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Ida Fourier

Maria Ida Fourier (wellen, 1797Sint Truiden, 1869) gegründet in 1841 Sancta Maria, die Gegenwart psychiatrische Anstalt in Sint-Truiden.

Biografie

Ihr Vater Ludovicus wurde ein Patriot der Lütticher Revolution 1791 vom Lehen Münsterbilzen zum Tode verurteilt. Ihre Mutter Maria Barbara Vanschoenwinkel sammelte ihr ganzes Geld für die außergewöhnliche Begnadigung des Fürstbischofs von Lüttich. Ihre Tante Anna Maria Vanschoenwinkel kaufte ihren Mann, Bokkenrijder Lambrechts Jan, 1776 vom Schafott frei. Die Männer blieben klugerweise stumm. Unter den Dutzenden Todesurteilen gegen Buck ridersrijder Richter Robert de Bellefroid war beteiligt. Ida ist aufgewachsen in wellen. Nach 1820 wurde sie Küchenmädchen in Sint-Truiden bei der Familie Robert de Bellefroid, Sohn des erwähnten Richters. Robert war in den Besitz der Domäne der . gekommen Begarden neben den zerstörten Abtei von Sint-Truiden. Er war mit der Tochter des Haushofmeisters Clerx van Alden Biesen verheiratet. Robert starb 1830 während des belgischen Unabhängigkeitskampfes. Maria Ida heiratete seinen Sohn, der kurz darauf starb. Auch der andere Sohn starb kurze Zeit später. Damit gelangte sie in den Besitz des wichtigen Erbes.

Sancta Maria

Heilige Maria: Ida Fourier-Uhr

Kanon Peter Joseph Triest aus Gent hatte sich immer geweigert, seine "Sisters of Charity" nach Sint-Truiden zu schicken. Als jedoch die wohlhabende Witwe, die inzwischen mit dem Stadtschreiber Vanswijgenhove verheiratet war, ihr Vermögen und ihr Land den Genter Domherren Triest und De Decker schenkte, wurde sofort mit großen Bauarbeiten begonnen: "eine Anstalt für elende Frauen und Waisen", so Marias Wunsch Ida, deren subversives Motiv mit dem Schicksal von 28 Witwen und 120 Waisen in Wellen verbunden war.

Sie legte fest, dass die Schwestern an hohen Tagen ein Glas Wein zum Mittagessen hatte. Ihre revolutionäre Familie hatte einst den Weinkeller des Pfarrers in Wellen geplündert und seine Zofe war in die Arme des Nachbarn Neven geflohen. Ihr Sohn Monsignore Neven, rechte Hand des Lütticher Bischofs Vanbommel, saß bei der Eröffnung der Anstalt 1841 neben der Ziegenreitertochter Ida.

Auf den Trümmern der Abtei St. Trudo wurde daraufhin ein monumentales Bischofsseminar errichtet und alle Seminaristen, Lehrer und Schwestern zogen über die neue Grenze von Abtei Rolduc. Diese gewaltige Stadterneuerung wurde von dem renommierten Genter Architekten Roelandt geleitet und es gibt Elemente, die eine Rolle im Folgenden vermuten lassen: Henriette d'Oultremont de Wegimont, eng mit Rolduc befreundet, mehrmals in Duras (Sint-Truiden). Canon Triest hat beide akzeptiert König Wilhelm II ab König Leopold II es Bezeichnung Royal für seine Institutionen. Pieter de Decker war Abgeordneter und später Ministerpräsident.

Hunderte psychiatrische Patienten wohnen derzeit in einem Neubau in Melveren, einem Ortsteil von Sint-Truiden. Die alte bronzene Turmuhr mit der Nennung des Gründers ist heute Teil eines Denkmals auf dem zentralen Rasen.