WikiDer > Hochdruck
Hoher Druck ist der Dachname einer Reihe von Grafik Techniken. Hochdruck zeichnet sich durch die Druckertinte befindet sich vor dem Druck auf den Erhebungen der Druckform. Beispiele sind die Stempel, Holzstich, Holzschnitt, Linolschnitt und der Kartondruck, Buchdruck und Flexodruck.
Auch Drucken mit einem Typ bestehend aus zet Bleibuchstaben, Banknotenbriefe und Klischees ist eine Form des Reliefdrucks. Bis ins 20. Jahrhundert wurden die meisten Drucksachen in großen Auflagen, wie zum Beispiel Bücher, im Reliefdruck hergestellt. Aufgrund dieser sehr allgemeinen Anwendungsform wird der Buchdruck (von Profis in der grafischen Industrie) genannt Buchdruck angegeben. Letterpress ist eine Form von Letterpress und kein Synonym.
Die älteste Drucktechnik basiert auf dem Prinzip der Stempel; der drückende Teil ist höher als der nicht druckende Teil angeordnet. Charakteristisch sind die scharfen, sauberen Kanten der Briefe oder Bilder (wulstige Kanten) und das 'Muss', das durch die Druckelemente drückt, so dass man sie auf der anderen Seite des Papiers fast fühlen kann. Eine andere häufig verwendete Form des Reliefdrucks ist der Flexodruck. Statt Bleischrift und Klischees kommen hier Stempel und Plastikplatten zum Einsatz.
Flexografie oder Flexodruck ist eine Form des Hochdrucks, die hauptsächlich zum Bedrucken von Verpackungs- und Dekorationsmaterialien verwendet wird. Hier kommt eine flexible Druckform aus Gummi oder Kunststoff wie Fotopolymerplatten zum Einsatz.
Im Buchdruck wurden zunächst die Plattenpresse benutzt. Das Papier wird durch einen Hobel (= Walze) gegen die Druckform gepresst, der mittels eines Hubs oder einer Trapezschraube gespannt wird, die die horizontale Walze nach unten bewegt. Die ersten Druckpressen basierten auf Weinpressen und hatten einen Holzrahmen. Später wurden Stufenplattenpressen und Zylinderpressen entwickelt.
Eine Druckform wird mit etwas Kraft in das Papier gedrückt, was mehrere Folgen hat:
- ein Muss: im Papier entsteht ein dauerhaftes und spürbares Relief
- ein Wulstkante: die Tinte wird teilweise an die Seite des Buchstabens auf dem Papier geschoben, die Bereiche sind in der Mitte des Drucks etwas heller
- der Druck des Buchstabens wird auch etwas breiter als die eigentliche Oberfläche des Bleibuchstabens, auch weil die Seiten des Buchstabens etwas Tinte aufnehmen
All dies mussten die Gestalter von Bleibuchstaben berücksichtigen. Es trägt zu einem kalligraphischen Effekt im Druck bei, der noch verstärkt wird, wenn das Papier selbst ein Relief aufweist, wie es beispielsweise bei Bütten und Bütten der Fall ist. Bei Flachdrucktechniken fehlt all dies völlig. Dies ist mit einem kleinen Mikroskop leicht zu erkennen. Auf diese Weise kann "Buchdruck" von anderen Drucktechniken unterschieden werden.[1]
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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