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Hermann Cohen
Hermann Cohen

Hermann Cohen (Coswig (Anhalt), 4. Juli1842Berlin, 4. April1918) war ein jüdisch-DeutschePhilosoph, einer der Gründer der neukantianisch Schule in Marburg. Zum Philipps-Universität in dieser Stadt war er he Professor in der Philosophie. Er gilt auch als einer der wichtigsten Vertreter der jüdische religionsphilosophie aus dem 20. Jahrhundert.

Hermann Cohens Ausarbeitung der Kantischen Philosophie zielt auf die vollständige Beseitigung der Sache an sich. Den Dualismus von Ding an sich und Erscheinung lehnt er ab. Er lehnt es auch ab Dualismus des Sehens und Denkens als koexistierende Formen von Wissen. Cohen sieht Kontemplation als eine Form des Denkens. Wissen ist ein endloser Prozess, dessen unerreichbares Ziel vollständiges objektives Wissen ist. Gleiches gilt für Ethik und Ästhetik. Nach Cohen zielt menschliches Handeln auf den Sieg über den Subjektivismus, auf die Verwirklichung objektiver moralischer Vernunft. Nach dieser kantianischen philosophischen Periode war Cohen der erste emanzipierte jüdische Denker, der zum Glauben seiner Vorfahren zurückkehrte. Der Zusammenbruch der europäischen Kultur wurde für ihn zu einer erschreckenden Frage. Was ist jetzt Realität? In dem Hebräische Bibel er fand die Antwort: Glaube allein ist wirklich, Glaube als lebendige und persönliche Beziehung zu Gott. Dann verließ er Marburg, weg von seiner Kantischen Philosophie und ging nach Berlin, um dort Vorlesungen zu halten Akademie zur Kenntnis des Judentums.

Arbeiten

  • "Die Platnische Ideenlehre Psychoologisch Entwickelt", in "Zeitschrift für Völkerpsychologie", 1866, iv. 9
  • „Mythologische Vorstellungen von Gott und Seele“, ib. 1869
  • "Die poetische Phantasie und der Mechanismus des Bewusstseins",
  • "Zur Kontroverse zwischen Trendelenburg und Kuno Fischer", ib. 1871
  • Kants Theorie der Erfahrung, Berlin, 1871; 2. Aufl., 1885
  • "Platons Idenlehre und die Mathematik", Marburg, 1878
  • Kants Begründung der Ethik, Berlin, 1877
  • Das Prinzip der Infinitesimalmethod und seine Geschichte: ein Kapitel zur Grundlegung der Erkenntnisskritik, Berlin, 1883
  • „Von Kants Einfluss auf die Deutsche Kultur“, Berlin, 1883
  • Kants Begründung der Ästhetik, Berlin, 1889
  • "Zur Orientierung in den Losen Blättern aus Kants Nachlass", in "Philosophische Monatshefte", 1890, xx.
  • "Leopold Schmidt", in "Neue Jahrbücher für Philologie und Pädagogik", 1896, cliv.
  • "Der Begriff der Religion im System der Philosophie", 1915.

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