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Das Gebäude | ||||
| Präsentation | Cor Galis, Arie Kleywegt | |||
| Nachrichtensprecher | Hans Dorrestijn | |||
| Musikrichtung | eklektisch | |||
| Programmtyp | Gesamtprogramm/ Aktuelles/ Dokumentationen/ Unsinn Non | |||
| Sendungen | ||||
| Uhrzeit | Freitag von 7.06 bis 15.33 Uhr. | |||
| Sender | VPRO | |||
| Radiosender | Hilversum 2/Radio 1/Radio 5 | |||
| Zeitspanne | 12. Oktober1984 - 1. Oktober1993 | |||
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Das Gebäude war eine Radiosendung, die 1984 bis um 1993 wöchentlich am Freitagmorgen und -nachmittag wurde von der VPRO, über den Sender 'Hilversum 2 am Meer', von der Villa Das Gebäude in Hilversum.
Geschichte
Im 1984 VPRO erhielt den B-Status und diese längste wöchentliche informative Marathonsendung war ein neues Element im neuen Radioprogramm. Auf 12. Oktober dieses Jahres, die erste Sendung von Das Gebäude Übertragung. Die Sendungen waren zuerst auf Hilversum 2 und später Radio 1 und Radio 5 zuhören. Die Sendung begann nach den ANP-Nachrichten um sieben Uhr morgens und endete um 16.30 Uhr. Die Länge dieser 9½-stündigen Live-Radiosendungen konnte damals als innovativ bezeichnet werden, das Programm wurde von ca. 40 Moderatoren und Journalisten gestaltet.
Die Zuhörer wurden durch fiktive Räume im dritten Stock einer der VPRO-Villen auf der 's Gravenlandseweg zu Hilversum und verwöhnt mit Zeitgeschehen, Berichten, Kommentaren, Kolumnen, Memos und Interviews, aber auch mit komischen Zwischenspielen. Das Programm enthielt Elemente wie Das Marathon-Interview und Standort NL, das später einen eigenständigen Platz im Radioprogramm finden sollte. Das satirische Fernsehprogramm jiskefet kann als Fortsetzung von . betrachtet werden Borat, ein Element aus diesem Radioprogramm.
Im 1993 die letzte Folge ausgestrahlt. Das Gebäude in dem die Aufnahmen stattfanden, wurde in der Mitte der Neunzig zerstört.
Mitarbeiter
Das Programm wurde geleitet von Ronald van den Boogaard und ab 1986 von Henk van Hoorn. Der Schöpfer der Gebäudeformel war Peter Flik, auch für die Regie verantwortlich. Die zentrale Präsentation lag abwechselnd in den Händen von Rik Zaal, Felix Rottenberg, Stan van Houcke und Harmke Pijpers. Ansager Cor Galis spielte durch seine unnachahmlich ausgeprägten Kommentartexte und Memos eine herausragende Rolle. Weitere bekannte Mitarbeiter waren John Jansen van Galen, Arie Kleijwegt, Walter Schlosse und Philippe Scheltema.
Die inländischen Berichte und Interviews wurden von Ton van der Graaf, Ger Jochems, Hans Simonse, Marten Minkema, Max Sipkes und Anton de Goede. Die Auslandsberichte wurden von der "Abteilung" ausgestrahlt NL' unter der Verantwortung von Roel van Broekhoven, Djoeke Veeninga, Fieneke-Diamant, Chris Kinne, Jan Donkers und Dini Bangma.
Im Laufe der vielen Jahre, in denen das Gebäude existiert, haben Hunderte von Journalisten, Schriftstellern und Kolumnisten zum Programm beigetragen, darunter viele andere. Feike Salverda, Geert Mak, Theo Uittenbogaard, Kiki Amsberg, Marjan Luif, Lida Iburg, Michal Citroen, Ischa Meijer, Klaas Vos, Anton Constandse, Wim T. Schippers/Jacques Decke, Rik Zaal und Roger Proper. Außerdem war es humorvoll DPA (Dorrestijns Press Agency), präsentiert von Hans Dorrestijn, eine bekannte Zutat.
Feste Abschnitte
Zu den regulären Features der ersten Sendung gehörten neben DPA:
- Der Koffer
- Brief aus Nicaragua
- Tonhöhe... (3 Monate Bericht aus einer Hauptstadt eines Entwicklungslandes)
- Forschung
- Eurobüro, Erkundungen in Osteuropa
- Probleme
- Verhöre
- Das Ende
- Symposium
- Es Marathon-Interview
Mündlich überlieferte Geschichte
Augenzeugenbericht ausgestrahlt im The Building of the Bombenangriff auf Dresden (Theo Uittenbogaard/VPRO/1985) Originalsendung: [1] und Transkription: [2]
Erkennungsmelodie
Die Erkennungsmelodie war von Justine, der Eröffnungstrack des Albums Marquis de Sade von Bruno Nicolaic in der Aufführung des Orchesters desselben Nicolai.
Veröffentlichungen
Einige der Interviews aus der Rubrik "Das Marathon-Interview" wurden später gebündelt und veröffentlicht von Aukje Holtrop als "The Great Marathon Interview Book" von Atlas Contact-Verlagen.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |