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Henry Grün, Synonym für Henry Vincent Yorke (Tewkesbury, 29. Oktober1905 – London, 13. Dezember1973) war ein englischer Schriftsteller.
Leben und Arbeiten
Green wurde in eine wohlhabende Unternehmerfamilie hineingeboren und studierte in Eton und Oxford. Schon während seines Studiums schrieb er den Roman Blindheit (1926). Nach seinem Studium trat er in das Familienunternehmen ein. Datierung aus dieser Zeit Leben (1929), über das Leben der Fabrikarbeiter in Birmingham. Der Roman Party gehen (1939) erzählt von einer Gruppe junger Menschen, die auf dem Weg nach Südfrankreich in einem Hotel gestrandet sind und unter dem Druck des Wartens eine fast außerzeitliche Erfahrung machen. Gefangen (1943) basiert auf Greens Erfahrungen als Feuerwehrmann in London während der Blitz. Auch Kriegserfahrungen spielen im Roman eine wichtige Rolle zurück (1946), in dem Green das Bewusstsein eines aus dem Krieg zurückkehrenden Soldaten analysiert.
Greens berühmtester Roman Liebe (1945) spielt in einem Schloss in Irland während der Zweiter Weltkrieg. Die Intrige dreht sich hier um die Entdeckung eines Dieners, dass seine Geliebte ihrem Mann untreu ist; diese Daten werden zu einem kontinuierlichen Bezugspunkt, um den herum ein Netz von Anspielungen ist gewebt. Liebe wurde 1999 in . aufgenommen Liste der 100 besten anglophonen Romane der Modern Library aus dem zwanzigsten Jahrhundert.
Nach zehn Büchern zog sich Green 1952 als literarischer Schriftsteller zurück. In seinem späteren Leben hat er viel über die Osmanisches Reich.
tippen
Greens Werk zeichnet sich durch ein besonderes Interesse an der seltsamen, fast überraschenden Komplexität des einfachen Menschen aus. Er gilt als besonderer Stilist: Der poetisch-impressionistische Stil prägt die Atmosphäre seiner Arbeiten maßgeblich. Oftmals gibt er Passagen, zunächst nur Stimmungsbilder, vage Untertöne, die diese Bilder plötzlich in eine andere Perspektive rücken können.
Seine Romane werden größtenteils in Dialogform mit theatralischen Einleitungen und Kommentaren erzählt. Von einer traditionellen Struktur (Start-Middle-End) kann kaum die Rede sein. Die Komposition seiner Bücher und das bewusste Streben nach perfekter Gestaltung stehen in direktem Zusammenhang mit Greens Lebensauffassung als einer zufälligen Folge von Episoden, denen nur die ästhetische Kunst eine Ordnung geben kann.
Literaturverzeichnis
- Blindheit (1926)
- Leben (1929)
- Party gehen (1939)
- Pack meine Tasche (1940)
- Gefangen (1943)
- Liebe (1945)
- zurück (1946)
- Fazit (1948)
- nichts (1950)
- liebend (1952)
Literatur und Quellen
- A. Bachrach et al.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
- Jeremy Treglon, Romanzen: Leben und Werk von Henry Green, New York, 2000