WikiDer > Henk Jesse

Henk Jesse

Hendrik Johannes Jesse (Führen, 24. September1905 - Januar2001) war ein Funkpionier, der als erster Amateur eine Funkverbindung zwischen Die Niederlande und der Vereinigte Staaten im Jahr 1923. Er war der Sohn des Architekten Hendrik Jesse.

Unternehmer

Bis 1996 war Jesse mit seiner Firma "Electro Apparaten en Transformatorenfabriek" als Unternehmer tätig. Mit 90 Jahren war Jesse wahrscheinlich der älteste Unternehmer der Niederlande.[1][2]

Radiopionier

Jesse im Dezember gemacht 1923, im Alter von 18 Jahren, war der erste niederländische Funkamateur, der eine Funkverbindung hatte[3] mit den Vereinigten Staaten.[2] Während dieser Zeit war es illegal, als Privatperson Radiosendungen zu machen. Um als Radiosender anerkannt zu werden, erfand er die Rufbuchstaben PCII. Später war er der einzige in den Niederlanden, der eine Funkregistrierung für diese Leistung erhielt, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen. Anschließend erhielt er vom zuständigen Ministerium die Briefe anrufen PA0CII, in Erinnerung an die Rufzeichen, die er 60 Jahre zuvor als Radiopirat benutzte. Die experimentellen Sendungen wurden damals aus einem Keller des Einfamilienhauses namens "Die Hütte". Ein Haus, das von seinem Vater, dem Architekten, entworfen wurde.[4]

Henk Jesse wurde beim Aufbau und Betrieb des Radiosenders von anderen Mitgliedern des "Noordwijksche Radio Club" unterstützt, darunter Ruud Tappenbeck, Wolfgang (Wolf) Tappenbeck und Johan Willem (Jo) Groot Enzerink.[5]

Historischer Zusammenhang

Über eine frühere transatlantische Funkverbindung zwischen den Niederlanden und den USA sind keine Informationen zu finden. Man könnte daher getrost behaupten, dass Henk Jesse die erste Funkverbindung zwischen den Niederlanden und den Vereinigten Staaten hergestellt hat.

1923 war ein arbeitsreiches Jahr für die Entwicklung des Radios in den Niederlanden. Es wurden mehrere Versuche unternommen, die transatlantische Funkverbindung herzustellen. Dafür hat die PA9-Station sogar eine behördliche Genehmigung erhalten. Von beiden Seiten des Ozeans wurden regelmäßig Signale empfangen, eine vollständige Verbindung war bisher jedoch nicht möglich.

PA9 sollte in der Nacht vom 10. zum 11. Januar 1924 mit offiziellen Kommunikationstests beginnen. PA9 war zuvor in den Vereinigten Staaten gehört worden, konnte jedoch keine erfolgreiche Verbindung herstellen. PA9 verwendete auch eine andere Frequenz als PCII, was die Verbindung teilweise beeinträchtigte.

Die Verbindung

Am 27. Dezember, 4.17 Uhr, wurde in Leiden "pcii nu 2agb k" empfangen (in Telegraphensprache). Darauf wurde sofort "2agb un pcii gm om qsa k" gesendet. (frei übersetzt: "pcii here de 2agb. over.", "2agb here de pcii, guten Morgen lieber Mann, wie stark ist der Empfang? vorbei.") Dadurch entstand eine Kommunikation, die bis 6.17 Uhr andauerte [6].

Externe Links