WikiDer > Hermann Paul

Hermann Otto Theodor Paul (salbke, 7. August1846 - München, 29. Dezember1921) war mal Professorgermanisch zum Universität Freiburg und später die Universität München.
Er ist am besten bekannt als Theoretiker der Neogrammatiker und unterstrich die Bedeutung von empirisch Forschung. Er formulierte daher seine Ansichten zur historischen Linguistik in a mathematisch Weise. Im Grundlagen der Sprachgeschichte Paulus formulierte seine neogrammatische Sicht weiter. Er wandte sich gegen die damals vorherrschende Auffassung, dass Sprache im Kontext ihrer historischen Entwicklung zu studieren sei. Paulus wollte gerade die gegenwärtige Sprache des einzelnen Sprechers zum Gegenstand seiner Forschung machen. Dabei rückte er den sozialen Aspekt der Sprache in den Hintergrund: Er betonte die wichtige Wirkung der gegenseitigen Beeinflussung einzelner Sprachnutzer auf die Sprachentwicklung. Dabei versuchte er, seine Erkenntnisse mit psychologischen Theorien zu verknüpfen.
Noch heute gilt Paulus als wichtiger Vorläufer auf dem Gebiet des Altgermanismus. Tatsächlich war er selbst äußerst bescheiden. Eine Einladung von der Münchener Zeitung er lehnte es ab, einen autobiographischen Artikel zu schreiben: er hielt sich und seine Aktivitäten für unverhältnismäßig zur Größe der Stadt München.
Paul hat das Magazin mitbegründet Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur und Herausgeber von Grundriss der germanischen Philologie und der Altdeutsche Textbibliothek.
Einige Arbeiten
- Gab es eine mittelhochdeutsche Tekstsprache? (1873)
- Untersuchungen über den germanischen Vocalismus (1879)
- Grundlagen der Sprachgeschichte (1880)
- Mittelhochdeutsche Grammatik (1881)
- Deutsches Wörterbuch (1897)
- Deutsche Grammatik (1916-20)