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Heinrich Homann (Bremerhaven, 6. März1911 - Berlin, 4. Mai1994) war ein ostdeutsch Politiker.
Nach dem Abitur 1929 studierte er erfolglos Rechtswissenschaften in Tübingen, Jena, Göttingen und Hamburg. Er wurde Mitglied der Studentenvereinigungen Corps Thüringen Jena und Brunsviga Göttingen, was die Narben (Schmißen) in seinem Gesicht erklärt (das sind keine Kriegswunden, sondern die Spuren studentischer Duelle (Mensuur)).
Er hat keinen Abschluss gemacht und ist selbst reingekommen 1933 zum NSDAP. Im 1934 er wurde Berufssoldat in der Wehrmacht. Homann hat dagegen gekämpft Ostfront aber wurde in 1943 gefangen von der rote Armee. Als Kriegsgefangener war er einer der Gründer der Nationalkomitees Freies Deutschlands, was gegen die Nazi-ist zurückgekehrt.
im 1948 Homann wandte sich an Deutschland zurück und war da 1948 Arbeit für die Landesregierung Mecklenburg. Im 1949 er wurde Mitglied der DDR Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NDPD), eine der kommunistischen Parteien SED unterstützt.
Von 1949 er war Mitglied der Volkskammer und von 1952 bis um 1967 Vizepräsident der NDPD. Von 1972 bis zu seinem Rücktritt im Jahr 1989 Homann war Vorsitzender des NDPD.
Von 1960 bis um 1986 er war Vorsitzender des National Defense House Committee und von 1960 bis um 1989 Vizepräsident der Staatskanzlei des DDR (d.h. Vizepräsident). Auf 17. November 1989 wurde er aus dem Staatsrat ausgeschlossen und 10. Dezember 1989 musste er als Vorsitzender der NDPD zurücktreten, nachdem eine Untersuchung ergab, dass der Parteivorstand Parteigelder illegal verwendet.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 schloss er sich wieder seinen ehemaligen Studentenvereinen an (schließlich bleiben Korpsstudenten lebenslänglich), aber das Korps Thüringen Jena warf ihn 1992 raus und das Korps Brunsviga Göttingen leitete eine Ehrenuntersuchung ein, die dazu führte, dass er seine Band (Band - Studenten der Burschenschaft "Farbe tragen") selbst, woraufhin er als gekündigt abgemeldet wurde.