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Iwan Krolis (Surinam, 1942) ist ein altes SurinamPolitiker und war einer der Verdächtigen im Prozess gegen die Morde im Dezember. Am 29.11.2019 vom Gericht freigesprochen.
Krolis studierte in Die Niederlande zum dann Landwirtschaftliche Hochschule Wageningen tropische Landwirtschaft. Nach seinem Abschluss kehrte er in sein Heimatland zurück. Krolis war der Vorsitzende der politischen Partei de PALU, das Fortschrittliche Arbeiter- und Bauerngewerkschaft zur Zeit der Dezember-Morde. Diese sehr linke Partei, eine Abspaltung von der Progressiven Volkspartei (PVP), hatte enge Verbindungen zum Militärregime von Desi Bouterse. Krolis und Bouterse standen in regelmäßigem Kontakt. Krolis plädierte für einen radikalen Kurs und argumentiert, dass die Revolution Opfer machen könnte.
Nach Aussage des einzigen Überlebenden der Morde Fred Derby, würde Krolis op 8. Dezember waren anwesend am Fort Zeelandia zur Zeit der Morde an Frank Wijngaarde, Harold Riedewald, John Baburam und Eddie Hoost. Sicher ist, dass die PALU kurz nach der Verhaftung der späteren Opfer der Dezembermorde eine Dringlichkeitssitzung abhielt und Krolis die PALU-Mitglieder aufrief, sich anzuschließen, weil ein solcher Akt die Revolution voranbringen würde.
Krolis arbeitete weiterhin als Ingenieur in der Forstwirtschaft und wechselte zu 16. November2006 mit obligatorischer Rente. Er war damals Direktor des Stiftung Forstwirtschaft und Forstaufsicht (SBB). Krolis blieb Vorsitzender der PALU bis 2004, als Jim Hok übernahm das Präsidium. Im 1992 Krolis erklärte während des fünfzehnjährigen Jubiläumskongresses, dass eine Untersuchung der Dezembermorde eingeleitet werden müsse. Am Ende landete Krolis selbst auf der Verdächtigenliste. Dagegen legte er Widerspruch ein, gegen den auch Berufung eingelegt wurde 11. Juni2007 wurde abgelehnt.
Krolis ist Vorstandsvorsitzender der Energieunternehmen Suriname.[1]
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