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Herman Frijda
Hermann Frida
Frida (1921)
Allgemeine Information
Geboren22. Juli 1887
GeburtsortAmsterdam
VerstorbenEnde Oktober/Anfang November 1944
Ort des TodesAuschwitz
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
BerufÖkonom
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Bildung

Hermann Frida (Amsterdam, 22. Juli 1887 - Auschwitz, Ende Oktober/Anfang November 1944[1]) war ein Holländer Ökonom und Professor Wirtschaft auf der Universität Amsterdam. Er ist 1944 in Auschwitz getötet.

Frida wurde geboren in Amsterdam am 22. Juli 1887 als Sohn von Leon Frijda, Inhaber eines Bekleidungsgeschäfts, und Jetta Sanders. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leiden. Dort zeigte er bereits besonderes Interesse an seinem späteren Beruf, dem Wirtschaft, die damals noch an der juristischen Fakultät gelehrt wurde. An derselben Universität promovierte er 1911 in Rechtswissenschaften und 1914 in Staatswissenschaften bei Prof. Hendrik Barend Greven über die Dissertation "Die Geldtheorie und das niederländische Finanzwesen" (Haarlem, 1914). Nach seinem Studium arbeitete er von 1915 bis 1916 an der Städtischer Wohnungsservice Amsterdam und ab 1917 bekleidete er Positionen im Bankwesen, bei der Gewächshausverband in Amsterdam. Außerdem war er von 1916 bis 1921 Privatdozent für Volkswirtschaftslehre an der Universität Leiden.

1921 wurde Frijda Professorin für Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Universität Amsterdam. Dieser Professur widmete er sein gesamtes Berufsleben. Sein Schwerpunkt lag auf der Lehre. Sein wissenschaftliches Oeuvre ist relativ klein geblieben. Ein Höhepunkt seiner universitären Laufbahn war sein Rektorat der Universität Amsterdam, wo er am 9. September 1938 auch als Förderer bei der Verleihung des Ehrendoktor in Wirtschaftswissenschaften bei Königin Wilhelmina. Er war auch Vorsitzender der Amsterdamer Kommission von Gemeinde Giro, der seinen Bericht 1931 veröffentlichte, und Gründer der founder Gesellschaft für Wirtschaftswissenschaften.

Im November 1940 musste Frijda wegen seiner jüdischen Abstammung von der Besetzer seine Tätigkeit als Professor einstellen. Frijda war die einzige Person, die gebeten wurde, der Judenrat und grundsätzlich abgelehnt. Während seiner Versteckzeit, am 30. September 1943, wurde sein Sohn Löwe hingerichtet. Dieser war Teil der Widerstandsgruppe CS-6, die unter anderem an Angriffen auf Helfer der deutschen Besatzungsmacht und Sabotageakte beteiligt war. Am 19. Juli 1944 wurde Frijda in sein Versteck in gebracht Leeuwarden wegen Durchlaufens des Internierungslagers und des Lagers festgenommen Westerbork nach Auschwitz transportiert werden, wo er 1944 ermordet wurde.

Persönlich

Frijda war mit Dora Frank verheiratet. Sie hatten eine Tochter Jetteke, mit der sie befreundet war Margot Frank, und zwei Söhne, der Widerstandsheld Löwe und Professor für Psychologie Nico Frida.

Quellen