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Hermann van Stahleck | ||
| -1156 | ||
| Pfalzgraf am Rhein | ||
| Zeitspanne | 1142-1156 | |
| Vorgänger | Heinrich II. von Österreich | |
| Nachfolger | Conrad de Staufer | |
| Vater | Goswin van Stahleck | |
| Mutter | Luitgard von Hengebach | |
Hermann van Stahleck (? - 20. September1156) war von 1142 bis 1156 Pfalzgraf am Rhein.
Lebenszyklus
Er war der einzige Sohn von Graf Goswin van Stahleck und Luitgard van Hengebach, Witwe Heinrichs I. von Katzenelnbogen. Sein Halbbruder Heinrich II. von Katzenelnbogen wurde 1138 König der Römer Konzil III ernannter Graf.
Herman heiratete Gertrude van Swaben, eine Tochter des Herzogs Friedrich I. von Schwaben. Gertrude war eine Schwester des römisch-deutschen Königs Konrad III. und wurde 1142 von seinem Schwager zum Pfalzgrafen am Rhein ernannt. Dies lag daran, dass der vorherige Pfalzgraf, Heinrich II. von Österreich, Markgraf von Österreich geworden war. Anzahl Otto II. von Rheinecke, der mit Heinrich II. verwandt war, war jedoch nicht einverstanden und begann einen Machtkampf gegen Herman. Schließlich wurde Otto II. 1248 gefangen genommen und auf die Burg geschickt Schönburg überführt, wo er 1249 auf Hermans Befehl erwürgt wurde.
Von 1147 bis 1148 nahm Herman van Stahleck an der Wenden Kreuzzug, Teil von dem Zweiter Kreuzzug. Als Pfalzgraf am Rhein geriet Hermann auch in Konflikt mit dem Erzbischof von Mainz. Herman wurde von seiner Cousine darauf hingewiesen Kaiser Friedrich I. Barbarossa wegen Hausfriedensbruchs zu einer erniedrigenden Haftstrafe verurteilt. Dies war das Hundetragen, bei dem man einen Hund von einem bestimmten Ort zu einem anderen bestimmten Ort tragen musste. Trotzdem pflegten Herman und sein Cousin eine gute Beziehung.
Herman van Stahleck starb 1156, danach lebte er ursprünglich in Abtei Ebrach wurde begraben. Kurz vor seinem Tod hatte Hermann jedoch das Kloster Bildhausen gegründet, das zum Zeitpunkt seines Todes noch unvollendet war. Nach Fertigstellung der Klosterkirche wurde sein Leichnam in diesem Kloster umgebettet. Als das Kloster abgerissen werden sollte, wurde sein Grabstein 1825 auf das Schloss von Salzburg übertragen. Sein Grabstein wurde jedoch versehentlich zerbrochen und ist seitdem verschwunden.
Als Pfalzgraf am Rhein wurde Herman van Stahleck von Koenraad de Staufer, einem Halbbruder von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, abgelöst.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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