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Holec
Holec N.V.
Einrichtung15. Juli1963
Stornierung2003
Ursache Endeübernehmen
LandDie Niederlande
SektorElektrotechnik
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Holec N.V. ist ein ehemaliger NiederländischElektrotechnik Unternehmen, das hauptsächlich im Bereich der Mittel- und Niederspannungstechnik tätig war. Das Unternehmen wurde 1963 gegründet und bestand bis 2003, als die letzten verbliebenen Geschäftsaktivitäten von Eaton Corporation.

Geschichte

Auf 1. März1962 ein Aktientausch fand zwischen Heemaf und Smit Slikkkerveer, zwei niederländische Elektrounternehmen, die gemeinsam eine stärkere Rolle auf dem nationalen und internationalen Markt spielen wollten. Mehr als ein Jahr später, am 15. Juli1963 die beiden Unternehmen suchten eine Partnerschaft mit Hazemeyer und das Unternehmen wurde zu 'Cooperating Electrotechnical Factories Holec N.V.' etabliert. Auf 5. August1969 eine größere Zusammenarbeit zwischen Holec und Smit Nijmegen Elektrotechnische Fabriken (die mittlerweile die Firmen EMF Dordt, Coq Utrecht, AFO Hattem und Olthof Ede übernommen hatte). Diese Besorgnis, Sorge unter dem Firmennamen „Holec“ weitergeführt; Holec verwendet das dreibeinige H von Hazemeyer als Logo.

In den 1970er Jahren mussten die angeschlossenen Unternehmen aufgrund der enttäuschenden Wirtschaftslage Umstrukturierungen und Massenentlassungen verkraften. Die ersten Umstrukturierungen wurden durchgeführt und auch die Namen geändert. Ende der 1970er Jahre folgte eine deutlich radikalere Reorganisation und äquivalente Aktivitäten wurden in vier Produktgruppen zusammengefasst: Coq und Hazemeyer wurden zu Holec Schaltergruppe, Heemaf, EMF Dordt und Smit Slikkerveer in Holec Machines & Systems Group und Smit Nijmegen wurde Holec Transformer Group. Es folgten weitere Unruhen innerhalb der Holec-Gruppe, Direktoren kamen und gingen, neue Umstrukturierungen wurden von Entlassungen begleitet und das alles mit einer Rezession und stetig steigender Arbeitslosigkeit im Hintergrund.

Auch danach ging es schief, Teile von Holec wurden verkauft und 1989 wurde Holec von übernommen Königliche Begemann-Gruppe (RBG) vom Betriebsarzt Joep van den Nieuwenhuyzen. Der Zusammenschluss führte zunächst zu einer Wiederbelebung von Holec, im Laufe der Jahre traten jedoch Probleme bei Begemann auf (u. a. die RDM-Affäre) und Begemann verkaufte Teile des Unternehmens: So wurden die Hochspannungsaktivitäten 1994 an Elin aus Österreich verkauft .[1] Die restlichen Teile (Holec-international) kam in die Hände der Schweizerische Unionsbank (UBS). Dieser hatte die Absicht, das Unternehmen 1997 an die Börse zu bringen, was jedoch gescheitert ist. 1998 wurde Holec in die Elektrosparte des britischen Industrieherstellers aufgenommen Delta plc, das 2003 von der amerikanischen Eaton übernommen wurde.[2]