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Hermann Schmidt (Gera, 9. März1885 – Berlin-Tempelhof, 5. Oktober1950) war ein DeutscheKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Militär-.
Lebenszyklus
Schmidt wurde 1903 Mitglied der Militärkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 83 zu Kassel. Er studierte an der Musikhochschule im Berlin und erhielt das Diplom als Musikmeister. Er war Dirigent mehrerer Militärkapellen und kam 1927 als Obermusikmeister und Dirigent an der Militärkapelle des 3. Infanterie-Regiments Nr. 10 zu Dresden. 1929 wurde er Heeresmusikinspizient (ähnlich dem Inspektor der Militärkapellen). In dieser Position blieb er bis 1945.
Neben guten Arrangements klassischer Werke für Blasorchester, wie z Finnland von Jean Sibelius, die noch heute aufgeführt werden, komponierte er für dieses Medium.
1925 schlug er die Heeresmarschsammlung für die deutsche Armee. Seit 15. Dezember 1933 war er he Professor und ab 1. Oktober 1938 war er he Obermusikinspizient der deutschen Armee. Obwohl er hohe Positionen in der Bundeswehr bekleidete, war er kein Mitglied der NSDAP.
Kompositionen
Arbeiten für eine Konzertband
- 1930Märsche und Signale der deutschen Wehrmacht
- 1939Weichsel und Warthe, Marsch der Deutschen in Polen - Text: Heinrich Gutberlet
- Der Schutzgeist, März
- Fantasie über vier Deutsche Lieder
- Musik zu einem Wintermärchen
- Nächtliche Heerschau
- Parademarsch der Kraftfahr-Kampftruppen
Musiktheater
Ballett
- Robert und BertrandPantomime Ballett
- Der Soldat aus Liebe, Pantomimenballett in 2 Akten - Libretto: Michael Francois Hoguet
Veröffentlichungen
- Präsentier- und Parademarsch-Verzeichnis, Berlin: Parrhysius, 1930. 88 S.
Literaturverzeichnis
- Herbert Liebelt: Hermann Schmidt (1885 - 1950) - Heeresobermusikinspizient und Professor, in: Arbeitskreises Militärmusik" in der Deutschen Gesellschaft für Heereskunde, Mitteilungsblatt, 4. Jahrgang Nr. 13 - Dez. 1981, M13-01