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Hermann Mosler | ||
| Geboren | 26. Dezember1912 (Hanf) | |
| Verstorben | 4. Dezember2001 (Heidelberg) | |
| Staatsangehörigkeit | Deutsche | |
| Funktionen | ||
| 1959-1980 | Richter Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte | |
| 1976-1985 | Richter Internationaler Gerichtshof | |
Hermann Mosler (Hanf, 26. Dezember1912 – Heidelberg, 4. Dezember2001) war ein Deutscheinternationaler Anwalt. Von 1959 bis 1980 war er Richter der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte und von 1976 bis 1985 der Internationaler Gerichtshof.
Lebenszyklus
Mosler stammte aus einer Anwaltsfamilie. Sein Vater Karl war von 1921 bis zu seiner Absetzung 1933 vom Nazis Präsident des Landesgerichts Bonn.
1937 erhielt Mosler seinenler Promotion zum Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, vor seinem These das gewagte Thema für die damalige Zeit Die Intervention in Völkerrecht. Während dieser Zeit wurde er Assistent am Kaiser-Wilhelm-Institut für Völkerrecht.
Sein Habilitation erhielt er 1946 in Bonn mit Richard Thomas mit dem thema Wirtschaftskonzessionen bei Änderung der Staatshoheit. Von 1949 bis 1954 hatte er den Lehrstuhl für öffentliches Recht zum Universität Frankfurt, leitete von 1951 bis 1953 die Aufbauphase der Rechtsabteilung des Außenministeriums.
Im Oktober 1954 folgte er Carl Bilfinger als Direktor der Max-Planck-Institut für Völkerrecht in Heidelberg. Zusammen mit Rudolf Bernhardt war er hier der geistliche vater der Enzyklopädie des Völkerrechts, zu dem er selbst mit mehreren Artikeln beigetragen hat.
Im Januar 1959 wurde Mosler Richter des Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte im Straßburg und wurde bis 1980 zweimal in dieses Amt wiedergewählt. Von 1976 bis 1985 war er Richter der Internationaler Gerichtshof im Den Haag, für die er zuvor auch als Ad-hoc-Richter tätig war.
Literaturverzeichnis
- 1937: Die Intervention in Völkerrecht, Triltsch & Huther, Berlin
- 1948: Wirtschaftskonzessionen bei Änderungen der Staatshoheit, Kohlhammer, Stuttgart
- 1980: Die internationale Gesellschaft als Rechtsgemeinschaft. Sijthoff & Noordhoff, Alphen aan den Rijn ISBN 90-286-0080-9 .