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Herkules-Katastrophe | ||||
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Typ C-130 Hercules, der am 15. Juli 1996 in Eindhoven bei der Hercules-Katastrophe abgestürzt ist | ||||
| Überblick | ||||
| Datum | 15. Juli1996 | |||
| Art der Katastrophe | abgestürzt nach Neustart wegen Kollision mit einem Vogelschwarm | |||
| Ort | Flughafen Eindhoven | |||
| Töten | 34 | |||
| verletzt | 7 | |||
| Flugzeuge) | ||||
| Flugzeugtyp | C-130 Herkules | |||
| Passagiere | 37 | |||
| Besatzung | 4 | |||
| Überlebende | 7 | |||
| Liste der Flugunfälle | ||||
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Das Herkules-Katastrophe ist ein Flugzeugabsturz, der 15. Juli1996 fand am statt Flughafen Eindhoven. Die Katastrophe mit dem BelgierC-130 Herkules 34 Passagiere verloren ihr Leben.
Katastrophe
Abends um zwei Minuten nach sechs das Transportflugzeug mit insgesamt 41 Passagieren, vier belgischen Besatzungsmitgliedern und 37 jungen Mitgliedern des Fanfarenkorps der Niederlande Königliche Landstreitkräfte auf Luftwaffenstützpunkt Eindhoven Nieder. Das Fluglotse habe dem Feuerwehrchef nach dem Absturz nicht gesagt, wie viel Passagiere waren im Flugzeug. Infolgedessen ging der Feuerwehrchef davon aus, dass sich nur Besatzung im Flugzeug befand, sodass die Feuerwehr zunächst mit Löscharbeiten statt mit Rettungsarbeiten begann.
Besatzung
- "Gigi" Peter Gielen (26 Jahre), Kapitän Flieger. Er lebte in Val-See und erhielt seine Lizenz im Mai 1991 und war seit August 1992 Mitglied des 15. Flügels.
- Dimitri Vandereyken (26 Jahre), Co-Pilot. Er lebte in Hasselt und erhielt seine Lizenz im August 1994.
- Guy Verdonkt (47 Jahre), Oberfeldwebel und Frachtführer. Er lebte in Oudenaarde und war seit 1975 Mitglied des 15. Flügels.
- Horst Vomberg (31 Jahre), Feldwebel und Flugingenieur. Er lebte in Eupen und war seit Januar 1994 Mitglied des 15. Flügels.
Die vier Besatzungsmitglieder wurden posthum mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet Leopold-Orden.
Beschreibung Absturz
Der Absturz ist direkt auf einen Vogelschwarm zurückzuführen, der beim Anflug in die beiden Triebwerke (Nr. 1 und 2) auf der linken Seite des Flugzeugs gelandet ist. In geringer Höhe beschloss die Crew, neu starten und beschloss außerdem, Motor Nr. 3 auszuschalten. Beim Durchstarten machte das Flugzeug eine scharfe Linkskurve und stürzte ab.[1]
Nachwirkungen
Im Jahr 2001 wurde die Strafverfolgung 150 Dienststunden und drei Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen Einzelfehlern der beiden (Verkehrskontrolle und Feuerwehrchef). Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab es durch falsches Handeln unnötig viele Opfer.
Am 1. März 2001 wurden der Fluglotse und der Feuerwehrchef von allen Anklagepunkten freigesprochen Militärgericht im Arnheim. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass bessere Informationen, schnellere Rettungen oder der Einsatz regionaler Feuerwehr hätte nicht weniger Opfer bringen können. Den freigesprochenen Luftwaffenmitarbeitern, die kurz nach der Katastrophe von ihren Aufgaben entbunden wurden, wurde 2004 eine offizielle Entschuldigung und eine finanzielle Entschädigung der königlich niederländischen Luftwaffe angeboten.
Von Verwandten, die Hercules Disaster 1996 Foundation etabliert. Sie verfolgt die Interessen der nächsten Angehörigen und organisiert Gedenk- und Begegnungstage. Sie setzt sich auch für die Förderung der Sicherheit im militärischen Luftverkehr ein.
Am 15. Juli 2016, genau 20 Jahre nach der Katastrophe, wurde im Rathaus von Eindhoven ein öffentliches Denkmal enthüllt. Dieses Denkmal ist für jedermann zugänglich, im Gegensatz zum ersten Denkmal auf dem Luftwaffenstützpunkt Eindhoven, das nur für die nächsten Angehörigen zugänglich ist.
Siehe auch
Externe Links
- Bericht des Verkehrssicherheitsausschusses (Dezember 2002)
- Abschlussbericht 01-97 / Beirat Flugunfälle in der Verteidigung
- Website Hercules Disaster 1996 Foundation
- Rückblick auf YouTube über die Herkules-Katastrophe
- Interview mit Altbürgermeister Welschen zur Herkules-Katastrophe
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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