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Hein Hoeben
Hein Hoeben
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Vollständiger NameHenricus Johannes Geradus Hoeben
Geboren30. Oktober1899, teterings
Verstorben28. Februar1942, Berlin
GruppeKatholische Universalpost
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Henricus Johannes Geradus Hoeben (teterings, 30. Oktober1899Berlin, 28. Februar1942) war ein NiederländischJournalist. Er war der Direktor der Nachrichtenagentur Katholische Universalpost (KWP). Die Nachrichtenagentur war einer der wichtigsten Anbieter katholischer Nachrichten aus den USA Drittes Reich. Aufgrund seiner engen Beziehung zu den JesuitFriedrich Muckermann Hoeben wurde im August 1940 festgenommen. Er starb eineinhalb Jahre später in Gefangenschaft.

Lebenszyklus

Hoeben studierte am Gymnasium bei den Minderbrüdern in Lange Straße. Er strebte nach dem Priestertum. Er wurde in die Noviziat Bei der Väter des Heiligen Herzens in Ginneken in der Nähe von Breda. Hoeben hat dort studiert Philosophie, musste aber aus gesundheitlichen Gründen aufhören.

Nach dem Ausscheiden aus dem Priesteramt studierte Hoeben Deutsch und begann für mehrere katholische Zeitschriften und Zeitungen zu schreiben, darunter Die Zeit und Die Maasbode. Er übersetzte auch Werke katholischer Autoren, wie z DeutscheLeo Weismantel und Richard von Kralik, ein österreichisch Schriftsteller, der um die Jahrhundertwende ein christlich-germanisches Kulturideal propagierte.

Hoeben setzte sein Studium in Deutsch fort München. Dort schrieb er ein Buch über die visionäre Nonne Anna Catharina Emmerich. Er engagierte sich in dem militanten Katholizismus, der dagegen kämpfte Kommunismus und später ist es Faschismus. Diese Bewegung wollte dies tun, indem sie den Arbeitern eine vollwertige kulturelle und soziale Alternative bot. Einer der Führer dieser Bewegung war der Jesuit je Friedrich Muckermann, mit dem Hoeben gut befreundet war.

Hoeben arbeitete als literarischer Assistent für die Kölnische Volkszeitung, bevor er 1927 in die Niederlande zurückkehrte. In Breda gründete er die Nachrichtenagentur Katholische Weltpost. Dabei profitierte die Agentur vom umfangreichen internationalen Netzwerk von Hoeben. 1929 wurde er zum Generalsekretär der Commission Permanente de l'Union des éditeurs de Journaux Catholique, einer Organisation, der eine große Anzahl maßgeblicher katholischer Zeitungen angegliedert waren.

Nach der Übernahme der Nazis in Deutschland wurde die KWP 1933 zum wichtigsten Verbreiter katholischer Nachrichten aus der Drittes Reich. Muckermann zog 1934 nach Oldenzaal und von dort aus setzte er seinen Kampf gegen den Faschismus fort. Seine Artikel wurden über die KWP verteilt. Das Generalkommisariat für das Sicherheitswesen bezeichnete die KWP als Zentrum der antideutschen Propaganda und Spionage.

Unmittelbar nach der Eroberung von Breda 1940 wurde das KWP-Büro am 10 Sonderkommando von dem Reichssicherheitshauptamt mit einer Verhaftungsliste, auf der nicht nur Hoeben und Muckermann namentlich aufgeführt waren, sondern alle Personen, die ihnen nahe gestanden hatten. Das gesamte Archiv der Nachrichtenagentur – zwanzig Tonnen Papierkram – wurde beschlagnahmt und nach München gebracht und nie wiedergefunden. Viele Personen, mit denen Muckermann und Hoeben zusammengearbeitet haben, wurden festgenommen. Einige von ihnen mussten dies mit ihrem Leben bezahlen.

Hoeben, der bei der Razzia nicht anwesend war, floh am nächsten Tag mit seiner Frau und seinen Kindern über children Belgien zu Frankreich. Ende Juli 1940 kehrte er in die Niederlande zurück. Der genaue Grund wurde nie geklärt. Vielleicht lag es an der Krankheit eines seiner Kinder oder es wurde befürchtet, dass sich die Nazis an Hoebens Verwandten rächen würden. Hoeben stellte sich am 1. August. Im Camp Vught und kurz darauf im Gefängnis Arnheim er traf mehrere andere "Mückermanner", darunter Robert Regout, Lambert Rooyackers, Franz Balhorn und zwei Kinder aus Joseph Steinhage, mit dem Mückermann gemeinsam eine Zeitung herausgab.

Hoeben wurde im September 1940 von Arnheim in die Berlin Gefängnis auf dem Alexanderplatz. Er starb nach anderthalb Jahren in Einzelhaft an Erschöpfung. Während dieser Zeit wurde er mehrmals vom Attaché der Schwedisch Agentur. Hoeben wurde auf dem städtischen Friedhof in der Rummelburgstraat in Berlin beigesetzt. Hoeben wurde am 27. Juni 1949 auf dem Friedhof in . umgebettet teterings.

Persönlich

Hoeben war mit Louise Faerver verheiratet, mit der er fünf Kinder hatte. In seinem Heimatdorf Teteringen hat der Dr. Hein Hoebenlaan nach ihm benannt.