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Helene Wessel (Dortmund, 6. Juli1897 – Bonn, 13. Oktober1969) war ein Deutschekatholisch Politik.
Helene Wessel war Mitglied der katholischZentrumspartei. Von 1915 bis 1928 war sie Sekretärin des Wahlvorbereitungsausschusses der Zentrumspartei. 1919 wurde sie Mitglied der Zentrumspartei und ab 1924 Mitglied des Parteivorstandes. Von 1928 bis 1933 war sie Mitglied der PreußischNationalfeiertag. Von 1933 bis 1945 war Wessel als Sozialarbeiter in der katholische Kirche.
Nach dem Zentrumspartei 1945 neu gegründet, wurde sie Mitglied des Bundesvorstands der Partei. Seit 1948 war sie Mitglied der Bundestag. 1949 wurde Wessel Vorsitzende der Zentrumspartei und zugleich (damals einzige weibliche) Fraktionsvorsitzende der Zentrumsfraktion im Bundestag. Zusammen mit dem Bayern-Party das Zentrum bildete eine Fraktion.
1952 verließ sie die Zentrumspartei, um sich der Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) eingerichtet werden. Die GVP kämpfte gegen die Deutsche Aufrüstung und war stark dagegen Atomwaffen. 1957 trat die GVP in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und Helene Wessel wurden Mitglied des Parteivorstandes und Mitglied der Bundestag (1957-1969). 1964 besuchte sie als Mitglied einer Delegation von sechs Frauen die Sovietunion. 1968 stimmte sie gegen das Gesetz, das der Regierung die Befugnis einräumte, die Korrespondenz von Personen ungefragt einzusehen, angeblich zur Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland.