WikiDer > Internationaler Linear Collider
Das Internationaler Linear Collider (ILC) ist ein linearElektron-PositronKollisionMaschine, in der Entwurfsphase, für zukunftsweisende experimentelle Forschung in der Teilchenphysik. Die Maschine ist als Nachfolger bestehender Kreiskollisionsmaschinen geplant, in erster Linie die Large Hadron Collider (LHC), in Betrieb seit 2010 am Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik (Cern) in Genf und die operative - und dann stark ausgebaute -Tevatron in dem Fermilab Biene Chicago. Der ILC soll einen Bereich hoher Energie mit aktuellen Elektronenbeschleunigern nicht erreichbar und würde damit Messungen mit hoher Genauigkeit ermöglichen.[1]
Seit 2013 ist das Kitakami-Plateau im Iwate . Präfektur im Japan als potentieller Standort vorgeschlagen. Die japanische Regierung wäre auch bereit, die Hälfte der Gesamtbaukosten zu übernehmen.
Operation
Die Maschine wird aus zwei gegenüberliegenden linearen Elektronenbeschleunigern mit einer Länge von 31 km bestehen. Von beiden Beschleunigern Elektronen und ihre AntiteilchenPositronen mit fast Lichtgeschwindigkeit und einer Energie von 500 GeV kollidieren, wo Vernichtung kann auftreten. Dies erzeugt eine Gesamtenergie von 1. pro Stoß TeV, die - durch Umwandlung von Energie in Masse - für die Erstellung spezieller (vielleicht noch unbekannter) Elementarteilchen. Im Vergleich zum LHC, wo Protonen und andere Atomkerne kollidieren, hat der ILC den Vorteil, dass die kollidierenden Partikel punktförmig sind, d. h. nicht aus anderen Partikeln bestehen. Dadurch können die Partikel, die mit dem ILC produziert werden, viel genauer erfasst und analysiert werden.
Das ILC baut auf Erfahrungen in Forschungsinstituten weltweit auf, besonders hervorzuheben ist die amerikanische SLAC National Accelerator Laboratory mit dem ehemaligen Stanford Linear Collider (SLC) und der kreisförmigen Kollisionsmaschine des Positron-Electron Project (PEP) und der LEP in Cern. Neben der Kollisionsmaschine ILC ist die Qualität der Detektor (ILD), das die fliegenden Teilchen um den Kollisionspunkt zwischen den Beschleunigern erkennt und registriert. Das Design des ILC wird von Hunderten von Wissenschaftlern und Ingenieuren in zahlreichen wissenschaftlichen Instituten weltweit durchgeführt und vom ILC-Global Design Effort Steering Committee koordiniert.
Gegenüber einer Kreismaschine hat ein linearer Elektronenbeschleuniger den wesentlichen Vorteil, dass die zu erreichende Energie nicht durch Synchrotronstrahlung. Andererseits besteht der Nachteil, dass die zu beschleunigenden Teilchen nicht mehrere Kreise entlang eines einzigen Beschleunigungsfeldes machen können, so dass der Beschleuniger enorme Dimensionen annimmt.
Externe Links
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