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Hendrik Storme (2. April1977) ist Kulturmanagerin und seit September 2020 künstlerischer und Generaldirektor des Kulturzentrums deSingel im Antwerpen.
Biografie
Hendrik Storme hat studiert Politik- und Sozialwissenschaften zum Universität Gent und HRM zum Gymnasium Gent. Um die Schnittstellen zwischen Musik und Gesellschaft zu untersuchen, machte er Gerard Mortier seine Dissertation über die gesellschaftspolitischen Aspekte der Franzosen Oper.[1][2]
Storme begann sein Berufsleben als Kommunikationsmanager bei der Flanderns Symphonieorchester und der Musikzentrum de Bijloke im Gent.
2005 gründete er zusammen mit Cembalist Frank Agsteribbe, Kontrabassist Tomas Bisschop und Tom Devaere it Barockorchester B'Rock auf. Als künstlerischer Leiter war er maßgeblich an der Entwicklung des Orchesters zu einem der aktivsten in Europa beteiligt. Gleichzeitig gründete er zusammen mit Tomas Bisschop die Managementagentur C-Zuur, die spezialisierte Ensembles für Alte Musik und Orchester wie Capriccio Stravagante, Konzert Kopenhagen, La Folata und Il Gardellino von Marcel Ponseele und Jan Dewinne.[3]
Von 2007 bis 2009 war er zusammen mit Tomas Bisschop für den allgemeinen Betrieb des Flanders Festivals verantwortlich Brügge. Unter ihrer Leitung erhielt dieses Festival für Alte Musik eine neue Bedeutung, was zu der MAFestival. 2009 wurde er als künstlerischer Leiter der Flandernfest Brüssel, der Motor dahinter Klara-Festival. Unter seiner Leitung erweiterte das Festival seine Reichweite mit dem Ziel der gegenseitigen Bestäubung zwischen klassische Musik, Musiktheater, Tanz und Film.[4]
Ernennung bei deSingel
Im Januar 2019 wurde bekannt gegeben, dass Storme ab September 2020 General- und künstlerischer Leiter von deSingel in Antwerpen wird.[5] Damit ist er gefolgt Jerry Aerts op, der nach 19 Jahren als künstlerischer Leiter in den Ruhestand ging.[6] Am 1. September 2020 kam Storme in vollem Umfang Corona-Krise beschäftigt.[7]
Was ich auf jeden Fall spielen möchte, ist die Debatte. Warum? Der Gedankenaustausch ist wichtig und daran werden wir strukturell arbeiten. Diese Debatte wird zu einem der großen neuen Blickwinkel. Es wird für uns wichtig sein, auf diesen mittleren Ebenen zu arbeiten. Die gegenseitige Bestäubung von Musik und Theater, Theater und Tanz, Musik und Architektur. Diese Zwischenstufen sind für mich von großem Interesse. Heute geht es nicht um schwarz oder weiß, männlich oder weiblich. Wir wollen die einfachen binären Gegensätze transzendieren. Viel interessanter ist es herauszufinden, was dazwischen liegt.
— Hendrik Storme
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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