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Herbert Neumann | ||||||||
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| Persönliche Informationen | ||||||||
| Vollständiger Name | Herbert Neumann | |||||||
| Geburtsdatum | 14. November1953 | |||||||
| Geburtsort | Köln, | |||||||
| Länge | 180 cm | |||||||
| Position | Mittelfeldspieler | |||||||
| Vereinsinformationen | ||||||||
| Aktueller Verein | 1989 gestoppt | |||||||
| Funktion | Cheftrainer | |||||||
| Jugend | ||||||||
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| Senioren | ||||||||
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| Länderspiele | ||||||||
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| Ausgebildete Vereine | ||||||||
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Herbert Neumann (Köln, 14. November1953) ist ein ehemaliger Deutsche Fußballspieler und Fußballtrainer. In den Niederlanden war er als Trainer bei Vitesse, NAC Breda und VVV Venlo. 1995 war er auch Trainer von RSC Anderlecht.
Werdegang
Als Spieler
Herbert Neumann war ein vielversprechender Teenager, als er Ende der 1960er Jahre von . entdeckt wurde 1. FC Köln. Ein großer Durchbruch kam jedoch nicht sofort, so der blonde Mittelfeldspieler, der als möglicher Nachfolger der Vereinsikone galt Wolfgang Overath, erlangte den Ruf der ewigen Verheißung.
Der Verein behielt das Vertrauen in Neumann und erlebte, wie der Deutsche in den 1970er Jahren zu einer tragenden Säule wurde. Er bildete sich mit Heinz Flöhe die Achse der Mannschaft und hatte einen wichtigen Anteil am Meistertitel und Pokalsieg von 1978. Damit war er auch für die Nationalmannschaft qualifiziert. Vom Bundestrainer Helmut Schön 1978 durfte er in einem Länderspiel gegen England. Für die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien wurde er nicht ausgewählt.
Sportlich hatte er eine gute Zeit in Köln, aber mit Trainer Hennes Weisweiler hat nicht geklickt. 1980 verließ er den Verein und ging ins Ausland. In Italien spielte Neumann nacheinander für Udinese und Bologna. Bei letzterem konnte er den Abstieg nicht verhindern und so suchte er sich andere Plätze. Nach einer fehlgeschlagenen Testphase bei Arsenal und Verhandlungen mit FC Basel und FC Nürnberg der Genießer kehrte schließlich zum FC Köln zurück, mit dem er auf Anhieb den Pokal gewann. 1983 wechselte der 30-jährige Neumann in die griechische Olympiakos, bevor er seine Karriere bei den Schweizern beendete FC Chiasso, wo er ab 1986 auch die sportliche Leitung übernahm.
Statistiken
| Jahreszeit | Verein | Land | Liga | Duelle | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 1972/73 | 1. FC Köln | Bundesliga | 17 | 0 | |
| 1973/74 | 1. FC Köln | Bundesliga | 22 | 4 | |
| 1974/75 | 1. FC Köln | Bundesliga | 31 | 9 | |
| 1975/76 | 1. FC Köln | Bundesliga | 28 | 3 | |
| 1976/77 | 1. FC Köln | Bundesliga | 9 | 0 | |
| 1977/78 | 1. FC Köln | Bundesliga | 34 | 8 | |
| 1978/79 | 1. FC Köln | Bundesliga | 25 | 5 | |
| 1979/80 | 1. FC Köln | Bundesliga | 18 | 6 | |
| 1980/81 | Udinese | Serie A | 25 | 1 | |
| 1981/82 | Bologna | Serie A | 20 | 1 | |
| 1982/83 | 1. FC Köln | Bundesliga | 10 | 1 | |
| 1983/84 | Olympiakos Piräus | Alpha Ethnik | 23 | 4 | |
| 1984/85 | FC Chiasso | Nationalliga B | -- | - | |
| 1985/86 | FC Chiasso | Nationalliga B | -- | - | |
| 1986/87 | FC Chiasso | Nationalliga B | -- | - | |
| 1987/88 | FC Chiasso | Nationalliga B | -- | - | |
| 1988/89 | FC Chiasso | Nationalliga B | -- | - |
Als Trainer
Auch nach seiner Spielerkarriere blieb Neumann in der Schweiz. Der Deutsche ging in die Hauptstadt um zu arbeiten FC Zürich. 1990 führte er den Verein erneut in die höchste Spielklasse. 1992 wurde Neumann zum Ausbilder von Vitesse. Jan Jongbloed wurde sein Assistent. Vitesse gewann unter Neumanns Führung keine Preise, drängte aber mehrfach den europäischen Fußball.
Im Sommer 1995 tauschte er die Niederlande gegen Belgien. Neumann folgte Johan Boskamp am um RSC Anderlecht. Die Latte lag hoch, denn Boskamp hatte in drei Jahren so viele Titel gewonnen. Neumann konnte nicht an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen, im Gegenteil. Bereits im August enttäuschte er den Vorstand. Anderlecht verlor in der Vorrunde der Champions League zu Hause gegen die theoretisch weniger starken Ferencvárosi. Neumann hatte es nicht für nötig gehalten, den Gegner auszukundschaften. Zudem verloren die Purple & White auch die ersten beiden Ligaspiele. Neumann wurde bereits am 12. August entlassen.
Der Deutsche wurde später in Verbindung gebracht Feyenoord, wo er als Nachfolger benannt wurde Wim van Hanegem. Im Oktober 1995 unterzeichnete er schließlich einen Zweijahresvertrag mit stanbulspor AŞ. Er ist dorthin gefolgt Leo Beenhakker auf. Es war sein Landsmann und Co-Trainer Fritz Korbach der ihn dem Vorstand empfohlen hat.
1997 kehrte Neumann an die Eredivisie, wo er diesmal Trainer von . wurde NAC Breda. Im Oktober 1998 verließ er NAC und kehrte zu Vitesse zurück. Er wurde der Ersatz für die Portugiesen Arthur Jorge. Genau ein Jahr später wurde auch Neumann rausgeschmissen.
Anschließend war der ehemalige Fußballer eine Zeit lang vereinslos. Er tauchte erst 2005 wieder auf. Der Deutsche nahm VVV Venlo unter seiner Obhut, wurde aber vor Beginn der Saison 2006/07 nach einer Meinungsverschiedenheit mit dem Vorstand entlassen.
Seit August 2012 ist er Kolumnist für die Kölner Stadt-Anzeiger.
Ehrentafel
Als Spieler
| Liga | Nummer | Jahre | |||
|---|---|---|---|---|---|
| National | |||||
| Deutscher Meister | 1x | 1978 | |||
| DFB-Pokal | 3x | 1977, 1978, 1983 | |||
Als Trainer
| Liga | Nummer | Jahre | |||
|---|---|---|---|---|---|
| National | |||||
| Belgischer Supercup | 1x | 1995 | |||
Siehe auch
- Liste der Udinese Calcio . Spieler
- Liste der Trainer von Vitesse
- Liste der Trainer des RSC Anderlecht
- Liste der VVV-Venlo-Trainer
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Vorgänger: Bert Jacobs Arthur Jorge | Trainer von Vitesse 1992 - 1995 Okt. 1998 – Okt. 1999 | Nachfolger: Ronald Spelbos Edward Lenkung (a.i.) |
| Vorgänger: Adrian Köster | Trainer des VVV-Venlo 2005–2006 | Nachfolger: André Wetzel |