Retabel des Heiligen Johannes von dem Altes Johanniskrankenhaus aus Brügge, die John Donne Triptychon in dem Nationalgallerie im London und der Madonna mit Schenker von dem Kunsthistorisches Museum im Wien sind Beispiele dafür.
Vertikale Architekturelemente grenzen eine darunterliegende Landschaft ab und Ausblicke geben Raum in die Tiefe, wie im Johannes-Altar des Alten Sint-Janshospitaal in Brügge und der Floreins Triptychon aus demselben Museum.
Die Verwendung der atmosphärischen Perspektive und die ständige Wiederholung des Schönheitsideals bestimmter Figuren, auffallend in der Madonnenfigur, wird sogar in den unzähligen Porträts gereinigt. Ganz typisch hier ist die Liebe zur Darstellung Heraldik und ganz neu ist das Platzieren von Charakteren in einer Landschaft. Porträt einer unbekannten Dame und das rechte Panel des Madonna von Nieuwenhove, beide aus dem Old Sint-Janshospitaal in Brügge, de Portinari-Porträts von dem Metropolitan Museum of Art im New York, Porträt eines Mannes in dem Königliches Museum der Schönen Künste im Brüssel, ein Porträt eines unbekannten jungen Mannes in dem Musée des Beaux-Arts de Montreal und ein Porträt eines jungen Mannes von dem Galerie dell'Accademia von Venedig bezeugen dies. Auch der Porträts des Ehepaares Moreel im Museum der Schönen Künste in Brüssel, Benedetto Portinari in dem Uffizien von Florenz und der Porträt eines Mannes in dem Mauritshuis im Den Haag entstand aus dem gleichen Konzept.






Leidenschaft-Altarbild (1491) im St. Annen-Museum, Lübeck
Es Porträt von Benedetto Portinari aus den Uffizien in Florenz, die Triptychon mit der Auferstehung von dem Louvre im Paris und der Madonna mit Schenker aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien zeigen dekorative Elemente, die dem italienischen Renaissancestil entlehnt sind. Italienischen Kunden wäre das nicht fremd.
In der Darstellung der realen Welt, als Hintergrund ihrer imaginären mystischen Figuration und als Tiefenwirkung verdankt sich Memling der Prä-EyckianArs nova und zu den vorhergehenden flämischen Primitiven. Es Hyperrealismus wird von diesen Künstlern als Mittel verwendet, um Dreidimensionalität zu schaffen. Auf einer der Szenen in der Ursula-Schrein des Old Saint John's Hospital in Brügge, die Statisten spiegeln sich im Kürass des mittleren Kriegers. Der Spiegel auf dem Diptychon von Maarten van Nieuwenhove aus demselben Museum hat die gleiche Wirkung. Realistische Darstellungen von Textilien und Kostümteilen, Schmuck und Musikinstrumenten sowie filigrane Nachahmungen von Flora sorgen für Anfassbarkeit, auch in der Ursula-Schrein wie im Reinsalzar oder der moralisches Triptychon.
Bei Roger van der Weyden sucht Memling jedoch Aufmerksamkeit für die Form und den Ausdruck, die er seinen Figuren und Kompositionen verleihen möchte. Dramatische Spannungen und Widersprüche werden jedoch gemildert und zu dem für den Maler Memling so typischen statischen Endergebnis gereinigt.
Memling hat es gemalt Trilogie mit Das endgültige Urteil (Museum Narodowe, Danzig) zwischen 1467 und 1471.
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Betender Mann und Frau
Das Bild oben zeigt zwei Gemälde von Memling, die höchstwahrscheinlich bei der Hochzeit der beiden entstanden sind. Der Hund auf dem Gemälde der Frau ist das Symbol der ehelichen Treue. Der Sohn, der später neu gestrichen wurde, trägt ein rotes Kreuz auf seiner Kleidung, um anzuzeigen, dass er gestorben ist.
Gemälde

- Porträt eines Mannes mit roter Mütze (ca. 1465-1470)
- Porträt eines Mannes (ca. 1470-1475)
- Christus mit singenden und musizierenden Engeln (ca. 1480-1494)
- Triptychon mit der mystischen Hochzeit der St. Katharina
- Triptychon mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige (Florin-Comic)
- Triptychon mit der Beweinung Christi (Rein-Comics)
- Reliquiar der Heiligen Ursula
- Frauenportrait mit Sibylla Sambetha
- Diptychon mit Unserer Lieben Frau und Maarten van Nieuwenhove
- Triptychon von Jan Crabbe
- Triptychon der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes des Evangelisten
- Triptychon mit dem Heiligen Christophorus (Moraltriptychon)
- Porträt eines betenden jungen Mannes
- Diptychon von Jan du Cellier
- Madonna von Jacob Floreins
- Triptychon von Das endgültige Urteil
- Maria und Kind mit dem heiligen Antonius Abt
- Maria und Kind mit Engeln, St. Georg und Mundschenk
- Maria und Kind mit einem betenden Mundschenk
- Porträt von Jacob Obrecht?
- Geburt Christi
- Porträt von Gilles Joye
- Porträt eines Mannes mit römischer Münze
- Porträt von Maria Portinari
- Porträt von Jan de Leeuw
- Triptychon von Adriaan Reins
- Triptychon von John Donne
- Porträt eines unbekannten jungen Mannes
- Porträt eines Mannes mit einem Pfeil
- Triptychon von Benedetto Portinari
- Porträt von Tommaso Portinari
- Porträt von Maria Portinari
- Porträt eines alten Mannes
- Porträt eines älteren Paares
- Porträts von Willem Moreel und Barbara van Vlaenderberch
- Porträt eines Mannes mit einer Nelke
- Triptychon mit der Auferstehung
Museen
Die Gemälde von Hans Memling sind in zahlreichen Museen zu sehen: u.a. in
- Metropolitan Museum of Art im New York
- Königliches Museum der Schönen Künste im Brüssel
- Musée des Beaux-Arts de Montreal im Montreal
- Galerie dell'Accademia im Venedig
- Mauritshuis im Den Haag
- Uffizien im Florenz
- Louvre im Paris
- Kunsthistorisches Museum im Wien
- Nationalgallerie im London
- Memling in St. John, Museum in Brügge
- Gröningemuseum in Brügge
- Museum Narodowe im Danzig, Polen
- Königliches Museum der Schönen Künste im Antwerpen
- Gemäldegalerie im Berlin
Literatur
- Carlos VAN HOOREWEDER, Hans Memling im St. John's Hospital Brügge, Brügge, 1994, 47 S.
- Dirk DEVOS, Hans Memling Katalog (Ausstellung Brügge 1994), Ludion, 1994, 255 S.
- Till-Holger BORCHERT, Die Porträts von Memling, Ludion, 2005, 191 S.
Straßen
- Hans Memlingdreef (Lommel)
- Hans Memlingdreef (Ypern)
- Hans Memlinglaan (Brügge)
- Hans Memlingstraat (Roeselare)
- Hans Memlinglaan (Bilthoven)
- Memlingstraat (Amersfoort)
- Memlingstraat (Antwerpen)
- Memlingstraat (Vilvoorde)
Externe Links
- Hans Memling auf Artcyclopedia
- Hans Memling bei BALaT - Belgian Art Links and Tools (KIK-IRPA, Brüssel)
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Die Werke von Hans Memling (Auswahl) |
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Porträt eines Mannes mit roter Mütze (1465-70) · Das endgültige Urteil (1467-71) · Porträt eines Mannes (1470-75) · Triptychon von Jan Floreins (1479) · Triptychon von Adriaan Reins (1480) · Christus mit singenden und musizierenden Engeln (ca. 1480-94) moralisches Triptychon (1484) |


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