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Hein Kever
Hein Kever
Selbstportrait
persönliche Daten
Vollständiger NameJacob Simon Hendrik Kever
GeborenAmsterdam, 19. Juni 1854
VerstorbenLaren, 29. April 1922
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Maler
Leitdaten
Stil(e)Laren-Schule
Berühmte WerkeBlick in einen Innenraum mit Bäuerin und Kind, Der Kartoffelschäler, Kinder mit Bilderbuch
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Jacob Simon Hendrik 'Hein' Kever (Amsterdam, 19. Juni1854 - Dort, 29. April1922) war ein NiederländischMaler. Er wird der Laren-Schule gezählt.

Leben und Arbeiten

Käfer wurde in eine wohlhabende Familie hineingeboren. Seine Mutter war mit ihr befreundet Jozef Israels was ihm einen Platz in den Studios von Leading einbrachte Lithographen geliefert, unter anderem an Peter Francis Greive. Als Greive 1872 starb, etablierte sich Kever als unabhängiger Maler in Emneswo er oft draußen arbeitete. Er fertigte auch Interieurs an, meist ohne Figuren, um die Kosten für Modelle zu vermeiden.

1878 besuchte er einen Winterkurs an der Königliche Akademie der Schönen Künste Antwerpen, wo er studierte unter Karel Verlatzusammen mit seinem freund Theo Hanrath der 1883 starb. Nach diesem Studium ließ er sich ein Blaricum, aber behielt pied-a-terre zum Oosterpark in Amsterdam, wo er die Wintermonate verbrachte.

Käfer zeigte in seinem Leben wenig Fernweh. Mit Ausnahme kurzer Zeiträume, in denen er in Nunspeet und Brabant, er ist immer drin geblieben nicht Gooio. 1887 heiratete er und kaufte ein Haus in Laren, gegenüber 'Villa Ariette' von Anton Mauve, zu dem er sehr aufsah (als Mauve einmal kam, um ein Gemälde zu begutachten, versteckte er es und sagte, es sei bereits verkauft und verschickt worden, da er Angst vor seinem Urteil hatte).

Käfer zählt zu den Laren-Schule. Er malte Landschaften, Porträts, Stillleben und eine Reihe von Stadtansichten, war aber vor allem für seine vielen strengen Bauerninterieurs aus der damals armen Region Gooi bekannt. In seinen besten Werken stellt er so seinen "Rivalen" Albert Neuhuys zur Krone. Käferkunst ist sensibel und harmonisch im Ton- und Lichtverhältnis, aber immer zurückhaltend und selten emotional aufgeladen. Auf Kontraste und Lichteffekte setzte er nur begrenzt ein. Später im Leben wurde seine Prüfung etwas lockerer und er hat durch seinen Erfolg offenbar mehr Selbstvertrauen gewonnen.

Kever starb 1922 im Alter von 67 Jahren in Laren. In Larens Gedenken ist nach ihm der „Hein Keverweg“ benannt.

Galerie

Literatur und Quelle

  • Carole Denninger-Schreuder: Maler von Laren, Verlag Thoth, Bussum, 2003. ISBN 9789068683271
  • C.W.H. Verstärken: J.S.H. Hein Kever, Band 22, Band 43, 1912.

Externe Links

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