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Heelsum
Heelsum
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Heelsum (Gelderland)
Heelsum
Ort
ProvinzFlagge GelderlandGelderland
GemeindeHinweis RenkumRenkum
Koordinaten51° 59′ N, 5° 45′ O
Allgemeines
Einwohner(2020-01-01)3.515[1]
Andere
Postleitzahl2987
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Heelsum ist ein Dorf in der Gemeinde Renkum in dem NiederländischProvinzGelderland. Es hat mehr als 3.515 Einwohner.[1] Das Dorf ist sowohl auf Oosterbeek als auch auf Renkum ausgerichtet.

Geschichte

Der Name Hellessem kommt bereits im 11. Jahrhundert vor. Der Name lässt sich am besten als 'Wohnort am Höhenunterschied' erklären ('Helle' wie in 'Hang')[2] Die ersten gefundenen Siedlungsspuren stammen jedoch aus dem 14. Jahrhundert. Unweit der Kirche wurde ein Grab aus dem 6. oder 7. Jahrhundert gefunden.

Kirche auf dem Hügel

Bevor eine Kirche gebaut wurde, gehörte Heelsum zur Kerspel (Gemeinde) Wolfheze. 1425 . gegründet Robert van Dorenweert jedoch eine Kapelle am Holleweg südlich des Oude Oosterbeekseweg. Daran erinnert uns noch der Kapelleboom. Um 1517 wurde diese Kapelle zur Pfarrkirche und es wurde mit dem Bau einer kleinen Kirche auf dem Hügel in Heelsum begonnen. der Herr von Türwerth gegen die Abmachungen hielt die Kirche den Reformierten verschlossen.[3] Erst nach dem Tod von Fürst Willem II. (1650) wurde die Kirche den Reformierten geöffnet, woraufhin mit der Restaurierung der Kirche begonnen wurde, die teilweise mit dem Rest der Kirche bezahlt wurde. Wolfheze. 1978 wurden in der Kirche vier Fenster durch den Geistlichen-Glaser eingebaut Piet Kok, später wurden zwei von J. Kooijman platziert.

Industrie und Industrie

Um 1600 gehörte daher der größte Teil von Heelsum zur Herrschaft Doorwerth. Die erste Papierfabrik gab es damals schon. 1736 waren es bereits acht. Die Bäche wurden verbreitert und neue Zweige gegraben. Alle Papiermacher kamen von draußen. Sie bildeten eine separate Gruppe in der Heelsum-Gesellschaft. Bekannte Papiermacher waren Pannekoek und Schut. Heelsum war heute ein ländliches Industriedorf und hatte Anfang 1800 mehr als 200 Einwohner. 1825 erhielt Doorwerth und damit Heelsum seinen ersten Bürgermeister. Das Rathaus von Doorwerth war in Heelsum am Kirchenhügel. Später wurde ein neues Rathaus gebaut, das heutige Pfarrhaus. Nach 1850 war die Blütezeit der Papierindustrie vorbei und Heelsum wandte sich dem Tabakanbau zu. Es verschwand dreißig Jahre später. Damals gab es nur noch drei Papierfabriken. Die letzte Papierwassermühle „De Veentjes“ von Schut brannte 1895 ab. Im selben Jahr baute Schut eine maschinenbetriebene Fabrik. Sie existiert noch heute und produziert hauptsächlich hochwertiges Papier für Künstler.

Vor 1900 wurden in Heelsum viele Villen gebaut, vor allem entlang der Utrechtsweg und Heelsum wurde ein ruhiges Villendorf. 1923 kamen Doorwerth und Heelsum zur Gemeinde Renkum, in der zweiten Hälfte der 80er Jahre wurde eine Straßenbahnlinie durch Heelsum gebaut. Die Linie kam von Oosterbeek (Utrechtseweg) über den Veentjesbrug Ganz drin. Am Brückendeich über den Heelsumse Brook eine Wassertankstelle war gebaut worden und die Linie folgte den scharfen Kurven des Utrechtsewegs. Durch Renkum die Straßenbahn fuhr weiter nach Rheinen. Die Linie wurde von der Eastern Steam Tram Company (OSM) und wurde 1937 aufgelöst.

1940 – 1945

Heelsum, Kriegerdenkmal

1940 wurde Heelsum kurzzeitig zum Schauplatz von Kriegshandlungen. Die 5. Eskadron Husaren-Radfahrer (von 4 R.H.), kommandiert vom Reservekapitän der RadfahrerCycl Martinus Nijhoff, befahl dem Feind an den Fuß des Wageningen-Berg verlangsamen. Am frühen Morgen des 10. Mai wurden mehrere Brücken gesprengt. Ein Zug des Geschwaders hatte bei Veentjesbrug Stellung bezogen mit einem Stück P.A.G. (Panzerung Flakgeschütz) und eine Abteilung schwerer Maschinengewehre[4]

Es hat tatsächlich Feindkontakt gegeben. Um drei Uhr nachmittags wurde bereits eine feindliche Patrouille am Jonkershoeve (nördlich von Heelsum) beobachtet, um drei Uhr ein Feind Kampffahrzeug und eine motorisierte Patrouille wurde zum Stillstand gebracht. Dann fiel der Zug auf die Position westlich des Renkums Beekdal[4].

Ab dem 17. September 1944 landeten britische Einheiten in den Mooren unmittelbar nördlich des Dorfes. Die Schlacht der Brücken von Arnheim hatte begonnen und wurde weitgehend bekämpft in Oosterbeek.

Im Oktober 1944, wenige Wochen nach der Schlacht von ArnheimHeelsum wurde wie die Nachbardörfer vollständig evakuiert. Das Gebiet wurde Opfer von Artilleriebeschuss und Plünderungen durch deutsche Soldaten. Das Nordberg wurde mit Gräben versehen.[5] Das Dorf wurde bei der Rückkehr der Bevölkerung schwer beschädigt. Bereits Ende September 1945 errichteten Zivilisten das heute noch vorhandene Kriegerdenkmal, das im Wesentlichen aus einer 6-Pfünder-Panzerabwehrkanone und einigen Dutzend britischen Abwurfcontainern besteht.[6] Das Denkmal ist das älteste existierende Denkmal in der Gegend, das an die Schlacht von Arnheim erinnert.

Siehe auch