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Hedwig Speliers

Hedwig Speliers (Diksmuide, 12. Juni1935) ist ein flämisch Dichter, Essayist und Kritiker.

Biografie

Speliers wurde als Edwig Nestor Leon geboren. Speliers begann 1952 Gedichte zu schreiben. Er war damals Student der Hochschule in Kortrijk. Seine erste Veröffentlichung, die im Eigenverlag erschienene Sammlung 'Exotische Tiergedichte', war seinem Inspirator und Lehrer 'poesis' dieser Hochschule gewidmet. 1959 wurde Speliers selbst Lehrer für Niederländisch Newport. Zwei Jahre später veröffentlicht er sein offizielles Debüt Wir verstecken ein Kenotaph. Die kleine Resonanz auf dieses und das nächste Bundle Ein Brückenkopf machte Speliers zum Polemiker. Er wurde 1963 von Julien Weverbergh eingeladen, an der Zeitschrift zu arbeiten BOK, nachdem er bereits für das Magazin erschienen ist Diagramm schrieb. Van Speliers veröffentlichte fortan hauptsächlich Polemiken, Kritiken und Essays, tüftelte aber weiter an seinen Gedichten. Ab 1974 beschloss er, sich ganz der Poesie und Poesietheorie zu widmen. Er wurde Teil der postexperimentellen Bewegung und lehnte die Bewegung des Neuen Realismus in der niederländischen Literatur vehement ab. Von Bel-Etage 1992 wurde seine Poesie viel zugänglicher.

Arbeit

Die Poesie von Speliers ist metaphorisch mit einer konstruktivistischen und rationalen Ausrichtung. Seine Verse basieren auf einer psychologischen, philosophischen oder sprachlichen Grundlage und seine Sammlungen zeugen oft von einer strukturellen, organischen Einheit. Im Aufsatz Die ungelebten Linien unseres Körpers oder metaphorisches Denken (1975-1976) Speliers drückt seinen Glauben an eine objektive Poetik aus, die über die phonologische, syntaktische und semantische Ebene angegangen wird. Speliers sieht es als die Aufgabe des Dichters an, sich durch Experimente den Grenzen der Sprache weiter zu nähern. Die Themen, die in seinen Arbeiten auftauchen, sind: der kreative Prozess und die Poesie, der Tod, die Zeit, die Selbstreflexion, die Liebe. Tagesstreuvel 1994 schrieb Speliers den ersten Teil einer biographischen StreuselTrilogie. Der unbekannte französische romantische Dichter Maurice de Guerin wurde zum Gegenstand sowohl einer umfangreichen Biographie als auch eines Gedichts. Speliers veröffentlichte auch regelmäßig über die Poesie von Hans Faverey, dessen autonomistischen Charakter er leidenschaftlich verteidigte. Ende 2011 hat der Dichter Peter Theunynck eine neue Anthologie seiner Gedichte mit dem Titel „Fortunas Liebling“ zusammengestellt. Im Jahr 2016 hat Speliers alle Gedichte, die er über Frankreich geschrieben hat, in der umfangreichen Sammlung „Als God in France“ gesammelt. Im selben Jahr erschien der bibliophile Zyklus „Image Sonette“, mit dem skulpturalen Werk von Lieven Debrabandere als Inspirationsquelle.

Literaturverzeichnis

  • Exotische Tiergedichte(1957)
  • Wir halten ein Ehrenmal. Gedichte (1961)
  • Ein Brückenkopf. Gedichte (1963)
  • Ein Tag in der Hölle mit Priapus. Übersetzte Gedichte (1964)
  • Wir Gallenfresser. Polemik (1965)
  • Der Astronaut. Gedichte (1968)
  • Über Streuvels. Das Ende eines Mythos. Monographie (1968)
  • Abschied von Streuvels. Monographie (1971)
  • Schreckliche Rede. Gedichte (1972)
  • So verdammt gleich. Polemik (1973)
  • Gerard Cornelis van het Reve und Die grüne Nelke. Monographie (1973)
  • Leben mit Lorenz. Gedichte (1973)
  • Im Süden von. Gedichte (1973)
  • Die ungelebten Linien unseres Körpers oder der metaphorische Geist. Aufsatz (1975-1976)
  • Der Mann des Paracelsus. Gedichte (1977)
  • Aus der Wolke. Gedichte (1980)
  • Der Pool der Träume. Von und über Johan Daisne. Monographie (1983)
  • Das Wappentier. Gedichte (1983)
  • Album Stijn Streuvels (&984)
  • Mit verblichenem Stift. Aufsätze (1984)
  • alpen. Gedichte (1986)
  • Tiar meiner Sprache. Aufsatz (1986)
  • Villers-la-Ville. Gedichte (1988)
  • Magisches Material. Gedichte (1990)
  • Spiegel von Horta. Gedicht (1990)
  • Bel-Etage. Gedichte (1992)
  • Die Zunge des Dichters. Aufsätze (1992)
  • Tag Streuvel. "Ich kenne den Weg allein." Biografie (1994)
  • Das Auge Hölderlins. Gedichte (1994)
  • Großartig geflügelt. Gedichte (1994)
  • Unerhört. Eine Auswahl an Gedichten 1957-1997 (1997)
  • Wie eine alte germanische Eiche. Biografie (1999)
  • Französische Suiten. Gedichte (2001)
  • Ich beteilige mich nicht an der Politik. Aufsätze (2003)
  • Weg. Gedichte (2004)
  • engelhafte Geduld. Gedichte (2006)
  • Die Eliassonette. Gedichte (2007)
  • Len de l'El. Gedichte (2009)
  • Näher an Gott. Biographie von Maurice de Guérin (2009)
  • William Vermandere. Monographie (2010)
  • Das Land Gottes. Gedichte (2011)
  • Glück ist Liebling. Anthologie (2011)
  • Die Stimme der Stadt. Brügge Stadtgedichte (2013)
  • Wie Gott in Frankreich. Gedichte (2016)
  • Bild Sonette. Gedichte (2016)

Wissenswertes

Externer Link