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Hydra (schaakcomputer)

Hydra war ein Schachcomputer, entwickelt von einem Team von Christian Donninger, Ulf Lorenzo, GMChristopher Lutz und Muhammad Nasir Ali.

Hydra galt 2005 als der stärkste Schachcomputer. Gespielt vom 21. bis 27. Juni 2005 Michael Adams und Hydra in London ein Spiel bestehend aus sechs Spielen, das Hydra mit 5,5 zu 0,5 gewonnen hat. Das FIDE-Bewertung von Hydra lag, basierend auf den Ergebnissen, über 3000 elo geschätzt.

Hydra wurde noch nie von einem menschlichen Schachspieler in einem offiziellen Turnierspiel besiegt. Das Programm hat nur einmal gegen ein anderes Schachprogramm verloren. Das war 2004 gegen Schredder.

Das Hydra-Projekt wurde 2009 eingestellt.

Die Architektur

Hydra läuft derzeit auf einem LinuxCluster von 64 Knoten, mit insgesamt 64 Gigabyte Auf RAM. 32 Knoten sind Xeon Intel-Prozessoren, die den Suchbaum und die 32 anderen Knoten, bestehend aus programmierbaren (FPGA) Karten, die Positionen bewerten. Derzeit sind FPGA-Karten ungefähr so ​​schnell wie die Hardwarekarten, die Deep Blue in den Jahren 1996-97 verwendet hat. Jede FPGA-Karte kann ungefähr 100.000 Positionen pro Sekunde durchsuchen. Der große Vorteil von FPGA gegenüber Hardwarekarten besteht darin, dass sie viel flexibler mit neuem Wissen versorgt werden können.

Hydra wertet etwa 200 Millionen Schachstellungen pro Sekunde aus. Das ist genauso viel wie der ältere Tiefes Blau, die viel mehr Rechenleistung zur Verfügung hatte. Das Programm sieht durchschnittlich 18 ply (9 Züge für jeden Spieler) vorwärts. Dies ist tiefer als Deep Blue, das durchschnittlich 12 Lagen tief suchte.

Der Suchalgorithmus von Hydra verwendet Alpha BetaBeschneiden und auch die Nullbewegungsheuristik. Die zusätzliche Suchtiefe, im Vergleich zu Deep Blue, ergibt sich hauptsächlich aus dem sogenannten Typ B Vorwärtsschnitt.

Hydra ist physisch in Abu Dhabi und wird in der Regel ferngesteuert.

Eröffnungsbuch

Es Eröffnungsbuch von Hydra wurde vom deutschen Großmeister hergestellt Christopher Lutz. Das Eröffnungsbuch ist im Vergleich zu anderen Programmen recht klein und basiert auf Schachmeisterpartien, da das Programm oft selbst bessere Züge finden kann.

Ergebnisse

  • Okt 2004: Spiel gegen Ponomariov (2 von 2)
  • Feb 2005: 1. 14. IPCCC (Internationale Paderborner Computerschachmeisterschaften) (8 von 9)
  • Jun 2005: Match gegen Adams (5,5 von 6)
  • Apr 2006: 1. PAL/CSS Freestyle Schachturnier (5,5 von 7)
  • Juni 2006: 5. PAL/CSS Freestyle Chess Main Turnier

Externe Links