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Hedwig von Andechs | ||
| 1174-1243 | ||
Statue von Hedwig van Andechs in Breslau. | ||
| Großherzogin von Polen | ||
| Zeitspanne | 1232-1238 | |
| Vorgänger | Agatha von Wladimir | |
| Nachfolger | Anna von Böhmen | |
| Vater | Berthold IV. von Meranien | |
| Mutter | Agnes von Rochlitz | |
Hedwig von Andechs auch bekannt als Hedwig von Schlesien (Andechs, 1174 - Trebnitz, 15. Oktober1243) war Herzogin von Schlesien und Großherzogin Gemahlin von Polen. Innerhalb der katholische Kirche sie wird als Heilige verehrt. Ihr Namenstag sticht heraus 16. Oktober.
Lebenszyklus
Hedwig war die Tochter von Berthold IV, Graf von Andechs, Markgraf von Istrien und Herzog von Meranien und seine Frau Agnes van Rochlitz, die aus dem Haus Wettin gestammt.
Sie ist im aufgewachsen Benediktinerkloster von Kitzing, danach wurde sie verheiratet mit Hendrik IHerzog von Schlesien von 1201 bis 1238 und Großherzog von Polen von 1232 bis 1238. Ihre Heirat fand 1186 statt und sie hatten die folgenden Kinder:
- Agnes (1190-vor 1214)
- Boleslaw (1191-1206/1208)
- Heinrich II (1196-1241), Großherzog von Polen und Herzog von Schlesien.
- Konseil (1198-1213)
- Sophie (1200-für 1214)
- Gertrude (1200-1268), wurde Äbtissin.
- Wladislaw (vor 1208 - 1214/1217)
Als Herzogin wollten Hedwig und ihre Gemahlin den christlichen Glauben in Schlesien an Bedeutung gewinnen und das Herzogtum kulturell weiterentwickeln. Ebenfalls 1202 gründeten beide Ehegatten de Zisterzienserabtei aus Trebnitz.
Als Beispiel christlicher Nächstenliebe wollte Hedwig die Kirche unterstützen. Sie unterstützte auch die Armen und soll auch im Winter barfuß gegangen sein. Der Überlieferung nach machte Hedwig ihrem Beichtvater Vorwürfe, Schuhe zu tragen, woraufhin sie seine Schuhe in die Hand nahm. Als Heilige wird sie oft mit einem Paar Schuhen in der einen und einer Kirche in der anderen Hand dargestellt.
1238 starb ihr Mann, woraufhin Hedwig in das von ihr gegründete Kloster Trebnitz eintrat. Dort erfuhr sie 1241, dass ihr Sohn Heinrich II in der Schlacht bei Wahlstatt war gestorben. Danach gründete sie zusammen mit ihrer Schwiegertochter Anna von Böhmen eine Benediktinerabtei in Wahlstatt.
Hedwig van Andechs starb im Oktober 1243 und wurde danach im Kloster Trebnitz beigesetzt. 1267 wurde sie heiliggesprochen. Sie gilt als die Schutzpatronin Schlesien und Andechs. Dann nach dem Zweiter Weltkrieg Als die deutschsprachigen Schlesier aus Polen vertrieben wurden, wurde Hedwig zum Symbol der verlorenen Heimat. Heute gilt sie als Schutzpatronin der Versöhnung zwischen Deutschland und Polen.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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