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Ignaz Pleyel
Ignaz Pleyel

Ignaz Pleyel (Ruppersthal, 18. Juni 1757Paris, 14. November 1831), später französisch bis um Ignace Pleyel, war ein österreichisch Komponist von dem klassisch Zeitraum, später Musikverlag und Klavierbauer.

Leben

Pleyel wurde geboren in Ruppersthal die jetzt Teil der Gemeinde ist Großweikersdorf im Distrikt Tulln als Sohn des Schulmeister Martin Pleyel. Er war ein Schüler von Joseph Haydn, mit dem er später befreundet bleiben sollte. Zu Beginn der Jahre 1780-1789 reiste Pleyel durch Italien, wo er unter anderem ist OperIfigenie in Aulide zusammengesetzt.

1783 ließ sich Pleyel in Straßburg. Er hat seinen Namen französisch zu Ignace Pleyel und wurde Assistent des Kapellmeisters Frantisek Xaver Richter zum Straßburger Münster. Nach seinem Tod 1789 folgte er Richter als Kapellmeister.

1791 ging er nach London und leitete die von ihr organisierten "Berufskonzerte" Wilhelm Cramer. In dieser Funktion war er der Konkurrent seines Lehrers Haydn, der zu dieser Zeit eine weitere Konzertreihe von Johann Peter Salomon.

1795 zog Pleyel nach Paris wo er einen Musikverlag gründete. 1807 begann Pleyel mit dem Bau von Klavier'S. 1824 zog er sich nach Paris zurück, wo er 1831 im Alter von 74 Jahren starb. Pleyel wurde auf dem Friedhof begraben Père-Lachaise in Paris.

Komponist

Pleyel war zu Lebzeiten ein gefeierter Komponist. Der Gipfel seines Ruhms fiel zwischen Haydns und Beethoven. Später geriet er in Vergessenheit und blieb vor allem für seine . bekannt didaktisch Werke, die viele Generationen aufstrebender Musiker konfrontierten. Er komponierte 41 Symphonien, 70 Streichquartette, Streichquintette und viele andere Kammermusikwerke. Seine Zeit in Straßburg war die fruchtbarste.

Musikverlag

1797 gründete er in Paris einen Musikverlag, "Maison Pleyel", der unter anderem eine Gesamtausgabe von Haydns 83 Streichquartetten (1801) sowie viele Werke von Beethoven, Boccherin, Kalkbrenner und andere. Er veröffentlichte auch die ersten populären Lehrbücher im "Taschenformat", als Taschenpartituren.

Klavierbauer

Salle Pleyel nach einem Konzert

Pleyel begann 1807 mit dem Bau von Klavieren. Frederic Chopin war von dem Instrument so begeistert, dass er es an seinen vorübergehenden Wohnsitz verlegen ließ Mallorca. Die Firma Pleyel et Cie wurde ab 1824 von seinem ältesten Sohn Camille, der 1815 in die Firma eingetreten war, weitergeführt. Später übernahm das Unternehmen weitere französische Klavierbauer wie Erard und Gaveau. Seit Anfang 2000 hat sie sich auf Qualitätsinstrumente und Kopien historischer Instrumente spezialisiert. 1927 wurde die Firma im rue du Faubourg-Saint Honoré in Paris einen eigenen Konzertsaal, den "Salle PleyelDies wurde 1934 von erworben Le Credit Lyonnais und ist immer noch im Einsatz.

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