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Hayden Weiß | ||
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| Persönliche Informationen | ||
| Vollständiger Name | Hayden Weiß | |
| Geburtsdatum | 12. Juli1928 | |
| Geburtsort | Martin (Tennessee), Vereinigte Staaten | |
| Sterbedatum | 5. März2018 | |
| Ort des Todes | Santa Cruz, Vereinigte Staaten | |
| Staatsangehörigkeit | amerikanisch | |
| Wissenschaftliche Arbeit | ||
| Disziplin | Geschichte, Literatur | |
| Bekannt aus | Metahistory: Die historische Imagination im Europa des 19. Jahrhunderts | |
| Bildung | Wayne State University | |
| Alma Mater | Universität von Michigan | |
| Institute | Universität Stanford Universität von Kalifornien - Santa Cruz | |
Hayden Weiß (Martin (Tennessee), 12. Juli1928 – Santa Cruz, 5. März2018[1]) war ein amerikanisch Historiker und Literaturkritiker.
Biografie
Weiß hat seine erreicht Bachelor-Abschluss zum Wayne State University 1951. Hier war er ein Klassenkamerad von Arthur Danto und war Schüler von Wilhelm I. Bossenbrook. Anschließend erwarb er seinen Master-Abschluss und Ph.D. zum Universität von Michigan (jeweils 1952 und 1958). Er arbeitete sukzessive im Auftrag der UCLA auf der Universität Venedig, Bologna und endlich weiter Stanford.[2]
Wissenschaftliches Interesse
Die Veröffentlichung seines Buches Meta-Geschichte hat dazu beigetragen, die Grenze zwischen Literatur und Geschichtsschreibung zu verwischen. Darin verteidigt er die These, dass historische Erzählungen unausweichlich an Erzählstrukturen festhalten, wie wir sie aus der Literatur kennen. Ausgehend von historischen Recherchen zu Stil, Sprachgebrauch und Argumentationsstruktur einiger bekannter Historiker des 19. Die wichtigste Schlussfolgerung ist, dass Geschichtsbücher die Vergangenheit nicht direkt und neutral darstellen, sondern dass sie den aus der historischen Realität überlieferten Tatsachen immer eine narrative Struktur hinzufügen. Dies bedeutet, dass der Geschichtsschreibung ein inhärentes fiktionales und strukturelles Element innewohnt, diese Denkweise wird manchmal als Narrativismus bezeichnet.[3] Aufgrund dieser Ansichten wird White oft in einem Atemzug mit dem niederländischen Geschichtsphilosophen genannt Frank Ankersmit.
Ausgewählte Bibliographie
- Metahistory: Die historische Imagination im Europa des 19. Jahrhunderts, 1973
- Die griechisch-römische Tradition, 1974
- Metahistory: Die historische Imagination im Europa des 19. Jahrhunderts, 1975
- Tropen des Diskurses: Essays zur Kulturkritik, 1978
- Der Inhalt des Formulars: Narrativer Diskurs und historische Repräsentation, 1987
- Figuraler Realismus: Studien zum Mimesis-Effekt, 1998
- Die Fiktion der Erzählung: Essays zu Geschichte, Literatur und Theorie, 1957-2007 1957, 2010
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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