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Harry Lintsen
Harry Lintsen

Harry Lintsen (Heerlen, 17. Juli1949) ist Professor emeritierte Technologiegeschichte an der Technische Universität Eindhoven (TU/e).[1] Lintsen engagiert sich für die Entwicklung und Institutionalisierung der Technologiegeschichte in den Niederlanden.

Einer der Höhepunkte war die Einrichtung der Stiftung Technikgeschichte – auf seine Veranlassung – durch die Königliches Institut der Ingenieure (KIvI) im Jahr 1988, die bis heute die Hauptorganisation für nationale und internationale Forschungsprogramme im Bereich der Technikgeschichte ist.

Lebenszyklus

Lints studierte Physik an der TU/e. 1972 schloss er sein Studium mit der Fachrichtung Physikalische Technologie ab. Gleichzeitig war Lintsen wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Bert Broer. Nach seinem Abschluss arbeitete er weiterhin in Eindhoven, als Professor an der Fakultät für Angewandte Wissenschaften.

Zwischen 1974 und 1978 arbeitete Lintsen an einem These über den Aufstieg und die Entwicklung des Ingenieurberufs in den Niederlanden im 19. Jahrhundert. 1980 erschien das Buch als Ingenieure in den Niederlanden im 19. Jahrhundert: Streben nach Anerkennung und Macht. Promoter waren Bert Broer, B. C. van Houten und A. L. Becher.

1986 wurde Lintsen wissenschaftlicher Direktor der Technology History Foundation an der TU/e. Er teilte seine Zeit als Professor zwischen Eindhoven und dem Technische Universität Delft im Jahr 1990. Während der Akademisches Jahr 1994-1995 war Lintsen Gastprofessor an der Universität von Pennsylvania, Philadelphia in den Vereinigten Staaten.

Lintsen war an der TU/e ​​in vielen Nebenfunktionen tätig, unter anderem als Prodekan der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen und Innovationswissenschaften. Er war auch außerhalb von Eindhoven aktiv, zum Beispiel als Mitglied des Komitees der Heineken Geschichtspreis, Mitglied von Betakanon Kommission[2], und Mitglied des Exekutivrats der Gesellschaft für Technikgeschichte (SHOT). Lintsen ist auch Mitglied der Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften (KNAW).[3]

2003 wurde Lintsen ernannten Offizier in dem Orden von Oranien-Nassau.[4] Anfang 2010 wurde er zudem zum Ehrenmitglied der KIVI NIRIA und von der TU/e. In diesem Jahr ging er mit Emirat. 2012 wurde Lintsen Leiter eines Forschungsprojekts zur Geschichte der Nachhaltigkeit in den Niederlanden.

Veröffentlichung

Lintsen veröffentlichte viele Artikel und einige Bücher, insbesondere über die Geschichte der Technologie. Bücher, eine Auswahl:

  • 1985. Ingenieur von Beruf. Geschichte, Praxis, Macht und Ansichten von Ingenieuren in den Niederlanden. Den Haag: Engineering Press
  • 1998. Zwei Jahrhunderte Rijkswaterstaat, 1798-1998. (Hrsg.) Zaltbommel.
  • 1998-2003.Technologie in den Niederlanden im zwanzigsten Jahrhundert. mit J. W. Schot, A.Rip und A.A. Albert de la Bruhèze (Hrsg.) Zutphen: Walburg Pers, sieben Bände.
  • 1992-1995. Technikgeschichte in den Niederlanden. Die Entstehung einer modernen Gesellschaft 1800-1890. Mit anderen (Hrsg.). Zutphen: Walburg Pers, sechs Bände.
  • 2005. Made in Holland: Eine Technologiegeschichte der Niederlande 1800-2000. Zutphen: Walburg Press.
  • 2006. Von Neugier getrieben: eine Auswahl aus 50 Jahren TU/e-Forschung. Mit J. L. Schippers. Eindhoven: Foundation History of Technology in Zusammenarbeit mit TU/e.
  • 2007. Technologie in Aktion: eine Geschichte der TNO-Industrie und -Technologie. Eindhoven: TNO Industry and Technology mit der History of Technology Foundation.

Artikel, eine Auswahl:

  • H. W. Bänder (2002). "Zwei Jahrhunderte der zentralen Wasserwirtschaft in den Niederlanden". Technologie und Kultur 43(3), 549-568.
  • J. W. Schot, Bruheze, A.A. de la, Lintsen, H. W., Rip, A. (2005). Die umstrittene Modernisierung der Niederlande. Eine Einführung in die Reihe 'Technologie in den Niederlanden im 20. Jahrhundert'. Beiträge und Ankündigungen zur Geschichte der Niederlande, 120(1), 48-50.

Externe Links