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Hermann Epenstein Ritter von Mauternburg (Berlin, 1850 – Mauterndorf, 5. Juni1934) war ein deutsch-österreichischer Arzt, Kaufmann und Gutsherr. Obwohl er Halbjude war, war er der Pate von Hermann Göring.
Geschichte
Epenstein war Halbjude und war zum Christentum übergetreten. Er wurde Armeearzt in der Königreich Preußen und machte auch als Geschäftsmann ein Vermögen. Er war ein Unterstützer der Deutscher Nationalismus, eine konservative politische Bewegung in Österreich und Deutschland.
Während Sie in . bleiben Deutsch-Südwestafrika (die jetzige Namibia) unterrichtete er den kaiserlichen Kommissar Ernst Heinrich Göring und seine Frau Franziska. Er half Franziska bei der Geburt ihrer Tochter.
Beziehungen
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wohnte die Familie Göring in Epensteins Haus in der Fregestraße 19 in Berlin Friedenau.[1] Franziska Göring wurde die Herrin von Hermann Epenstein. Sie hatten eine offene Affäre: Hermann blieb bei Franziska, während ihr rechtmäßiger Ehemann anderswo untergebracht war.
Epenstein wurde der Peter der fünf Kinder der Familie Göring, darunter Hermann und Albert. Hermann Göring hatte denselben Vornamen wie Hermann Epenstein. Epenstein ist laut Historikern jedoch nicht der leibliche Vater der jüngeren Brüder Göring. In diesem Fall wären beide teilweise jüdisch gewesen. Albert Göring half vielen Juden im Zweiten Weltkrieg.
Herr der Burg
1894 kaufte Epenstein die Burgruine von Mauterndorf im das Land Salzburg im Österreich. Er ließ das Gebäude restaurieren; 1904 wurde das Schloss fertiggestellt. 1897 kaufte er für 20.000 Deutsche Mark das große Schloss Burg Veldenstein Biene Neuhaus an der Pegnitz nördlich von Nürnberg. Bis 1914 investierte er mehr als eine Million Mark in die Restaurierung. Er gab der Familie Göring die Möglichkeit, das Schloss zu bewohnen.
Hermann Göring besuchte auch Epenstein auf der Burg Mauterndorf, die er Jugendburg nannte. Epensteins Vorliebe für Burgen und das Mittelalter beeinflusste das Weltbild des jungen Hermann. 1908 erhielt Epenstein den Titel „Ritter von Mauternburg“. Im folgenden Jahr wurde er österreichischer Staatsbürger.
1913 entfremdete sich die Familie Göring jedoch, als der heute 62-jährige Epenstein die 26-jährige Elisabeth „Lilly“ Schandrovics Edle von Kriegstreu (1887–1939), eine Frau aus dem niederösterreichischen Adel, heiratete.
Im Ersten Weltkrieg verfasste Epenstein ein Attest, dass Hermann Göring im Schützengraben dienstunfähig sei. Er arrangierte auch eine Stelle bei der Luftwaffe und schützte Göring, als er 1915 verwundet wurde. Nach dem Erster Weltkrieg Epenstein hat sich dauerhaft niedergelassen Mauterndorf.
Nach dem gescheiterten Bierkellerputsch Der in den Oberschenkel geschossene Göring flüchtete bei seinem Patenonkel Epenstein in Mauterndorf.
Erbe
Als Epenstein 1934 im Alter von 83 Jahren starb, erbte seine Frau die Burgen. Göring zwang den Juden Julius Fromm, Besitzer des größten Deutschen Kondomfabrik, sein Eigentum für einen Bruchteil seines Wertes verkaufen. Als Gegenleistung für diesen Gefallen erwarb er beide Schlösser. Nach dem Tod von Adolf Hitler am 30. April 1945 war Göring wollte auf Mauterndorf wohnen, konnte die Burg aber nicht erreichen und musste sich auf dem nahegelegenen niederlassen Schloss Fischhorn den Amerikanern übergeben.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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