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Heinrich Saro

Johann Heinrich Saroz (jessen, 4. Januar1827Berlin, 11. November1891) war ein DeutscheKomponist, Militär Kapellmeister, Musikpädagoge und Posaunist.

Lebenszyklus

Saro erhielt seinen ersten Musikunterricht bei einem Musiker Seidel. Er studierte an der Gymnasium für Musik zu Berlin unter anderem Bohner und Marx. Als Posaunist sammelte er Orchestererfahrung in verschiedenen Orchestern. 1847 wurde er Mitglied der Band des 11. Grenadier-Regiments zu Breslau, jetzt: Breslau. 1856 wurde er Kapellmeister dieses Orchesters.

Drei Jahre später wurde er in die Musikkapelle des Kaiserlich Französischen Garde-Grenadier-Regiments Nr. 2 zu Berlin. Mit diesem Orchester nahm er 1867 während der tijdens . am internationalen Wettbewerb für Militärkapellen teil Weltausstellung zu Paris und gewann einen 1. Preis. 1872 war er mit seinem Orchester in der Vereinigte Staaten und wurde beim Boston-Jubiläum mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. 1887 ging er in den Ruhestand.

Er arrangierte viele klassische Werke für Blasorchester und komponierte Werke für verschiedene Genres. Für seine komponierte Symphonie für Militärkapelle wurde er Königlicher Musikdirektor ernannt.

Saro war der Initiator für die Einrichtung einer Fakultät für das Studium von Musikmeister zum Gymnasium für Musik zu Berlin.

Kompositionen

Arbeiten für eine Blaskapelle

  • 1856Prinz Friedrich Wilhelm-Mars, AM II, 172 (erreicht den 3. Preis beim Mars-Kompositionswettbewerb der Musikpublikation Bote & Bock Berlin 1856)
  • 1859Defilier Marsch AM II, 129 (1. Preis beim Mars-Kompositionswettbewerb der Musikpublikation Bote & Bock Berlin 1859)
  • 1876Bombardon March - nach Motiven von Ignace Brulls Oper "Das goldene Kreuz", AM III, 66, opus 107
  • Campanella Polka
  • Jubiläumsfest März, Ihren K. K. Hoheiten dem Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin ... zur ... silbernen Hochzeitsfeier ... gewidmet, op. 109
  • Kaiser Franz-Joseph Marsch
  • Kriegserrinerung 1870/1871, militärische Tonmalerei
  • Marsch des Hannoverschen-Füsilier-Regiments Nr.73 – Hannover
  • Schlachtenpotpourri
  • Sturm-Marsch
  • Symphonie, für Militärkapelle
  • Winter März

Bühnenwerke

Opern

  • Diese beiden Bergknaps

Kammermusik

  • Abendlied, für Flöte, Klavier, Violine und Cello
  • Winter März, für Streichquartett

Veröffentlichungen

  • Instrumentations-Lehre für Militär-Musik

Literaturverzeichnis

  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
  • Wolfgang Suppan: Das neue Lexikon des Blasmusikwesensik, 3. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1988, ISBN 3-923058-04-7
  • Wolfgang Suppan: Lexikon des Blasmusikwesens, 2. ergänzte und erweiterte Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Fritz Schulz, 1976
  • Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
  • Joachim Toeche-Mittler: Armeemärsche, 1. Teil - Eine Historische Plauderei zwischen Regimentsmusiken und Trompeterkorps rund um die deutsche Marschmusik, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 213 S.
  • Joachim Toeche-Mittler: Armeemärsche, 2. Teil - Sammlung und Documentation, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 1977, 161 S.
  • Joachim Toeche-Mittler: Armeemärsche, 3. Teil - die Geschichte unserer Marschmusik, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 1977,
  • Sigfrid-Strand: Militarmusikern i svenskt musikliv, Stockholm: Sohlmans Förlag AB, 1974. 135 S., ISBN 978-9171980298
  • Georg Kandler: Deutsche Armeemärsche - Ein Beitrag zur Geschichte des Instrumentariums, des Repertoires, der Funktion, des Personals und des Widerhalls der deutschen Militärmusik, Bad Godesberg: Howacht-Verlag, 1964
  • Kenneth Walter Berger: Band-Enzyklopädie, Kent, Ohio: Band Associates, 1960, 604 p.
  • Carlo Schmidl: Dizionario universale dei musicisti, Mailand: Sonzogno, 1937, 2V p.
  • Paul Frank, Wilhelm Altmann: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon : für Musiker und Freunde der Musik, Regensburg: Gustave Bosse, 1936, 730 S.
  • Tobias Norlind: Allmänt musiklexikon, Stockholm: Wahlström & Widstrand, 1927-28, 2V S.
  • Karl Lustner: Totenliste des Jahres 1891 über Musik, Monatshefte für Musikgeschichte, 1892, p. 169
  • Carl von Ledebur: Tonkünstler-Lexikon Berlins von den letzten Zeiten bis auf die Gegenwart, Berlin: Ludwig Rauh, 1861, 704 S.