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Ideeënbus
Ideenbox

EIN Vorschlagsbox ist ein Ort, an dem Menschen Vorschläge, planen, vorschlagen oder Ideen einzahlen kann. Ursprünglich ist es ein Briefkasten, manchmal hängt am Bus eine Box, in der Formen das kann man leicht ausfüllen; und dann ist da noch einer Bleistift oder andere Schreibutensilien.

Ein Vorschlagskasten kann in physischer Form immer noch ein Kasten sein, in dem man ein Papier mit Vorschlägen oder Ideen hinterlassen kann, existiert aber heutzutage auch in virtuell Form: zum Beispiel als Forum oder sonstige Gelegenheit zur Stellungnahme Internet.

Bei größeren Unternehmen hat der Vorschlagskasten eine postalische Adresse, sodass eine Idee per Haus- oder Fremdpost an den Vorschlagskasten geschickt werden kann.

Zielsetzung

Viele Organisationen haben einen Vorschlagskasten. Ziel ist es in der Regel, bestimmte Prozesse oder Strukturen innerhalb der Organisation zu verbessern. Es kann auch ein allgemeineres Ziel sein: den Kunden, Besucher oder Interessenten besser kennen zu lernen und möglicherweise besser auf die scheinbar lebendigen Wünsche oder Interessen des Kunden eingehen zu können.

Auf diese Weise ist der Vorschlagskasten eines der Instrumente, mit denen sich die Organisation über die Antwort der Zielgruppe.

Wird eine Idee beworben, kann der Einreicher der Idee eine Prämie erhalten.

Es kommt manchmal vor, dass eine Idee abgelehnt wird, aber einige Zeit später, vielleicht wenn jemand anderes dieselbe Idee hat, wird sie angewendet. In diesem Fall kann der erste Teilnehmer die Prämie dennoch beanspruchen.

Leistungen

Kritik oder Wünsche können natürlich auch von Person zu Person geäußert werden. Die Vorschlagsbox hat jedoch einige Vorteile.

  • Anonymität Da es (in der Regel) die Möglichkeit gibt, die Ideen anonym zu äußern, wird derjenige, der dies tut, freier in seinen Aussagen sein. Schließlich gibt es keine unmittelbare Konfrontation, und es ist nicht nötig, sich gesellschaftlich wünschenswert oder allzu abfällig zu äußern.
    Bei einer greifbaren Vorschlagsbox muss natürlich die Anonymität gewährleistet sein, denn die Box ist verschlossen.
  • Kommunikation auf Distanz Die Ideen können von denjenigen Mitarbeitern der Organisation zur Kenntnis genommen werden, die in direktem Kontakt mit den Ideengebern stehen. Die Vorschläge können aber auch von Mitarbeitern im „Backoffice“ aufgegriffen werden – zum Beispiel von Vorgesetzten oder solchen, die Richtlinien festlegen, ohne sie direkt umzusetzen. Obwohl sie nicht direkt mit dem Geschehen bei der Zielgruppe konfrontiert werden, gibt ihnen der Vorschlagskasten dennoch Einblick. Service, Dienstleistungen und Produkte können so verbessert werden.

Nachteile

  • Der Ideengeber weiß nicht, ob mit seiner Idee etwas getan wird, da (insbesondere bei physischen Vorschlagsboxen) die Idee meist von Personen außerhalb seines Kommunikationskreises gelesen wird und keine direkte Kommunikation stattfindet.
  • Anonymität kann dazu führen, dass die Ideengeber nicht persönlich angesprochen werden können, um ihre Idee näher zu erläutern oder sich dafür zu bedanken.
  • Zwischen den eingereichten Ideen können unsinnige Vorschläge entstehen, was bedeutet, dass die Entwicklung von Ideen zeitaufwendig, frustrierend oder den Prozess störend sein kann. Der Empfänger nimmt diesen zusätzlichen Nachteil in Kauf. Trotzdem kommt es vor, dass ein Vorschlagskasten entfernt wird, wenn er nur negative oder sogar vandalistische Kommentare produziert.

Siehe auch

Siehe die Kategorie Vorschlagsboxen von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.