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Henri Bol
Henri Bol
Bei der Arbeit im Veerpoort Studio in Heusden (1990)
persönliche Daten
Vollständiger NameHenri Cornelis Bol
GeborenEindhoven, 10. Januar1945
Verstorben's Hertogenbosch, 10. Juli2000
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Maler
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Henri Cornelis (Henri) Bol (Eindhoven, 10. Januar1945's-Hertogenbosch, 10. Juli2000) war ein NiederländischMaler.

Einladung zur offiziellen Eröffnungsausstellung von Henri Bol des Schauspielers Willem Nijholt, Den Haag 1991
Kunstkabinett Der Blaauw-See, Heusden-Vesting

Leben und Arbeiten

Henri Bol wächst in der Rustenburgstraat im Bezirk auf Tongelre als ältester Sohn der Künstlerfamilie von Kees Bol und Toos van 't Hof. Als junger Erwachsener studiert er an der Akademie für Industriedesign in Eindhoven (1960-1964). Sein Vater ist zu dieser Zeit Lehrer an dieser Schule. Später folgt er dem Grafikschule im Venlo.

Im September 1966 lernt er Gerrie Klinkenberg, die älteste Tochter eines Polizeikommissars, kennen. Sie heirateten im April 1968. Im Herbst 1967 bewirbt er sich erfolgreich um eine Stelle als Kreativtherapeut in einer psychiatrischen Anstalt Haus Padova im Bökel. Bis 1972 lebt die Familie in Handel. Im selben Jahr, in Heusden-Festung das Haus Der Blaauw-See mit Restaurierungspflicht gekauft.

Bei einem Besuch im Stadtmuseum Arnheim Bol ist beeindruckt von Raoul Hynckes, Dick Ket, Pyke Koch und Carel Willink. Es ermutigt ihn, sich neben seiner täglichen Arbeit ernsthaft mit der Malerei zu befassen. Langsam bekommt er die Chance, seine Arbeiten auszustellen. Mit Künstlerkollegen zeigt er seine Bilder auf der Schloss Gemert und in der Alten Mühle in Dorn (1971). Seine Arbeit ist auch im Gemeentemuseum van Hilvarenbeek zu sehen (1973). Im Heusden er konzentriert sich mehr und mehr auf die Malerei von Stillleben.

Als begeisterter Sammler sammelt er antike Gegenstände wie Möbel, Zinn, Emaille, Uhren, Musikinstrumente, Glaswaren, Porzellan und Bücher. Objekte mit eigener Geschichte und Geschichte, die einem Zweck dienen, nämlich als Sujets in seinen Stillleben zu fungieren.

Nach Ausstellungen im Alten Rathaus in Brook und Donk (1978) und das Philips Recreation Center in Eindhoven (1979-1980) wird er bei Smelink & Stokkink in . ausstellen Ritterkirche (später im Den Haag), Galerie Mokum in Amsterdam und Galerie Gogol in Meerbusch-Buderich (später in Düsseldorf). 1986 beendete er seine Tätigkeit als kreativer Therapeut und widmete sich ganz der Malerei. Im Veerpoort in Heusden er hat sein Atelier. 1988 gründete seine Frau Gerrie Bol-Klinkenberg das Kunstkabinet Het Blaauw Laaken. Dort stellte er bis zu seinem Tod im Juli 2000 mit großem Erfolg eigene Arbeiten aus.

Sendungen Mitte der 90er Jahre RTL Niederlande das Programm Topper aus, präsentiert von Willibrord Frequin. Frits Philips steht im Mittelpunkt einer der Episoden; Henri Bol ist darin zu sehen, weil er zu Ehren des 90. Geburtstags von Frits Philips mit der Arbeit an einem Stillleben beauftragt wird.

Im Jahr 2002 wurde anlässlich der Veröffentlichung der Monographie zu seinem Werk eine Retrospektive im Kempenland-Museum in Eindhoven, Raffiniert & zeitlos, Stillleben von Henri Bol (1945-2000).

Literaturverzeichnis

  • Thoben, Peter, Stillleben, Museum Kempenland Eindhoven, Eindhoven 2004. pp. 76, 88. ISBN 9072478797
  • Schoonen, Rob, Ein perfekter feiner Maler, Eindhovens Dagblad 21. Februar 2002. pp. 33.
  • Eden, Hans vanden, Ausstellung als Denkmal für Henri Bol, Brabants Dagblad 21. Januar 2002. S. 9.
  • Bodt, Saskia de, Aalst, Tom van der und Bol, Peter, Henri Bol 1945-2000, Hrsg. Bilder Verlag, Wijk en Aalburg 2001. ISBN 9073187400
  • Kunstmesse Autotron in Rosmalen, Ursprung 6 1998. S. . 102–104.
  • Verburgh, Henriette, Stillleben als ewiges Leben: Henri Bol in Heusdens Kunstkabinet Het Blaauw Laaken, Origin 5 1997. S. 64–65.
  • Aalst, Tom vander, Heusden und Altena, Im Bann des Wassers, Hrsg. Bilder Verlag, Wijk en Aalburg 1996. ISBN 9073187249
  • Hamming, Annelette, Henri Bol und das Stillleben, Tableau 3 1994. S. 82–84.
  • Vater und Sohn, eine Welt der Unterschiede, gemeinsame Ausstellung von Kees und Henri Bol, Palette 246 1993. S. 30–35.
  • Jacobs, P. M. J., Visual Niederlande, Hrsg. Drs. P.M.J.Jacobs BV Tilburg 1993.
  • Scholten-Klinkenbergh, Monique, Zwei Generationen. Kees und Henri Bol, Landschaften und Stillleben, Smelik & Stokking Galerien Den Haag 1988.
  • Fischer, Sjouke, 20 Realisten; zeitgenössische Kunst aus den Niederlanden, Hrsg. Galerie de Vis, Harlingen 1987.
  • Bol, Henri, Hofmeester, Frans und Lossie, Frans, feine Malerei. Das Stillleben nach der Methode von Henri Bol, Hrsg. Cantecleer 1985. ISBN 9789021302461

Externe Links