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Hemianopsie
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Halbseitige Blindheit
Hemianopsie
Ein Beispiel für die wichtigsten Formen der Gesichtsfeldblindheit. Der verlorene Teil des Sichtfeldes ist hier blau eingezeichnet. Die verschiedenen möglichen Läsionen sind links rot eingezeichnet.
Synonyme
LateinHemianopsie[1]
NiederländischHemianopsie[2][1]

Hemiopie[2]

Codierungen
ICD-10huh53.4
GittergewebeD006423
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Normalfeld3.PNG
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Hemianopsie[3][1] oder halbseitige Blindheit[3] bedeutet, dass man links oder rechts vom . blind ist Sichtfeld. Tritt sie an beiden Augen auf, spricht man von bilateraler Hemianopsie. Hemianopsie kann unterschiedliche Formen annehmen, je nachdem, wo eine Schädigung oder Anomalie in den Sehnervenbahnen von der Netzhaut zur Netzhaut auftritt. visuelles Bellen tritt ein. Bei Hemianopsie gibt es oft Auge selbst nichts falsch.

Weltweit können die folgenden Läsionen auftreten:

  • Eine Netzhautläsion (Retina) oder der Sehnerv (Sehnerv) Es entsteht keine Hemianopsie, sondern teilweiser oder teilweiser Gesichtsfeldverlust, Blindheit oder Sehbehinderung auf einem Auge (Fall Nr. 1 im Bild).
  • Eine Läsion (oder durch einen Tumor verursachter Druck) der optische Chiasma (Kreuzung der Sehnerven), die Stelle, an der sich die Sehnerven kreuzen (Fall Nr. 2 im Bild). Die temporalen (temporalen) Teile des Gesichtsfeldes projizieren auf die nasalen (nasenseitigen) Teile der Netzhaut. Da sich diese Bereiche über die kontralateralen Nerven und das Chiasma opticum "überkreuzen", verursacht eine Schädigung des Chiasma optica auch die äußere Teile des Sichtfeldes. Diese Abweichung heißt daher bitemporale Hemianopsie. Es ist jedoch auch möglich, dass die innere oder nasale Teile des Gesichtsfeldes verschwinden. Dies nennt man a binasale Hemianopsie. Diese Störung tritt jedoch nicht bei einer Schädigung des Chiasma opticum auf, sondern bei Läsionen der temporalen Teile der Netzhaut beider Augen oder bei Läsionen der ipsilateralen (nicht gekreuzten) Nerven, die die temporalen Teile der Netzhaut mit der Netzhaut verbinden . Zerebraler Kortex verbinden. In beiden Fällen erzeugt die Läsion eine Anomalie, bei der verschiedene Teile des Gesichtsfeldes verschwinden: das nennt man auch heteronyme Hemianopsie.
  • Eine Läsion des Tractus opticus, der Nervenbahnen jenseits des Chiasma opticum (Fall Nr. 3 im Bild). Denn hier das gleiche Teile des Gesichtsfeldes betroffen sind, spricht man von gleichnamige Hemianopsie.
  • Eine Läsion im Strahlungsoptik (Gesichtsstrahlung): die Nerven, die von der Corpus geniculatum seitlich (CGL) der Thalamus, zum primärer visueller Kortex (Fall Nr. 4 im Bild). Diese Nervenfasern projizieren zu verschiedenen Teilen des visuellen Kortex innerhalb derselben Hemisphäre. Dadurch geht im gezeigten Beispiel nicht die Hälfte, sondern ein Viertel (linker oberer Quadrant) des Sichtfeldes verloren. Außerdem gilt der Ausfall für das Feld auf der gegenüberliegenden Seite der Läsion. Deshalb heißt es auch a obere kontralaterale Quadrantanopsie.
  • Eine Läsion im visuellen Kortex (Gesichtskortex) selbst, bei der die Lage und das Ausmaß der Läsion bestimmen, welcher Teil des Gesichtsfelds (oberhalb oder unterhalb) verloren geht. Eine Schädigung des visuellen Kortex im Streifen oberhalb der Kalkspalte führt zum Verlust des unteren Quadranten (Fall Nr. 5) und des visuellen Kortex im Streifen darunter zu einem Verlust des oberen Quadranten (Fall Nr. 6) von das Gesichtsfeld. Der zentralste Teil des Sichtfelds, der sich auf der Makula lutea (gelber Fleck), der in das Zentrum der Netzhaut hineinragt, ist intakt geblieben. Dies liegt daran, dass die Darstellung der Makula nimmt einen relativ großen Teil des visuellen Kortex ein und ist daher weniger anfällig für eine kleine einzelne Läsion. Größere Läsionen des visuellen Kortex, die beide Teile der Kalkspalte betreffen, können zum Verlust eines größeren Areals (etwa das halbe Gesichtsfeld) führen.

Die Art des Gesichtsfeldverlustes sagt daher bereits viel über den Ort des Problems aus. In der Netzhaut, im Sehnerv, am optische Chiasma (oft ist etwas los im Hypophyse die Druck auf den Sehnerv ausübt) oder im Gehirn selbst. Im Gehirn selbst kann es die Folge einer Hirnblutung sein, zum Beispiel durch AVM jetzt sofort Subarachnoidalblutung, Trauma für das Gehirn, oder von a Gehirntumor, die bei beiden Augen zu Erblindung im linken oder rechten Gesichtsfeld führen kann (bilaterale Hemianopsie).[4]