WikiDer > Henri Marchant
Henri Marchant | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 12. Februar 1869 | |||
| Verstorben | 12. Mai 1956 | |||
| Party | Radikale Bindung (bis 1901) | |||
| Politische Funktionen | ||||
| 1897-1901 | Mitglied GemeinderatDeventer | |||
| 1899-1901 | Alderman aus Deventer | |||
| 1900-1933 | Mitglied Repräsentantenhaus | |||
| 1905-1908 | Parteivorsitzender VDB | |||
| 1916-1933 | Fraktionsvorsitzender TK | |||
| 1916-1935 | Politischer Führer VDB | |||
| 1919-1933 | Mitglied Parteivorstand VDB | |||
| 1923-1933 | Mitglied des Stadtrates Den Haag | |||
| 1931-1933 | Stadtrat von Den Haag | |||
| 1933-1935 | Minister für Bildung, Kunst und Wissenschaft | |||
| Biografie bei Parliament.com | ||||
| ||||
Hendrik Pieter (Henri) Marchant (Deventer, 12. Februar1869 - Den Haag, 12. Mai1956) war ein Holländer progressiv-liberal Politiker aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der auch kurz Minister für Bildung, Kunst und Wissenschaft früher gewesen.
Politische Karriere
Marchant war der Militante Fraktionsführer des Liberaldemokraten, der auch vor heftigen Angriffen auf seine Gegner nicht zurückschreckte. Er war Anwalt und Alderman in Deventer und wurde Mitglied der Radikale Bindung zum Repräsentantenhaus delegieren. Dort wurde er bald zu einem bedeutenden Wortführer in zahlreichen Politikbereichen und folgte ihm 1916 Dirk Bos als Parteivorsitzender. 1919, durch a Privatinitiative handeln zur Einführung der Frauenwahlrecht. Er trat 1933 in die Kabinett seines ehemaligen politischen Gegners, des Antirevolutionärs Colijn. Als Bildungsminister hat er einen Vorschlag für Rechtschreibreform (Rechtschreibung-Marchant). Er trat wegen seines heimlichen Transfers aus den Vereinigten Staaten Ende 1934 zurück Niederländisch-reformierte Kirche zum katholische Kirche, was seine Position in der VDB unhaltbar gemacht.
Vergeben
- Ritter im Orden des Niederländischen Löwen (30. August 1908)
- Kommandant im Orden von Oranien-Nassau (1937)
Genannt
- Marchanthof in Amsterdam
- Marchantlaan in Schiedam
- Marchantstraat in Apeldoorn, Nimwegen, Oss, Tilburg und Zwijndrecht
Spitzname
Marchant erhielt den Spitznamen „Le tigre néerlandais“ (Übersetzung: der niederländische Tiger).
Literaturverzeichnis
- H. P. Marchant (1869-1956): "le tigre néerlandais" C. A. Groenewold, Kampen: Mondiss, 1992 (Dissertation)
- Inventar der Papiere von Herrn H.P. Marchant 1869-1956 C.J.A.M. Schaepman, Den Haag: Allgemeines Staatsarchiv, 1968
- bis zur Verteidigung H. P. Marchant, Leiden: Sijthoff, 1935
- Der niederländische Tiger, Liberaldemokrat Hendrik Pieter Marchant in drei Reden, eingeleitet von Coen Brummer & Daniël Boomsma, Nachwort von Joost Röselaers. Hilversum, Verloren, 2019.
| Vorgänger: J. Terpstra | Minister für Bildung, Kunst und Wissenschaft 1933-1935 | Nachfolger: J. R. Slotemaker de Bruine |
| Siehe die Kategorie Henri Marchant von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |