WikiDer > Hypodermoklyse
Hypodermoklyse ist eine Methode, dem Körper Flüssigkeit zuzuführen. Die Feuchtigkeit wird dadurch direkt unter die Haut verabreicht (subkutan) Einspritzen. Diese Methode gehört zu den modernen Medizin lange nicht benutzt, weil das intravenöser Tropf hatte seinen Platz eingenommen.
Der unmittelbare Grund für die Verwendung dieser Methode war die Erfindung der Metallhohlnadel durch den Instrumentenbauer Joseph Charrière im 1850. Bis dahin lag die Flüssigkeitszufuhr außerhalb des normalen Bereichs Oral Verabreichungsweg, nur möglich über a Einlauf fallen lassen. Bei einer Hypodermoklyse eine zehn Zentimeter lange Nadel mit zwei zusätzlichen Öffnungen an der Seite, durch die die Flüssigkeit relativ schnell in den Körper fließen konnte. Es wurde als Standort genutzt Oberschenkelknochen. Durch Massage die Flüssigkeit wurde verteilt. Die Methode war für den Patienten sehr schmerzhaft.
Heutzutage wird wieder die subkutane Methode verwendet, jedoch jetzt mit einer viel dünneren sogenannten Schmetterlingsnadel. Für den Patienten hat diese Methode keine Nachteile gegenüber einer Infusion. Der Vorteil besteht darin, dass in der häuslichen Situation und in Pflegeheimen der subkutane Verabreichungsweg weniger Kenntnisse und Fähigkeiten erfordert als die Verabreichung durch Infusion. Die Schmetterlingsnadel wird von einem Arzt oder einer Krankenschwester subkutan eingeführt. Pro 24 Stunden können 0,5-2 Liter Flüssigkeit verabreicht werden. Lokale oder generalisierte Schwellung ist die Hauptkomplikation. Eine Anpassung der Eintrittsquote und/oder des Einsatzortes kann dem meist entgegenwirken.