WikiDer > Henri Beumer

Henri Beumer
Henri Beumer
Poste hier dein selbstgemachtes Foto
Vollständiger NameHendericus Beumer
Geboren11. Juli 1828
Verstorbenum 1899
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Geiger, Musikpädagoge, Komponist
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Hendericus (Henri) Beumer (Leeuwarden, 11. Juli1828Bordeaux, circa 1899) war ein belgischer Musiker niederländischer Abstammung. Er franzosierte seinen Namen zu Henri Beumer.

Er wurde in die Familie des Musikers Antony Beumer und Maria Louise Ronne geboren, die in Den Bosch. Henri Beumer heiratete am 2. März 1853 die Pianistin Jeanne Palmira Lambelé (Brüssel, 10. Mai 1830 – Paris, 30. Januar 1881). Aus dieser Ehe stammte Tochter Dyna Beumer.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst von seinem Vater. Danach durfte er an der Brüsseler Konservatorium Biene Charles Auguste de Bériot. 1852 schloss er sein Studium mit dem Ehrenpreis ab. Während seines Studiums begann er auch als Repetitor de Violon. 1860 wurde er zum Assistenzprofessor befördert, 1863 zum Professor. Neben seiner Lehrtätigkeit gab er (mit oder ohne seine Frau) eine Reihe von Konzerten in und um Brüssel. Es gibt auch welche Kompositionen von ihm bekannt. Gleichzeitig soll er im Königliches Münztheater in Brüssel und war auch Hofgeiger. Seine Anstellung endete 1869. Er hätte seine Familie verlassen und das war damals inakzeptabel. Im Guide Musical von 1869 heißt es:

  • Deux setzt Sont vacantes au Conservatoire de musique: M. Lemmens ist ein résigné ses fonctions de professeur d'orgue und M. Beumer a été révoqué des siennes comme professeur de violon.
  • Le monde musical bruxellois est en émoi par suite de la fugue que vient de faire un Premier Violon de l'Orchestre du Théâtre-Royal, Professor am Conservatoire. Une dame qui possède, dit-on, quelques attraits und beaucoup d'écus accompagne le fugitif.

Seine Frau durfte Wintergarten weiter zu arbeiten.

Nach dieser Scheidung führte Beumer ein Nomadenleben. Er wurde in mehreren französischen Musikmagazinen mit seinen Konzerten erwähnt, unter anderem mit seiner Tochter. 1885 ist er als Lehrer am Konservatorium in . zu finden Bordeaux, wo 1899 im Zusammenhang mit seinem Tod ein Ruf auf die Nachfolge als Lehrer auftauchte.

Gefundene Werke sind:

  • ein Opus 1: Sechs Studien
  • Ava Maria
  • 50 Etüden pour violon seul, divisées und cinq Parties
  • Marche solennelle ein großes Orchester
  • Fantaisie pour houtbois et orchester (wobei die Solostimme fehlt)

Er soll Sinfonien, Konzerte, Messen, Opern und Ballette geschrieben haben, aber noch nichts gefunden.