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Hermann Joachim Bang (Asserballe, auf der Insel wenn, 20. April1857 – Ogden, Utah, 29. Januar1912) war ein dänisch Schriftsteller und Journalist.
Leben
Bang war der Sohn eines Geistlichen, der an schweren Depressionen litt und 1875 wahnsinnig starb. Auch seine fröhliche und phantasievolle Mutter starb jung; sie hat Bang viel bedeutet und mehrere seiner weiblichen Charaktere haben ihre Züge.
Bang hat eine Studie abgebrochen Rechte vorzeitig. Er sah sich als Nachkomme einer alten Familie, der er neuen Glanz verleihen wollte. Zunächst scheiterte er jedoch sowohl als Schauspieler als auch als Dramatiker, doch in den 1980er Jahren wendete sich das Blatt und er hatte große Erfolge als Journalist und Kritiker. In dieser Zeit begann er auch seine Schriftstellerkarriere.
Bang, der offen schwul war, Drogen nahm und wie sein Vater an Depressionen litt, erwies sich ebenfalls als ausgezeichneter Aktionskünstler. Ab 1884 machte er mehrere internationale Vortragsreisen Europa (er blieb regelmäßig in Paris) und schließlich zum Vereinigte Staatenwo er 1912 starb.
Arbeit
Bang begann 1880 Romane und Novellen zu schreiben. Er beschreibt das tragische Schicksal der einfachen Leute, deren Leben draußen ist on idyllisch die aber oft einsam sind und ihre eigene innere Tragödie durchleben. Zentrales Thema ist oft die Sehnsucht nach Wärme und Zärtlichkeit, die sich oft in unerwiderter, leidenschaftlicher Liebe ausdrückt. Als Homosexueller war Bang auch selbst ein einsamer Mensch und hatte viel Einfühlungsvermögen in seine „Mitleidenden“.
Die bekanntesten Werke von Bang sind Zinke (1889), Das weiße Haus (1898) und Das graue Haus (1901). Auch seine Novellen werden hoch gelobt. Die dramatische Kraft von Bangs Werk liegt vor allem in seinem lebendigen impressionistischen Stil. Er versucht vor allem, den „Moment“ in Blitzen festzuhalten, die an einen Film erinnern. In seinem späteren Werk wird sein Sprachgebrauch etwas manieristisch, manchmal auch dekadent erwähnt.
Literatur und Quellen
- A. Bachrach et al.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
Externe Links
- (da) Herman Bang auf kalliope.org
- (da) Herman Bang. Dansk Biografisk Leksikon/Den Store Danske. Gyldendal. Abgerufen am 3. Juni 2014.
- (da) Herman Bang auf Dansk Forfatterleksikon
Literaturverzeichnis
- Paria (1878, Manuskript)
- Hverdagskampe og Du og Jeg (1879)
- Realismus und Realist. Portrtstudier og Aforismer (1879)
- Verrücktes Thema (1879-1884)
- Tunge Melodier. Schüler (1880)
- Haabløse Slægter. Roman (1880)
- Critical Studier og Udkast (1880)
- Foran Alteret. Novelle (1880)
- Herhjemme og derude (1881)
- Grab. Und handeln (1881)
- Inden Feuer Vægge. Und handeln (1881)
- Fædra. Brudstykker af et Livs Geschichte (Roman) (1883) Niederländisch: Faedra
- prster (Roman) (1883)
- Frökenen (Roman) (1883)
- Exzentrischer Noveller (1885)
- Ellen Urne. Sküspil i fire Akter (1885)
- Stiller Ekistenser. Feuer Livsbilder (1886)
- Stück (Roman) (1887)
- Den sidste Balkjole (1887)
- Zinke (Roman) (1889) Niederländisch: Tine
- Zahl (1889)
- Unter Aaget. Novelle (1890)
- Les quatre diables. Excentrisk Novelle (1890) Niederländisch: Die vier Teufel
- Ti Aar. Erindringer og Handelser (1891)
- Nach Sørgespil (1891)
- Teatret (1892)
- Rundt in Norwegen. Skildringer und Billeder (1892)
- Ludvigsbakke. Roman (1896)
- Det hvide Hus (1898) Niederländisch: Das Weiße Haus
- Liv og Dod (1899)
- Det graa Hus (1901) Niederländisch: Das graue Haus
- Sommerglder (Roman) (1902)
- Rabe. Nach Fortællinger (1903) Niederländisch: Die Raben
- Mikael (Roman) (1904) Niederländisch: Mikael
- Das uden Fædreland (Roman) (1906)
- Slsomme Fortællinger (1907)
- Maske und Mennesker (1910)