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Herman Salomonson

Herman Salomonson (Amsterdam, 24. März1892 - Mauthausen, 7. Oktober1942[1]) war ein Holländer Journalist, Autor und Dichter das sind meistens fiktion[2] unter dem Decknamen Melis Stoke veröffentlicht, an die Schriftsteller des 13. Jahrhunderts Reimchronik.

Salomonson war Chefredakteur der Java-Bode, für die er de Reimende Chroniken von Melis Stoke schrieb.[3] Er setzte diese Kolumne später in fort Das Soerabaiasch Handelsblad. Ende der dreißiger Jahre war er Journalist in Den Haag, wo er Direktor des Aneta Presseagentur, befindet sich im Gebäude der ANP. Als mobilisierter Reservekapitän arbeitete er für das Central Air Force Bureau, wo er als Ansager fungierte und Luftwachnachrichten verteilte. Unmittelbar nach der Kapitulation, am 16. Mai 1940, wurde er entlassen. Er erhielt jedoch heimlich ein Dachzimmer im Gebäude, in dem er arbeiten konnte. Er war in der illegalen Arbeit aktiv und verbreitete viele Gedichte, die seine Stimmung aufrechterhalten sollten. Am 24. Oktober 1940 wurde er verhaftet und ins Gefängnis gesteckt Strafgefängnis Scheveningen eingesperrt. Dort hatte er noch die Möglichkeit zu schreiben. Später wurde er deportiert über Campingplatz Amersfoort zu Buchenwald und Mauthausen, wo er von den Nazis ermordet wurde, 'auf der Flucht erschossen'.[4]

Seine Biografie wurde 2015 von Gerard Termorshuizen veröffentlicht: „A humane Colonial: life and work of Herman Salomonson alias Melis Stoke“.

Auswahl seiner Werke

  • Die Collage von Ferdinand Volnay (1916)
  • Vom Kartoffelmesser zum Offiziersschwert. Aus dem Tagebuch eines Landrushers (1917)
  • Bombston (1920)
  • Ein Mann des Geldes. Abenteuerroman von einfachen Leuten (1930)
  • Es waren einmal zwei Königskinder. Eine fröhliche Filmfantasie (1932)
  • Die Reise ohne Ende (1937)
  • Würdenträger. Die Geschichte einer idealen Ehe (1937)
  • Riemann und Co. (1938)
  • Der Mann, der das British Museum geschenkt bekam. Ein fantastischer Roman (1939, Science-Fiction über das Jahr 2000)
  • Recruit School und andere Gefängnisverse von Herman Salomonson (Melis Stoke). Mit einer Einführung von Jhr Mr A.K.C. de Brauw (1946) mit einem Bericht über Salomonsons Wechselfälle und sein Ende während des Krieges.
  • Melis Stoke (Pseudonym von Herman Salomonson), Salzwasser Liebe. Chronik einer Reise mit dem Postschiff (2006). Nachdruck mit ausführlicher Biographie.

Verweise