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Houtgravure
Bewick: Schleiereule von Geschichte der britischen Vögel (Ausgabe 1847)
Władysław Skoczylas: St. Sebastian, 1915
Stichel

Das Holzstich ist ein Prozess zu Buchdruck Illustrationen drucken. Die Methode blühte im 19. Jahrhundert auf. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen a Holzschnitt und ein Holzstich. Das HolzGravur ist eingraviert mit a Stichel, 'stich', in die Kopf Seite eines Hartholzblocks, was eine sehr raffinierte Zeichnung ermöglicht, während ein HolzSchnitt wird in eine weiche Holzplatte gehobelt und ergibt meist ein gröberes Ergebnis. Harte Hölzer werden für Holzstiche verwendet wie z Kirschholz und Buchsbaum. Holzstiche sind in der Regel recht klein und erreichen mit Hilfe vieler „Schattierungen“ Grautöne. Größere Drucke können durch Zusammenklemmen mehrerer Blöcke hergestellt werden.

Holzstiche wurden meist in Schwarz gedruckt, aber auch Farbdruck ist möglich. Allerdings muss für jede neue Farbe ein eigener Block angefertigt werden, der sich mit hoher Präzision an die anderen anschließen muss, und es wird immer eine neue Auflage benötigt.

Geschichte

Der Holzstich wurde vom englischen Grafiker entwickelt Thomas Bewick (1753-1828). Die neue Drucktechnik löste die Kupferstich denn mit steigender Auflage war es viel einfacher und billiger. Die Holzschnitte wurden auf die gleiche Höhe wie der Buchdruck angehoben und konnten gleichzeitig mit dem Text gedruckt werden. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Druckerpresse in rasantem Tempo modernisiert, so dass die Holzstichillustration weite Verbreitung fand. Ebenfalls Strichzeichnungen konnte von virtuosen Holzstechern reproduziert werden.

Um 1850 wurde der Werd Elektrotyp eingeführt, Anfertigung der Holzstiche Klischees zum Drucken gemacht werden könnte. Dadurch konnten Bücher und Zeitschriften gleichzeitig in mehreren Ausgaben mit den gleichen Abbildungen vertrieben werden. Beliebte Buchillustratoren wie Gustave Dore ließ ihre detailreichen Zeichnungen von Holzstechern reproduzieren, woraufhin ihre Bücher in mehreren Sprachen gleichzeitig veröffentlicht werden konnten.

Erneuerung

Die Technik wurde häufig für populärwissenschaftliche Bilder mit subtilen Grauschattierungen sowie für Illustrationen in Zeitungen und Zeitschriften verwendet. 1860 fand der Graveur Thomas Bolton erfand eine Möglichkeit, Fotografien auf einen Holzblock zu übertragen, damit Künstler nicht mehr auf dem Block zeichnen mussten. Um 1900 wurde die Technik von der fotografischen Übertragung von Grautönen in den Druck überholt. Danach wurde der Holzstich hauptsächlich zu einer Technik für Künstler. Dieses Genre boomte in der anglophonen Welt, mit den Künstlern Clare Leighton, Eric Gil und John Buckland Wright erwähnt werden kann.

In den Niederlanden wurde der Holzstich auf hohem Niveau praktiziert von u.a. M. C. Escher, Nico Eekman, Nico Bulder und Pam G. Rüter.

Liste der Künstler

Holzstich in Die illustrierten Londoner Nachrichten im Jahr 1861

Siehe auch

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