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Insolvenz ist der Sammelbegriff in Europa, der sich auf alle möglichen Regelungen zur Insolvenz von Unternehmen und Privatpersonen bezieht. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Verb . ab Löser, Welche Zahlen meint. Mit dem negativen Präfix im- bezieht sich das Wort Insolvenz also auf die nicht zahlen können. Insolvenz kann sich auf Liquidität oder Solvenz beziehen.
Wenn ein Unternehmen aufgrund der Liquidität sie kann ihren Verpflichtungen mangels liquider Mittel kurzfristig nicht nachkommen. Es ist möglich, dass sie noch zahlungsfähig ist und die Liquidität verbessern kann, beispielsweise durch die Liquidation (Verkauf) von Geschäftsbereichen. Viele Insolvenzverfahren sehen diese Möglichkeit vor, wobei das Unternehmen Moratorium auf Zahlungen hat Zeit zu bereinigen. Beispiele für diese Verfahren sind die amerikanischen Kapitel 11 und die Holländer Zahlungsaufschub.
Wenn das Unternehmen zahlungsunfähig ist aufgrund von Zahlungsfähigkeit Das wird schwieriger: Ein Unternehmen ist dann langfristig nicht in der Lage, seinen Verpflichtungen nachzukommen. In einem solchen Fall wird ein Unternehmen allenfalls überlebensfähig sein, wenn die defizitären Teile noch veräußert werden können, z Bau eines Todeshauses. Wenn nicht, bleibt nur noch ein Verfahren, um das gesamte Unternehmen zugunsten aller Gläubiger zu liquidieren: Konkurs.
Das Insolvenzrecht lässt sich häufig in ein Sanierungsverfahren, bei dem ein Schuldner eine Verschnaufpause zur Sanierung seiner Schulden (und ggf. Auch kann zwischen Systemen für natürliche Personen und Systemen für juristische Personen unterschieden werden.
Natürliche Personen müssen oft ein mehrjähriges Liquidations- und Sanierungsverfahren durchlaufen, danach können sie sauberer Schiefer erhalten können; soweit möglich, wird das Vermögen zur Begleichung der Schulden verwendet und der Rest wird erlassen. Erfüllen sie die Auflagen nicht oder besteht eine solche Regelung nicht, leben die Schulden nach der Liquidation des Vermögens und dem Ende des Verfahrens wieder auf und der Schuldner ist teilweise lebenslang daran gebunden.
Grundsätzlich gibt es sowohl Sanierungsverfahren als auch Liquidationsverfahren für juristische Personen, wobei letzteres auch die Liquidation des juristischen Personen selbst beinhaltet. Grundsätzlich haften Direktoren und Aktionäre nicht persönlich, obwohl für Direktoren manchmal strenge Regeln bezüglich des Zeitpunkts der Insolvenzanmeldung und der Insolvenzmeldung an die Sozial- und Steuerbehörden gelten.
Für Zwischenformen wie Partnerschaften, Partnerschaften und selbstständig Unternehmer (ZZPers), was für natürliche Personen oft einen Rückgriff auf die Regelung bedeutet. Folglich bedeutet die Insolvenz des Unternehmens grundsätzlich auch die Insolvenz des/der Unternehmer(s). Dieses Risiko ist oft ein Argument dafür, ein Unternehmen in Form einer Kapitalgesellschaft zu führen.
In den Niederlanden und Belgien gibt es jeweils drei Insolvenzpläne;
Seit 2002 ist die Europäische Insolvenzverordnung in Kraft. Diese bestimmt in grenzüberschreitenden Situationen, welches Verfahren in welchem Land angewendet werden kann und in welchem Land die Gerichte zuständig sind. Es sieht auch vor, dass sich die Gerichte der europäischen Mitgliedsstaaten bei der Führung von Insolvenzverfahren gegenseitig unterstützen.
Es hat sich gezeigt, dass die Regulierung alles andere als perfekt ist Parmalat-Skandal. Die italienische Regierung tat alles, um den fast bankrotten Konzern zu retten, und änderte dafür sogar das Gesetz. Der italienische Staat und Insolvenzverwalter übernahmen das Insolvenzverfahren, so dass italienisches Recht galt. Dies ermöglichte es dem Insolvenzverwalter (um es ganz offen auszudrücken), ein italienisches Rettungsverfahren europaweit einzuleiten. Niederländische und irische Gläubiger sahen die Chance, auch nur einen kleinen Teil ihres Geldes zurückzufordern, in Rauch auf.