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Hooikaai
Wasserbecken und im Hintergrund die Häuserzeile der Hooikaai
Blick auf die Königliches Flämisches Theater vom Hooikaai
Platz zwischen Hooikaai und Arduinkaai - Rasenflächen, Brüssel
Blick auf den Sportplatz zwischen Hooikaai und Arduinkaai, Brüssel
Blick vom Sportplatz auf den Park zwischen Hooikaai und Arduinkaai, Brüssel

Das Heukai, oft auch als bezeichnet Quadrat oder Park Hinter Königliches Flämisches Theater, ist ein Quadrat im Pentagon aus der Stadt Brüssel, innerhalb der Region Brüssel-Hauptstadt.

Ort

Der Hooikaai ist eigentlich die Straße an der Nordseite des Platzes. Die Südseite des Platzes heißt Arduinkaai. Auf der Westseite wird der Platz vom Platz begrenzt Banktor und auf der Ostseite beim Königlichen Flämischen Theater (kurz KVS).

Geschichte

Bis ins 17. Jahrhundert lagen hier Sümpfe und Felder. 1639 war es hier, dass die Heudock wenn es Stapelhuisdok gegraben.[1] Dieser Hooidok war eine wichtige Erweiterung des Dockkomplexes aus dem 16. Jahrhundert, der gebaut wurde, als die Stadt um einen Binnenhafen erweitert wurde. Menschen, die entlang der Docks gebaut wurden Lagerhallen und später auch Herrenhäuser für wohlhabende Brüsseler. Am Nordkai des Hooidok wurden Heu- und Strohlager für die Zugpferde und die Pferde der Armee gebaut, daher der spätere Name Hooikaai. 1910 wurde beschlossen, die Kanäle zu verfüllen, da sich der Innenhafen als zu klein herausstellte.

Kleine Reste der ursprünglichen Gebäude entlang des Platzes. Im Arduinkaai Nr. 20 können Sie noch heute ein Lagerhaus aus dem 17. Jahrhundert mit typischen Merkmalen wie einem Hubbalken und großen Ladetüren mit Luken bewundern. Und mit einiger Mühe erkennt man noch das Lagerhaus aus dem 19. Jahrhundert im Schlossgroßhandel auf Hooikaai 59-65.[2] Das KVS-Gebäude war einst ein Lagerhaus, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde.

Mit der Auffüllung der Innendocks begann auch der Niedergang des Stadtteils bis weit ins 20. Jahrhundert. Mit der Sanierung des KVS und der Neugestaltung des Platzes 2001-2010 erhielt der Platz und das Quartier neue Impulse.[3]

Durch die Arbeiten am Platz wurde in der Nähe des KVS unter dem heutigen Becken eine Bunkeranlage wiederentdeckt. Dieses Luftschutzkeller wurden vermutlich in den 1930er oder 1940er Jahren von der Bevölkerung im Becken des alten Hafens errichtet.[4] Es war ein öffentlicher Luftschutzkeller mit 10 'Räumen', die hauptsächlich während der Zweiter Weltkrieg. Es war Platz für 350 Personen und Licht (Strom), Toiletten und Kamine waren vorhanden. Nach 1945 war der Bunker vermutlich leer.

Momentane Situation

Zementwagen von Wim Delvoye mitten auf dem Platz des Hooikaai
Rückseite von 'Cement Truck', Wim Delvoye, Hooikaai Brüssel

Der Platz wird vom Gebäude des Königlichen Flämischen Theaters dominiert. Bei der Sanierung dieses Gebäudes zwischen 2001 und 2006 wurde auch der dahinter liegende Platz in seiner heutigen Form mit Wasserbecken, Grün- und Rasenflächen, Hundetoiletten, Spielplatz und Sportplatz saniert.[5] Der Platz ist von Bäumen gesäumt und das Becken mit einer 60 Meter langen Wasserfläche verweist auf die Vergangenheit (Hafenfunktion).[3] Das letzte Stück des Upgrades ist das Artwork Zementwagen von Wim Delvoye. Dieses Kunstwerk, im Volksmund „Die Betonmühle“ genannt, wurde 2010 mitten auf dem Platz platziert.[6]. Der Betonmischer ist aus Edelstahl mit verzierten gotisch Motive und Ornamente. Das Kunstwerk war Gegenstand vieler Kontroversen unter den Bewohnern des Viertels.[7]

Auch die Bunkeranlage unter dem Wasserbecken erhält seit 2011 eine neue Bestimmung. Sieben von zehn Kellern sind Cantillon-Brauerei als Lagerplatz für ihre Gueuze-Biere. In diesen Kellern können die Biere durch natürliche Gärung dreißig bis vierzig Jahre reifen.[8]

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