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Aufnahme ist die gesellschaftliche Eingliederung benachteiligter Gruppen auf der Grundlage gleicher Rechte und Pflichten. Inklusion versus Exklusion und Diskriminierung. Die Konzepte von Inklusion und Integration ergänzen sich in der heutigen Gesellschaft.
Anwendungsfeld
Inklusion wird in der Diskurs um jeden, der Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt sein könnte, zum Beispiel aufgrund von ethnische Zugehörigkeit (Rassismus, Religion (beispielsweise Islamophobie), Geschlecht (Genderismus), Leute, die es nicht tun heterosexuell sind (einschließlich Homophobie) und Leute mit a Behinderung/Funktionseinschränkung (Validismus). Inklusion ist ein wichtiges Thema in Gemeinschaften die sich für die Bekämpfung von Diskriminierung einsetzen, zum Beispiel in der Behindertengemeinschaft, wo Inklusion neben dem Recht auf Arbeit, Unterstützung, Nichtdiskriminierung, angemessene Vorkehrungen und positive Maßnahmen.
Die Verantwortung für Anpassung gehört keiner sozial benachteiligten Gruppe an, wie z Integration. Es ist die Gesellschaft, die sich anpasst und Vielfalt als Mehrwert begreift. Hindernisse für soziale Beteiligung werden (wörtlich und im übertragenen Sinne) entfernt, damit jeder nach seinen Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.
Inklusion spiegelt sich in der Bildung wider (inklusive Bildung), Freizeit (ein gemischtes Café, eine regelmäßige Party oder Reisen), eine Beschäftigung (die Teilnahme des behinderten Benutzers an soziale Beschäftigung und die Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung im Rahmen der normalen oder regulären Beschäftigung) und im Wohnungswesen (betreutes Wohnen, behütetes Wohnen und halbunabhängiges Leben).
Grundsätze
Inklusion ist unter anderem eine Reaktion auf die vorherrschende medizinische Sichtweise auf Menschen mit einer funktionellen Behinderung, die nur die individuelle Behinderung berücksichtigt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Invaliden auf jede erdenkliche Weise (Tod, Folter, Aussetzung oder Einkerkerung) aus der Gesellschaft ausgeschlossen oder umgekehrt verpflichtet, sich um jeden Preis einzugliedern (Integration).
Inklusion steht für Gleichberechtigung und volle Staatsbürgerschaft und ergibt sich aus der gesellschaftspolitischen Perspektive von Menschen mit Behinderungen, die der Gesellschaft eine gewisse Verantwortung für die Behinderung auferlegt. Inklusion bedeutet zwar immer noch Inklusion, aber dies ist ein Schritt in Richtung einer barrierefreien Gesellschaft.
Das Slogan lautet: Inklusion sollte nach Möglichkeit erfolgen, ein anderer Ansatz nur bei Bedarf. Der Mensch mit Behinderung hat vor allem Chancen, die Zugang zu allen Gesellschaftsschichten bieten.
Inklusionsorientierte Initiativen
In Flandern wurden verschiedene Initiativen zur Inklusion gestartet, unter anderem von Gleiche Rechte für jeden Menschen mit Behinderung (GRIP) vzw, Eltern für Inklusion, Inklusion Flandern, Handicap International und der Flämische Agentur für Menschen mit Behinderungen.In den Niederlanden ist die Koalition für Inklusion aktiv.
Artikel und Bücher
- Cautreels, Marc (2004): Inklusion: ein Schlagwort?, VV@-bl@d, Februar 2004
- Beltman, H. (2001): Biegen oder Platzen? Geschichtskapitel für Menschen mit Behinderungen 1945 - 2000. Dissertation, Groningen, University of Groningen
- Ständiger Ausschuss für Gemeindepflege (1998): Leben in der lokalen Gesellschaft. Beratung zur Community Care für Menschen mit geistiger Behinderung, Utrecht, NIZW
- Gennep A.T.G., G. van Hove und J. van Loon (2003): For & Against, innovationen in care for people with Intellectual Disability, Antwerpen, Apeldoorn, Garant
- Houten, D. van (1999): Jenseits des Standardmenschen. Über Pflege, Sozialstaat und Staatsbürgerschaft, Maarssen, Elsevier/de Tijdstroom
- Houten, D. van (2000): Inklusive Staatsbürgerschaft und soziale Rechte, in: Tijdschrift voor Humanistiek, Band 1 (3) 7-18
- Houten, D. van (2004): Die vielfältige Gesellschaft. Über Gleichberechtigung und Vielfalt, Utrecht, the Time Stream
- Kal, D. (2001). Viertel machen. Boom . arbeitet daran, Platz für Menschen mit psychiatrischem Hintergrund zu schaffen
- Kroeber, H.R.Th. (2008): Behindertenhilfe, Inklusion und Organisation (Diplomarbeit) UvH / Pameijer
- Kroeber, H.R.Th. (2012): Soziale Inklusion. Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren, Boom
- Kroeber, H.R.Th. (2012): Soziale Inklusion. Niederländische Perspektiven, Boom / Seven Eleven
- Loon, J. van (2005): Arduin from Care to Support. Die Entscheidung für Qualität führt zum Abbau der institutionellen Pflege, Garant
- Schuurman, M. und van der Zwan, A. (2009): Einbeziehung der Kontrollunterstützung. Für eine Gesellschaft, in der jeder willkommen ist, Garant, Jubilee Book Perspectief Per